Neuausrichtung der SUP als Prüfinstrument für ein beschleunigtes Verfahren für die Ausweisungen von Flächen für die Windenergie an Land
Forschungskennzahl (FKZ): 3723 13 102 0
Status: abgeschlossen
Laufzeit: Februar 2024 bis Juli 2025
Kurzbeschreibung:
Das Forschungsvorhaben zielt vor dem Hintergrund der nationalen Umsetzungen der EU-Notfallverordnung (VO EU 2022/2577) und der RED III-Richtlinie (RL EU 2023/2413) darauf ab, die Strategische Umweltprüfung (SUP) auf der Ebene der Gebietsausweisung für Windkraftanlagen weiterzuentwickeln. Der Wegfall der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) bei Genehmigungsverfahren von Windkraftanlagen in Windenergiegebieten (nach dem Windenergieflächenbedarfsgesetz - WindBG), führt zu einer erhöhten Bedeutung der SUP auf der Planungsebene, die eine partielle Neuausrichtung dieses Instruments erforderlich macht.
Im Zuge des Vorhabens wurden eine rechtliche Anforderungsanalyse, eine Fallstudienanalyse und ein Fachworkshop unter Berücksichtigung der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen durchgeführt.
Im Ergebnis des Forschungsvorhabens sind Praxishinweise zur Durchführung Strategischer Umweltprüfungen bei der Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für Windenergie an Land entstanden.
Zudem wurde im Forschungsvorhaben ad hoc untersucht, unter welchen Voraussetzungen die Durchführung einer freiwilligen UVP zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren führt. Der Schwerpunkt dieser Kurzbegutachtung lag auf dem Bereich Windenergienutzung.
Ausführende Institution:
- Planungsgruppe Umwelt, Hannover
- FROELICH+SPORBECK, Bochum
- ARSU GmbH, Oldenburg
- AVR - Andrea Versteyl Rechtsanwälte mbB, München
Forschungsergebnisse:
- Praxisempfehlungen: Strategische Umweltprüfung zur Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für Windenergienutzung (an Land)
- Abschlussbericht: Neuausrichtung der SUP für einen beschleunigten Ausbau der Windenergie an Land
- Ad-hoc-Gutachten: Gutachten zur Evaluierung der Beschleunigungswirkung der Durchführung einer freiwilligen UVP
Sprache:
Deutsch, mit englischer Zusammenfassung des Abschlussberichts
Das Projekt in der Umweltforschungsdatenbank (UFORDAT):
Weiterführende Informationen: