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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft ist abhängig von intakten Umwelt- und Klimabedingungen, gleichzeitig aber auch Verursacherin zahlreicher Umweltbelastungen. Die intensive Nutztierhaltung, der hohe landwirtschaftliche Flächenbedarf und die intensive Nutzung von Acker- und Grünland belasten Oberflächen- und Grundwasser sowie die Luft, emittieren Treibhausgase, bedrohen die Bodenfruchtbarkeit und tragen zum Verlust der Biodiversität bei. Der Wandel von einer Landwirtschaft, die auf Kosten der Umwelt produziert, hin zu einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft stellt Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Das Umweltbundesamt informiert Sie über die Umweltfolgen der Landwirtschaft und zeigt Möglichkeiten und Wege auf, wie Landwirtschaft zukunftsfähig gestaltet werden kann.

Boden | Fläche, Landwirtschaft

Die Gülleflut muss umweltgerechter verteilt werden!

Ein Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus. Dafür nutzt er einen Aufsatz mit sogenannten Schleppschläuchen, die dafür sorgen, dass die Gülle nah über dem Boden ausgebracht wird.

Gülleüberschüsse aufgrund großer Tierbestände verursachen in einigen Regionen zunehmend Umweltprobleme. Dem gegenüber stehen Ackerbauregionen, in denen dieser Wirtschaftsdünger kaum anfällt und die deshalb mit mineralischen Düngern gedüngt werden. Aufbereitung und Transport der Gülle in Nährstoffmangel-Regionen könnte zur besseren Verteilung der Gülle und zum Recycling der Nährstoffe beitragen.

Boden | Fläche, Landwirtschaft

Wie kann der Verlust an Boden global erfasst werden?

Feld mit Wassererosion

Bodendegradation, also die Verschlechterung des Bodens bis hin zu völligem Verlust seiner Funktionsfähigkeit, kann beispielsweise durch eine nicht standortgerechte landwirtschaftliche Nutzung eintreten. Sie gefährdet auf globaler wie auch nationaler Ebene eine nachhaltige Entwicklung. Welche Möglichkeiten bestehen, die globale Bodendegradation zu erfassen, hat ein UBA-Gutachten untersucht.

Klima | Energie, Wirtschaft | Konsum, Wasser, Landwirtschaft

Wie viele Schadstoffe setzen Betriebe frei? Daten für 2017

Hühner dicht gedrängt auf einem Metallrost trinken oder essen aus Vorrichtungen

Ammoniak ist in Deutschland die Nummer 1 der Luftschadstoffe aus Betrieben und stammt hauptsächlich aus der Intensivtierhaltung. Schadstoffe im Abwasser gehen hauptsächlich aufs Konto der Lebensmittel- und Chemischen Industrie. Und größter CO2-Emittent ist die Energiewirtschaft. Dies und mehr zeigen die aktuellen Daten des Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregisters (PRTR).

Abfall | Ressourcen, Boden | Fläche, Landwirtschaft

Mist statt Mineraldünger: Phosphor-Ressourcen schonen

ein Traktor bringt Mist auf einem Acker aus

Phosphor ist lebenswichtiger Nährstoff für das Pflanzenwachstum. 110.000 Tonnen Mineraldünger-Phosphor aus Rohphosphaten werden in Deutschland jährlich ausgebracht, vor allem auf Äckern. Ein Umsteuern ist unausweichlich, so die Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU). Denn die abbauwürdigen Phosphatreserven gehen in etwa 50 bis 200 Jahren zur Neige.

Chemikalien, Boden | Fläche, Landwirtschaft

Neuer Test für Pflanzentoxizität von Antibiotika

Pflanzen beim Toxizitätstest

In der Tierhaltung angewandte Antibiotika können das Wachstum von Nutzpflanzen beeinträchtigen, wenn sie über die Gülledüngung auf landwirtschaftliche Böden gelangen. Oftmals sind nicht alle Antibiotikarückstände abgebaut, bevor die Gülle auf die Felder gelangt. Ein neu entwickelter Pflanzentest erfasst die pflanzentoxische Wirkung von Antibiotikarückständen, nachdem die Gülle gelagert wurde.

Chemikalien, Landwirtschaft

Landwirtschaft verursacht gravierende Umweltprobleme

Getreideähren

Der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln in der intensiven Landwirtschaft verursacht eine Reihe von Umweltproblemen. Besonders negativ: die so genannten Nährstoffüberschüsse. Dies betrifft vor allem Stickstoff. Hier stammen 60 Prozent der Emissionen aus der Landwirtschaft.

Abfall | Ressourcen, Boden | Fläche, Landwirtschaft

Phosphor-Recycling aus Klärschlamm lohnt sich

Eine Hand streut Dünger auf den Boden

Knapp 13 Prozent der Phosphormenge, die in Deutschland jährlich für mineralische Dünger benötigt wird, könnte schon heute aus Aschen zurückgewonnen werden, die bei der separaten Verbrennung von Klärschlamm (Monoverbrennung) anfallen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des UBA.

Kurzlink: www.uba.de/t117942de