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Aktion Biotonne Deutschland startet Biotonnen-Challenge 2023
Ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Verbänden setzt sich für eine bessere Biomüll-Sammlung ein. Am 26. Mai wird zum ersten Mal der „Tag der Biotonne“ in Deutschland ausgerufen. Gleichzeitig startet die Aktion Biotonne Deutschland eine Challenge mit dem Ziel, die Menge der getrennt gesammelten Bioabfälle zu steigern und die Fehlwürfe zu verringern.
Plastikhersteller müssen künftig in Einwegkunststofffonds einzahlen
Das neue Einwegkunststofffondsgesetz verpflichtet Hersteller*innen, die Kosten für in Straßen oder Parks anfallende Abfälle von Einwegkunststoffprodukten zu tragen. Die Unternehmen zahlen dazu eine Abgabe in den Einwegkunststofffonds, der am Umweltbundesamt (UBA) angesiedelt ist und über die digitale Plattform DIVID verwaltet wird.
Verkehrslärm kann Risiko für Depressionen und Angststörungen erhöhen
Schon lange ist bekannt, dass dauerhafter Lärm zu Herzkreislauf-Erkrankungen führen kann. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamt zeigt, dass sich durch ständigen Verkehrslärm aber auch das Risiko für Depressionen erhöhen kann. So kann durch eine Zunahme des Straßen-, Schienen- oder Fluglärms um 10 Dezibel das Erkrankungsrisiko um bis zu vier, fünf und elf Prozent ansteigen.
UBA-Prognose: Treibhausgasemissionen sanken 2022 um 1,9 Prozent
Im Jahr 2022 sind die Treibhausgasemissionen Deutschlands leicht um 1,9 Prozent gesunken. Es wurden rund 746 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – das sind gut 15 Millionen Tonnen weniger als 2021. Insgesamt sind die Emissionen seit 1990 in Deutschland damit um 40,4 Prozent gesunken. Allerdings gibt es einen bedeutenden Anstieg beim Energiesektor.
Erste 150-Kilowatt-Schnellladesäule in Dessau-Roßlau
Die Stadtwerke und das Umweltbundesamt haben auf dem UBA-Parkplatz die erste öffentliche 150-Kilowatt-Schnellladesäule im Stadtgebiet in Betrieb genommen. Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll und Dr. Wolfgang Scheremet, Zentralbereichsleiter des Umweltbundesamtes, haben am 9. März 2023 die neue Ladesäule symbolisch in Betrieb genommen.
Paludikultur: Wiedervernässte Moore für mehr Klimaschutz
Die Wiedervernässung von Moorböden kann einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Trockengelegt emittieren deutsche Moorböden jährlich nämlich rund 53 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente, das entspricht rund 7,5 Prozent der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen. „Nur wenn wir unsere Moorböden anders nutzen, können wir unsere Klimaschutzziele erreichen", sagt UBA-Präsident Dirk Messner.
Neues Qualitätssiegel Raumlufttechnik: Gute Luft mit wenig Energie
Ob Schule oder Büro: Viel zu oft haben wir dicke Luft in Innenräumen. Raumlufttechnische Anlagen können dazu beitragen, das zu beheben, aber in der Praxis arbeiten sie nicht immer wie geplant. Das neue Qualitätssiegel Raumlufttechnik bietet hier Hilfe.
Dem Wohnraummangel ökologisch begegnen
Der Wohnraummangel ist in vielen Großstädten und Ballungsräumen ein immenses soziales Problem. Gleichzeitig verfehlt der Gebäudesektor seit Jahren seine Umwelt- und Klimaziele. Wie sich mehr bezahlbare Wohnungen schaffen lassen, ohne dabei Umwelt und Gesundheit unnötig zu schaden, haben das Umweltbundesamt und die Kommission Nachhaltiges Bauen am UBA in einem aktuellen Positionspapier untersucht.
Luftqualitätsgrenzwerte in Deutschland 2022 erneut nahezu überall eingehalten
2022 gab es das fünfte Jahr in Folge keine Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte in Deutschland. Der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ Luft wurde nach aktueller Datenlage nur noch an zwei verkehrsnahen Messstationen in München und Essen überschritten. Das zeigt die vorläufige Auswertung der Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes.
Verbraucherschutz: Umweltbundesamt beteiligt sich an EU-weiter Untersuchung manipulativer Praktiken in Onlineshops
Finale Treibhausgasbilanz 2021: Emissionen sanken um 39 Prozent gegenüber 1990 – EU-Klimaschutzvorgaben werden eingehalten
Die Europäischen Vorgaben zur Emissionsminderung werden von Deutschland vollständig eingehalten. Das zeigen die endgültigen Daten zum Treibhausgasausstoß für 2021. Demnach wurden 2021 in Deutschland insgesamt 759,1 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente ausgestoßen. Das sind rund 29,6 Millionen Tonnen bzw. vier Prozent mehr als 2020 und 39 Prozent weniger im Vergleich mit 1990.