Direkt zum Inhalt Direkt zum Hauptmenü Direkt zur Fußzeile

Unternehmen

Machen Sie Ihr Unternehmen und Ihre Produkte umweltfreundlicher und sammeln Sie dafür Pluspunkte bei Ihrer Kundschaft und sparen Sie Betriebskosten für Energie und Rohstoffe. Wir zeigen Ihnen, wie es geht. Zum Beispiel mit dem betrieblichen Umweltmanagement, dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ oder dem Umweltinnovationsprogramm, mit dem Sie mit Fördergeldern Umweltinnovationen in Ihren Betrieb einführen können. Sie wollen Auftragnehmer des UBA werden? Hier finden Sie auch unsere Ausschreibungen.

Wirtschaft | Konsum, Abfall | Ressourcen

Plastikhersteller müssen künftig in Einwegkunststofffonds einzahlen

Plastikgabeln auf Pflastersteinen

Das neue Einwegkunststofffondsgesetz verpflichtet Hersteller*innen, die Kosten für in Straßen oder Parks anfallende Abfälle von Einwegkunststoffprodukten zu tragen. Die Unternehmen zahlen dazu eine Abgabe in den Einwegkunststofffonds, der am Umweltbundesamt (UBA) angesiedelt ist und über die digitale Plattform DIVID verwaltet wird.

Wirtschaft | Konsum, Digitalisierung

Künstliche Intelligenz spart Rohstoffe und CO₂ beim Fensterbau

technische Anlage mit 12 Roboterarmen, die eine Folie auf ein PVC-Profil aufbringen

Farben und Dekore von Kunststoff-Fensterprofilen werden meist durch Dekorfolien (Kaschierung) erzeugt. Fehleranfälliges händisches Aufbringen führt zu hohen Ausschüssen. In einem Projekt des Umweltinnovationsprogramms zeigte die branchenweit erste Anlage zur vollautomatischen Kaschierung geometrisch komplexer PVC-Profile: Künstliche Intelligenz kann erheblich zur Ressourcenschonung beitragen.

Wirtschaft | Konsum, Digitalisierung

Maßnahmenpaket für klimafreundlicheren Onlinehandel entwickelt

eine Frau sitzt in einem Wohnzimmer auf dem Sofa und schaut auf einem Laptop in einem Onlineshop nach Kleidung

Im Forschungsprojekt „Ökologisierung des Onlinehandels“ hat das Umweltbundesamt eine Roadmap entwickeln lassen, um den Onlinehandel klimafreundlicher zu gestalten. Viele Maßnahmen bei Retouren, Versandverpackungen und Logistik liegen bei Wirtschaftsakteuren und der Politik, aber auch Kundinnen*Kunden können durch ihr Verhalten zur Klimaentlastung beitragen.

Klima | Energie

Kohleausstieg als Gelegenheit für treibhausgasneutrale Wärmenetze

Foto einer Baustelle mit freigelegten Fernwärmeleitungen im Erdreich

Wärmenetze müssen künftig Gebäude treibhausgasneutral versorgen. Oft kommt die Energie heute noch aus fossil versorgten Heizkraftwerken. Für viele Wärmenetze fällt durch den Kohleausstieg die bisher wichtigste Wärmequelle weg. Ein „Erneuerbare-Wärme-Infrastruktur-Gesetz“ könnte wichtige Weichen stellen und Planungssicherheit geben.

Abfall | Ressourcen

Kampagne zur Entsorgung von alten Batterien und Akkus gestartet

Batterien und Akkus im Haushalt: z.B. AAA-Batterien, Voltblocks, Knopfzellen

Nur etwa 48 Prozent der in Haushalten anfallenden Geräte-Altbatterien werden ordnungsgemäß zurückgegeben. Unsachgemäß – etwa im Restmüll – entsorgte Batterien und Akkus gehen mit großen Rohstoffverlusten einher und erhöhen Brandgefahren. Am internationalen Tag der Batterie, 18. Februar, startete eine bundesweite Aufklärungskampagne der Batterie-Rücknahmesysteme.

Klima | Energie, Wirtschaft | Konsum, Abfall | Ressourcen

Umweltgefahrenradar für Eisen-, Kupfer,- und Bauxitlieferketten

Luftaufnahme der größten Eisenerzmine der Welt, dem Carajás Bergwerk im Amazonas Regenwald, Brasilien

Weltweit wurden 100 große Bergbaustandorte für Kupfer-, Eisenerz sowie Bauxit („Aluminiumerz“) auf Umweltgefährdungspotenziale untersucht. Daraus entstanden ist eine interaktive Karte mit vielfältigen Filtermöglichkeiten. Insbesondere Unternehmen können diese zur Analyse von Umweltrisiken in Lieferketten nutzen und werden so bei der Erfüllung ihrer umweltbezogenen Sorgfaltspflichten unterstützt.

Wirtschaft | Konsum

Lagerhaltung von Holz geht mit 90 Prozent weniger Energie

Lagerhalle, auf dem Boden lagern Holzbretter, darüber eine automatische Krananlage

Rund 90 Prozent der bei der Lagerhaltung und Kommissionierung von Konstruktionsvollholz und Brettschichtholz genutzten Energie kann eingespart werden. Das zeigt die erste großtechnische Umsetzung eines elektrisch betriebenen vollautomatischen Kran- und Saugsystems, das mit Förderung des Umweltinnovationsprogramms bei der Holzgroßhandlung Karl Ahmerkamp Vechta GmbH & Co. KG in Betrieb ging.

Chemikalien, Wirtschaft | Konsum

Mit EU-einheitlichen Testverfahren zu schadstoffärmeren Bauweisen

Gebäude des Europäischen Parlaments in Strasburg am Wasser

Weniger Schadstoffe in und aus Gebäuden und anderen Bauwerken ist einer der Schwerpunkte des Null-Schadstoff-Aktionsplans der Europäischen Union. Das Projekt „Methoden und Kriterien zur Bewertung der Ökotoxizität von Produkten“ im Auftrag des UBA zeigt auf, bei welchen Bauprodukten Handlungsbedarf und Potenzial zur Schadstoffminimierung besteht und welche Testverfahren geeignet sind.

Wirtschaft | Konsum

Brauerei spart mit innovativer Technik 24 Prozent Kohlendioxid

Blick in eine Produktionshalle mit Behältern und metallenen Rohrleitungen

Mit einer ganzheitlichen Betrachtung und Optimierung von Prozesswärmeerzeugung, Kälteerzeugung, Abwasserbehandlung sowie Steuerungs-, Mess- und Regelungstechnik gelang es in der Karmelitenbrauerei Karl Sturm GmbH & Co KG im bayerischen Straubing, fast ein Viertel klimaschädliches Kohlendioxid einzusparen. Das Projekt wurde im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms vom Umweltbundesamt begleitet.

Verkehr

Energieverbrauch von Elektroautos: Tests realistischer gestalten

Ein verschneites Elektroauto wird  bei winterlichen Bedingungen geladen.

Die von Autoherstellern angegebenen Verbräuche ihrer Fahrzeuge stimmen oft nicht mit der Realität überein. Dass dies auch bei Elektroautos so ist, zeigt eine UBA-Studie. Der Energieverbrauch von Heizungen und Klimaanlagen müsste künftig viel stärker in das offizielle Testverfahren WLTP einbezogen werden, um realitätsnahe Angaben zu Verbrauch und Reichweite zu erhalten.

Kurzlink: www.uba.de/t86298de