Glossar
M
Megajoule pro Personenkilometer
Der spezifische Energieverbrauch im Personenverkehr beschreibt die Gesamtenergie, mit der Personen bewegt werden. Er wird in Megajoule pro Personenkilometer (MJ/Pkm) angegeben.
Megajoule pro Tonnenkilometer (MJ/tkm)
Der Energieverbrauch pro Verkehrsleistung im Güterverkehr beschreibt die Gesamtenergie, die notwendig ist, um Güter zu transportieren. Er wird auch als spezifischer Energieverbrauch bezeichnet und in Megajoule pro Tonnenkilometer (MJ/tkm) ausgedrückt.
Melioration
Veränderung von Bodeneigenschaften zur Verbesserung der Nutzung (z. B. durch Vollumbruch, Düngung, Entwässerung oder Kalkung).
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Metabolite
Abbauprodukte von Stoffen nach Stoffwechselvorgängen.
Metadaten
Enthalten Informationen über (zum Beispiel klimatische oder meteorologische) Daten in Bezug auf den Zeitpunkt und Art ihrer Erhebung, ihrer Qualität und anderen Eigenschaften. Sie enthalten jedoch nicht die Daten selbst.
Nach: IPCC (2013): Annex III: Glossary. In: Climate Change 2013: The Physical Science Basis
Mezoprop
Mecoprop ist ein Herbizid und wird in Dachbahnen zum Schutz vor Durchwurzelung eingesetzt. Die Substanz ist kein nach EU Biozid VO definierter Biozidwirkstoff.
Milankovitch-Zyklen
Diese Zyklen wurden nach dem serbischen Astronomen Milutin Milankovitch benannt, der die theoretischen Grundlagen der Erdbahnzyklen ausarbeitete.
mineralische Dünger
Bei mineralischen Düngern liegen die Nährstoffe in leicht lösbarer Form vor, beispielsweise als Salze. Bei organischen Düngern wie Kompost, Hornspänen oder Mist werden die Nährstoffe hingegen erst durch Umbauprozesse frei, sie wirken daher langfristiger. Bei mineralischen Langzeitdüngern sind die Nährstoffe von einer Membran umgeben, durch die sie erst nach und nach freigegeben werden.
Mirabelle
Mirabellen (Prunus domestica subsp. syriaca) sind eine Unterart der Pflaume (Prunus domestica). Die Früchte erreichen einen Durchmesser von zwei bis drei Zentimetern, sind kugelrund und grüngelb bis gelb.
Mischbestände
Laut Bundeswaldinventur müssen Mischbestände mindestens zwei botanische Gattungen aufweisen, wobei jede mindestens 10 % Flächenanteil hat.