Kreislaufwirtschaft
Die Ressourcenkommission (KRU) unterstützt das Umweltbundesamt (UBA) mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Ressourceneffizienzpolitik und Circular Economy. Die KRU besteht aus Expertinnen und Experten aus Forschung und Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die 3. Berufungsperiode der KRU endete im Mai 2024 und die Kommission ruht momentan.
Wie sehen umweltfreundliche Produkte aus? Wie können die Produktionsprozesse umweltfreundlicher gestaltet werden? Wie können unsere natürlichen Ressourcen geschont werden? – Nur einige von vielen Fragen, die der Fachbereich III des Umweltbundesamtes bearbeitet.
Abfallvermeidung ist ein prioritäres Handlungsfeld der Kreislaufwirtschaft und umfasst sowohl quantitative als auch qualitative Zielsetzungen. Die Abfallrahmenrichtlinie sowie das Kreislaufwirtschaftsgesetz setzen hierfür den rechtlichen Rahmen. Auf politischer Ebene werden die Zielvorgaben im Rahmen von Abfallvermeidungsprogrammen konkretisiert und weiter ausgeführt.
Die Verwertung von Abfällen schont Ressourcen und stärkt die Abfallwirtschaft. Gerade Siedlungsabfälle haben ein hohes Recyclingpotenzial. Das UBA erforscht Lösungsansätze zur Nutzung dieser Potenziale.
Die Abfallwirtschaft ist für den gesamten Abfallkreislauf verantwortlich: von der Abfallvermeidung über die Wiederverwendung und Verwertung bis hin zur Beseitigung. Auch das Sammeln und der Transport von Abfällen, die Sortierung und die Behandlung gehören zu ihren Aufgaben.
Die globale Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen und die damit verbundenen Umweltwirkungen haben in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. Materialien wie Mineralien, Metalle, fossile Energieträger und Biomasse spielen eine Schlüsselrolle für den Umbau hin zu einer treibhausgasneutralen Wirtschaft.