Indikator: Globale Umweltinanspruchnahme des Konsums
Egal ob Kaffee, Schokolade, Käse oder Fleisch – für die Herstellung unserer Lebensmittel brauchen wir Ressourcen, stoßen Treibhausgase aus und beanspruchen die Umwelt. Ein erheblicher Teil der Umweltinanspruchnahme des deutschen Lebensmittelkonsums findet im Ausland statt. Das zeigt die aktuelle UBA-Studie „Von der Welt auf den Teller“.
Was ist der Treibhauseffekt, und welche Gase spielen dabei eine Rolle? Wie verändern die vom Mensch verursachten Treibhausgasemissionen die Erdatmosphäre, und was muss passieren, damit die Erderwärmung noch begrenzt werden kann?
Die deutschen Treibhausgasemissionen gingen 2019 um 6,3 Prozent zurück. UBA-Experte Michael Strogies zu den aktuellsten Prognosen.
Der IPCC-Sonderbericht über Ozean und Kryosphäre (SROCC, September 2019) fasst den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu beobachteten und erwarteten Auswirkungen des Klimawandels auf die Ozeane (z. B. Erwärmung, Versauerung, Meeresspiegelanstieg) und die Kryosphäre (gefrorener Teil der Erde, z. B. polare Eisschilde, Meereis, Permafrost) sowie deren Folgen für Mensch und Umwelt zusammen.
Der IPCC-Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme (SRCCL) vom August 2019 fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu Klimawandel, Wüstenbildung, Landdegradierung, nachhaltigem Landmanagement, Ernährungssicherheit und Treibhausgasflüssen in Landsystemen zusammen.
Wenn sich Treibhausgas-Emissionen nicht vermeiden oder reduzieren lassen, können sie zumindest durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Worauf kommt es dabei an?
Gut die Hälfte der Fläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Die Landwirtschaft ist damit die größte Flächennutzerin in Deutschland und bedeutende Quelle von Umweltbelastungen, wird andererseits aber auch von den Folgen etwa des Klimawandels betroffen. Das Umweltbundesamt hat in der Kurzbroschüre „Umwelt und Landwirtschaft 2018“ ausgewählte Fakten zur Landwirtschaft zusammengestellt.