Indikator: Energieverbrauch für Gebäude
Private Haushalte beanspruchen die Umweltressourcen durch ihre Konsumaktivitäten. Die steigende Zahl von Ein- und Zwei-Personen-Haushalten und hohe Ausstattungsgrade führen zu steigendem Konsum. Immer mehr Güter und Dienstleistungen werden produziert und in Anspruch genommen – damit steigen auch Energieverbrauch und Emissionen von Treibhausgasen.
Wärme macht mehr als 50 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs aus und wird vielfältig eingesetzt: als Raumwärme oder zur Klimatisierung, für Warmwasser und Prozesswärme oder zur Kälteerzeugung. Durch zunehmende Energieeffizienzmaßnahmen ist ihr Anteil am Endenergieverbrauch seit 1990 leicht rückläufig. Erneuerbare Energien spielen bei der Wärmebereitstellung eine zunehmende Rolle.
Monitoringbericht 2023 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel
Im Jahr 2015 treten in der Europäischen Union für eine Reihe von Produkten neue Anforderungen unter der Ökodesign-Richtlinie in Kraft. Geräte wie Kaffeemaschinen, elektrische Backöfen, Dunstabzugshauben und IT-Geräte, die im vernetzten Betrieb arbeiten, müssen Energieeffizienzanforderungen erfüllen. Im Herbst 2015 sind dann auch Heizkessel und Warmwasserbereiter betroffen.
Rechenzentren müssen rund um die Uhr verfügbar sein. Für ihren Betrieb wird derzeit viel – leider zu viel - Energie benötigt. Dabei gibt es viele große Energiesparpotenziale.