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Werkstoff-Detektive – Mit Forschergeist zum umweltbewussten Handeln

Viele Jugendliche wissen wenig darüber, woraus alltägliche Dinge bestehen, wie sie hergestellt werden und was mit ihnen nach dem Gebrauch passiert. Dabei hat genau das große Auswirkungen – auf Umwelt, Ressourcen und soziale Fragen. Hier setzt das Projekt an: Es macht Werkstoffe und ihren Lebensweg zum Thema und zeigt, wie man mit Materialien bewusster umgehen kann.

In Kursen außerhalb des Unterrichts – z. B. als AG oder Ferienangebot – setzen sich Jugendliche der Klassen 8 bis 10 praktisch und forschend mit Alltagsmaterialien auseinander. Sie zerlegen Produkte, führen eigene Experimente durch und hinterfragen, was hinter Begriffen wie Recycling, Reparatur oder Materialvielfalt steckt. Auch globale Zusammenhänge und soziale Aspekte kommen zur Sprache.

Ziel ist es, das eigene Konsumverhalten besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.

Das Projekt richtet sich gezielt auch an Jugendliche, die bisher wenig Zugang zu Umweltbildung hatten. Es wird in enger Zusammenarbeit mit Schulen, Umweltbildungseinrichtungen und lokalen Partnern umgesetzt. Die entwickelten Materialien sind offen zugänglich und so aufbereitet, dass sie bundesweit eingesetzt werden können – z. B. über Bildungsplattformen, Fachnetzwerke oder eine begleitende Wanderausstellung.

So trägt das Projekt nicht nur lokal, sondern auch überregional zur Stärkung von Umweltbewusstsein, Selbstwirksamkeit und Teilhabe bei.

Thema (Bereich)
Umweltbildung, Umweltbewusstsein und Umweltberatung
Antragsteller
Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. - FGW
Laufzeit
bis
Fördersumme
74.130 €

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