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Pestizid

Chemikalien

Bodenlebewesen werden durch Pflanzenschutzmittel gefährdet

Das Bild zeigt Bodenorganismen wie Regenwürmer, Springschwänze und Fadenwürmer, die abgestorbene Pflanzenreste zu Humus verarbeiten.

Pflanzenschutzmittel gelangen nach ihrer Anwendung in den Boden. Dort wirken sie auf das hochkomplexe Nahrungsnetz der Bodenlebewesen, welche totes Pflanzenmaterial zu Humus verarbeiten. Die langfristigen Auswirkungen der Mittel auf die Bodenlebewesen und damit auf die Bodenfruchtbarkeit sind nicht ausreichend erforscht.

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Pflanzenschutzmittel schaden der Biodiversität

Das Bild zeigt eine bunte Blumenwiese.

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist eine der Hauptursachen für den Rückgang der Biodiversität in der Agrarlandschaft. Die negativen Auswirkungen betreffen nicht nur Tier- und Pflanzenarten, die direkt auf den Agrarflächen leben, sondern reichen weit darüber hinaus. Ganze Nahrungsnetze und Lebensgemeinschaften werden gestört.

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Beispiele besonders problematischer Pflanzenschutzmittel

Das Bild zeigt eine Biene auf gelben Rapsblüten.

Pflanzenschutzmittel haben unerwünschte Nebenwirkungen auf die Umwelt. Die Wirkstoffe sind jedoch sehr unterschiedlich. Einige bauen sich schlecht ab und reichern sich in der Umwelt an. Andere sind selbst in geringsten Mengen giftig. Hier werden beispielhaft einige besonders problematische Stoffgruppen vorgestellt. Sie müssen dringend besser reguliert werden, um Umweltschäden zu vermeiden.

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Problematik bei Zulassung und Einsatz

Auf dem Bild ist eine Wechselkröte zu sehen. Sie ist grün-braun gefleckt.

Obwohl das Zulassungssystem von Pflanzenschutzmitteln sehr komplex ist, ignoriert es einen Teil der Risiken für die Umwelt. Zum Beispiel werden Auswirkungen auf die Biodiversität nicht berücksichtigt. Daten, welche für die Bewertung von Pflanzenschutzmitteln verwendet werden, sind teils stark veraltet. Auch Auswirkungen der Summe der ausgebrachten Mittel werden nicht bewertet.

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Zonales Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel

Die Grafik erklärt das komplizierte Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel, wie im Text beschrieben.

Die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln erfolgt in zwei Stufen. Zuerst müssen die Wirkstoffe für Pflanzenschutzmittel auf EU-Ebene genehmigt werden. Danach entscheiden die einzelnen Mitgliedsstaaten über eine nationale Zulassung der Pflanzenschutzmittel mit den genehmigten Wirkstoffen und eventuellen Beistoffen. Erst danach darf ein Pflanzenschutzmittel vermarktet und verwendet werden.

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Europäisches Genehmigungsverfahren für Wirkstoffe

Die Grafik beschreibt das komplizierte Genehmigungsverfahren für Wirkstoffe, wie im Text beschrieben.

Die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln erfolgt in zwei Stufen. Zuerst müssen die Wirkstoffe für Pflanzenschutzmittel auf EU-Ebene genehmigt werden. Danach entscheiden die einzelnen Mitgliedsstaaten über eine nationale Zulassung der Pflanzenschutzmittel mit den genehmigten Wirkstoffen und eventuellen Beistoffen. Erst danach darf ein Pflanzenschutzmittel vermarktet und verwendet werden.

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Pflanzenschutz in der Historie

Auf einem Zeitstrahl sind historische Momente markiert.

Die Notwendigkeit, Nahrungsmittel vor Schaderregern zu schützen, reicht weit in die Geschichte der Menschheit zurück. Die Art und Weise des Pflanzenschutzes unterliegt jedoch einem ständigen Wandel. Wissenschaftliche Erkenntnisse, technische Entwicklungen sowie soziale, historische und politische Rahmenbedingungen spielen dabei eine große Rolle.

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Wissenswertes über Pflanzenschutzmittel

Das Bild zeigt eine Pflanzenschutzspritze, die übers Feld fährt.

Täglich gelangen unzählige Chemikalien in die Umwelt. Doch kaum eine Stoffgruppe wird so gezielt und in so großen Mengen ausgebracht wie Pflanzenschutzmittel. Und das auf einer landwirtschaftlichen Fläche, die ungefähr die Hälfte der Gesamtfläche Deutschlands umfasst. Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist daher streng reguliert. Umweltprobleme bestehen dennoch.

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Kurzlink: www.uba.de/t50526de