Luft
Studie zur Charakterisierung und Quantifizierung der räumlichen Herkunft der PM10-Belastung an hoch belasteten Orten
Seit Inkrafttreten der EU-Richtlinie 1999/30/EG wurden vielerorts Überschreitungen der PM10-Tagesmittelwerte von 50 μg/m³ über das erlaubte Maß von 35 Tagen hinaus festgestellt. Damit ist konkreter Erklärungs- und Handlungsbedarf bei Kommunen, Landesumweltämtern und auch beim Umweltbundesamt entstanden. Eine präzise Zuordnung dieser Grenzwertüberschreitungen, etwa an bestimmte lokale Ursachen oder großräumige Prozesse hat sich wegen der diffusen Verteilung der Quellen und der Langlebigkeit bestimmter Komponenten des Feinstaubs als generell schwierig erwiesen.