Energiesparen im Haushalt
250 Euro kann ein durchschnittlicher Zweipersonenhaushalt sparen, wenn sparsamer mit Energie umgegangen wird.
250 Euro kann ein durchschnittlicher Zweipersonenhaushalt sparen, wenn sparsamer mit Energie umgegangen wird.
Alle Wirtschaftsbereiche verbrauchen fast drei Viertel der in Deutschland benötigten Primärenergie. Der Anteil des verarbeitenden Gewerbes am Primärenergieverbrauch aller Produktionsbereiche lag 2023 bei rund 47 Prozent. Der Energiebedarf dieses Gewerbes blieb im Zeitraum 2010 bis 2021 etwa konstant und sank danach, wie auch der spezifische Energieverbrauch pro Tonne Stahl, Glas oder Chemikalien.
Ab September 2014 wird ein neues Energieetikett für Staubsauger Verbrauchern eine bessere Orientierung beim Kauf der Geräte geben. Gleichzeitig müssen die Geräte bestimmte Mindestanforderungen einhalten. Beides zusammen führt dazu, dass die Verbraucher Energie sparen und bessere Geräte kaufen können.
Das Verkehrswachstum auf der Straße sorgt für einen nahezu konstant hohen Energieverbrauch seit 1995. Die Energieverbräuche auf der Schiene sinken kontinuierlich.
Die Umweltfolgen des Konsums ergeben sich aus einer Vielzahl von Einzelentscheidungen. So sind allein die drei Handlungsfelder Bauen & Wohnen, Mobilität und Ernährung bereits für 70 bis 80 Prozent der Umweltfolgen unseres Konsums verantwortlich. Auch innerhalb dieser Handlungsfelder tragen wenige "Big Points" die Hauptlast.
Die Industrie sowie Gewerbe, Handel, Dienstleistungen verbrauchen zusammen gut 40 Prozent der Endenergie in Deutschland. Nachdem sie den Verbrauch während der Corona-Pandemie und der „Energiekrise“ 2022 und 2023 gemindert hatten, stagniert er bzw. ist wieder gestiegen. Der Anteil fossiler Energien ist in der Industrie mit über 50 Prozent noch zu hoch, Einsparpotenziale müssen erschlossen werden.