4. Ressourcen & Kapazitäten
Der Bereich „Ressourcen und Kapazitäten“ bildet die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und personellen Kapazitäten der Kommunen für das Thema Klimawandelanpassung ab.
Der Bereich „Ressourcen und Kapazitäten“ bildet die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und personellen Kapazitäten der Kommunen für das Thema Klimawandelanpassung ab.
Dieser Bereich bildet ab, wie unterschiedliche Handelnde aus der Verwaltung, Politik oder Externe in die kommunale Klimawandelanpassung eingebunden sind. Dies umfasst unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit sowie bestehende Strukturen und Abläufe, die eine funktionierende interne und externe Zusammenarbeit im Zusammenhang mit dem Umgang und der Bewältigung von Klimawandelfolgen fördern.
Im Bereich "Wissen" geht es um die vorhandenen Wissens-, Daten- und Planungsgrundlagen zu den Betroffenheiten von Klimaveränderungen sowie um das benötigte und vorhandene Wissen zu geeigneten Handlungs- und Anpassungsoptionen von Kommunen. Auch der Austausch von Wissen sowohl innerhalb einer Kommune als auch mit anderen Kommunen oder verwaltungsexternen Akteuren zählt dazu.
Der Bereich umfasst das Problem- und Dringlichkeitsbewusstsein sowie das Engagement von Kommunen in Bezug auf das Thema Klimawandelanpassung. Dazu zählen u.a. formulierte Anpassungsziele und Leitbilder, die speziell für die kommunale Klimawandelanpassung entwickelt wurden oder die in Bezug zur Anpassung an den Klimawandel stehen, aber in Strategien anderer Themenfelder integriert sind.
UBA-Fachkonferenz am 16.09.2025 (13:00 Uhr) bis 17.09.2025 (14:00)
im Umweltbundesamt, Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau
Um die Folgen des Klimawandels zu bewältigen, braucht es oft regionale Maßnahmen und die Beteiligung relevanter Akteur*innen. Bis 23. September 2025 haben private und öffentliche Einrichtungen aus der EU wieder die Möglichkeit, Fördermittel des LIFE-Programms für ihre Projekte zu beantragen. Das Ziel: lokale Strategien für Klimaschutz und -anpassung mit europäischem Beitrag gezielt vorantreiben.
Für die Anpassung an den Klimawandel sind einige Berufsgruppen, beispielsweise aus der Bauwirtschaft, besonders relevant. Welche veränderten Kompetenzen in wichtigen Berufen für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen nötig sind, hat ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht.
Anpassung an die Folgen des Klimawandels betrifft viele Politikfelder. Doch wie viel der Bund für Anpassungsaktivitäten vorsieht, war bisher unbekannt. Mit einer neuen Methodik des Umweltbundesamts lassen sich die Ausgaben schätzen. Eine erste Auswertung zum Bundeshaushaltsplan 2022 zeigt: In 255 Haushaltstiteln waren zwischen 2,1 Mrd. Euro und 3,4 Mrd. Euro für die Anpassung eingestellt.