Projekt „Pilotmaßnahmen zur Klimaanpassung mit Kommunen in der schleswig-holsteinischen Wattenmeer-Region“ (PiKKoWatt)

  • Luftbildaufnahme von der Husumer Hallig zeigt im Vordergrund eine fliegende Schwalbe mit schwarzem Kopf. Die Aufnahme mutet schematisch an. Man erkennt Landstraßen und Feldabschnitte. Die Hallig ragt vom Festland aus gesehen nasenförmig ins Meer
    Eine von drei Zukunftsvarianten, die für das Pilotgebiet Dockkoog erarbeitet wurden: die „Husumer Hallig“. Von unten: Husumer Badestelle, Warft mit einem möglichen Hotel, Naturlandschaft im geöffneten Dockkoog, neuer Seedeich. Im Hintergrund die Stadt Husum. © studio urbane landschaften – hamburg
  • Schematische Darstellung im Querschnitt von Hochwasserschutz an der Wattenmeerküste durch Ergänzung von teils Sand für mehr Artenvielfalt und Sedimente für das Mitwachsen
    Wo die Wattenmeerküste heute mit harten Ufern aus Stein und Asphalt befestigt ist, könnte der Hochwasserschutz zukünftig teils mit Sand („Weiche Kanten“) aus dem Offshore-Bereich ergänzt werden. Vorteile: mehr Artenvielfalt und Sedimente für das Mitwachsen mit dem Meeresspiegelanstieg (Zeichnung: studio urbane landschaften hamburg)
  • Im Vordergrund befindet sich eine überflutete Salzwiese. In der Ferne steht ein Leuchtturm vor strahlend blauem Himmel.
    Die Salzwiese – hier bei Westerhever – wird oft bei Hochwasser vom Meer teilweise überflutet und wächst durch Ablagerung von Schlick und Sand langsam in die Höhe. © Hans-Ulrich Rösner / WWF
  • Priel und Salzwiese auf der Hallig Langeness
    Priel und Salzwiese auf der Hallig Langeness © Jannes Fröhlich / WWF
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Im Projekt „Pilotmaßnahmen zur Klimaanpassung mit Kommunen in der schleswig-holsteinischen Wattenmeer-Region“ (PiKKoWatt) hat der WWF gemeinsam mit Partnern innovative Konzepte zum „Wachsen mit dem Meer“ entwickelt und erprobt. Mit dem Projekt engagierte sich der WWF für eine naturverträgliche Klimaanpassung des Wattenmeeres.

Pilotgebiete waren der Husumer Dockkoog an der schleswig-holsteinischen Festlandküste sowie die nordfriesischen Halligen und Inseln. Es ging darum, dem Wattenmeer dabei zu helfen, mit dem beschleunigten Meeresspiegel mit zu wachsen, und einen möglichst naturverträglichen Küstenschutz voran zu bringen, der das Wattenmeer bei seiner natürlichen Anpassung an den Meeresspiegelanstieg bestmöglich unterstützt.

Eckdaten zur Maßnahme

Maßnahmenträger

MaßnahmenträgerWWF Deutschland, Wattenmeerbüro
http://www.wwf.de/watt
Kooperationspartner

An der Projektplanung und Durchführung eng beteiligter Partner waren die Stadt Husum sowie der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz des Landes Schleswig-Holstein (LKN) (Küstenschutzverwaltung und Nationalparkverwaltung).

Nach Projektbeginn waren verschiedene kommunale und regionale Akteure in den Pilotgebieten Husum Dockkoog sowie den Halligen und Sylt am Projekt beteiligt. Hinzu kamen Auftragnehmer.

Dauer und Finanzierung

Dauer

Beginn der Umsetzung
Wie hoch waren die (geschätzten) Kosten für die Umsetzung?

Personalkosten, Aufträge an Dritte, Sachkosten u.a.

Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?

Projektförderung: Bundesumweltministerium (BMUB) im Rahmen des Förderprogramms für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sowie
Eigenleistung des WWF Deutschland

Beteiligung

Welche weiteren Personengruppen wurden an der Planung oder Umsetzung der Maßnahme beteiligt?

Verwaltung

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?

ErläuterungArbeits- bzw. Projektgruppe Runde Tische kommunale Ausschüsse Gespräche Informationsveranstaltungen sonstige

Erfolge

Welche Erfolge wurden bis jetzt mit der Maßnahme erreicht?

Das PiKKoWatt-Projekt hat mit Akteuren aus der Region Partnerschaften zum Schutz des Wattenmeeres begründet und etabliert und vor dem Hintergrund des Klimawandels Konzepte und in den Pilotgebieten ganz konkrete Maßnahmen erarbeitet. Die Ergebnisse wurden in der Region in Veranstaltungen und Presse diskutiert und liegen als Veröffentlichungen vor.

Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?

Beitrag zum Erhalt des als Weltnaturerbe anerkannten Nationalpark Wattenmeer trotz des Meeresspiegelanstiegs in seiner Funktion, in seiner gesamten Ausdehnung, sowie in allen seinen Qualitäten.

Ansprechperson

Jannes Fröhlich
WWF Deutschland
Hafenstraße 3
25813 Husum
Deutschland
Abteilung Wattenmeerbüro
Telefonnummer‭+494841668558‬

Ort der Umsetzung

Hafenstraße, 3
WWF-Wattenmeerbüro
25813 Husum
Deutschland

Nordfriesland

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