Erstellung eines integrierten Klimaanpassungskonzepts für die Stadt Gladbeck
Das Klimaanpassungskonzept der Gladbeck verfolgt das Ziel, die Stadt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen. Hintergrund sind zunehmende Hitzewellen, Starkregenereignisse, Trockenperioden und andere Extremwetterlagen, die bereits heute spürbare Auswirkungen auf Bevölkerung, Infrastruktur und Umwelt haben.
Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur klimaresilienten Stadtentwicklung. Dazu gehören die Anpassung und der Schutz der städtischen Infrastruktur, die Sicherung und Erweiterung von Grünflächen, ein nachhaltiges Regen- und Wassermanagement sowie die Verbesserung des Stadtklimas. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz der menschlichen Gesundheit, insbesondere vulnerabler Gruppen wie älterer Menschen, Kinder und gesundheitlich beeinträchtigter Personen.
Für die Konzepterstellung wurden Verwaltung, Fachakteure und Bürgerschaft beteiligt. Auf Grundlage von Analysen und Beteiligungsverfahren wurde ein Maßnahmenkatalog mit 32 priorisierten Maßnahmen entwickelt. Die Maßnahmen sollen sowohl kurzfristig als auch langfristig umgesetzt werden und reichen von Begrünungs- und Entsiegelungsprojekten über die Förderung von Stadtbäumen und Verschattung bis hin zu Informations- und Sensibilisierungsangeboten für die Bevölkerung.
Insgesamt stellt das Klimaanpassungskonzept einen strategischen Rahmen dar, um die Lebensqualität in Gladbeck langfristig zu sichern, Risiken durch Hitze und Starkregen zu reduzieren und eine nachhaltige, zukunftsfähige Stadtentwicklung zu fördern. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt schrittweise und wird durch eine kontinuierliche Beteiligung der Öffentlichkeit begleitet.
Eckdaten zur Maßnahme
Maßnahmenträger
- Maßnahmenträger
- Stadt Gladbeck http://www.gladbeck.de
- Kooperationspartner
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Innovation City Management GmbH (ICM GmbH)
IMAP GmbH
Dauer und Finanzierung
- Beginn der Umsetzung
- Dauer der Umsetzung
- 10/2023 - 12/2025
- Wie hoch waren die (geschätzten) Kosten für die Umsetzung?
- 225.000 €
- Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?
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- Bund
- Kommune
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Das Klimaanpassungskonzept für die Stadt Gladbeck wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Förderprogramm "Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel" unter dem Förderkennzeichen 67DAS268 gefördert.
Die Umsetzungskosten setzen sich aus Personalkosten, Vergabe eines Auftrags an ein externes Büro und Dienstreisekosten zusammen. Die Zuwendung betrug 95 % und der Eigenanteil 5 %.
Weiterführende Links
- Links zur Maßnahme
Beteiligung
- Wurden neben den Kooperationspartnern andere Personengruppen/Institutionen in die Planung/Umsetzung der Maßnahmen eingebunden?
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- Breite Öffentlichkeit
- Schüler*innen
- Öffentliche Verwaltung/Politik
- Presse
- Umwelt- und Sozialverbände
- Welche Formen der Beteiligung fanden statt?
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- Aufbau von Netzwerken
- Aufsuchende Formate (z.B. Informationsstände)
- Bereitstellung von Informationsmaterialien
- Dialogveranstaltungen, Konferenzen, Workshops
- Informationsveranstaltungen
- Online-Befragung / -Dialog
- Erläuterung
- Über interaktive Beteiligungsformate wurden Fachakteure und die Öffentlichkeit eingebunden, um Informationen und Wissen zu vermitteln sowie Bedarfe, Einschätzungen und Ideen aufzugreifen.
Erfolge
- Welche Erfolge konnten Sie mit Ihrer Maßnahme erzielen?
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Durch die Erstellung des integrierten Klimaanpassungskonzepts für die Stadt Gladbeck konnten Vulnerabilitäten in Hinblick auf die Folgen des Klimawandels sowohl räumlich als auch thematisch herausgearbeitet und unter anderem in Form von Karten dargestellt werden. Mit den entwickelten Maßnahmen wird eine klimaresiliente Anpassung in Gladbeck ermöglicht, die alle Betroffenen von den Auswirkungen des Klimawandels bestmöglich schützen soll.
Bereits bei der Erstellung des Klimaanapassungskonzepts wurden zahlreiche Akteure eingebunden. Dadurch konnte frühzeitig ein Informations- und Wissensaustausch stattfinden und insbesondere die Eigenvorsorge besonders betroffener Gruppen gestärkt werden.
Erste Maßnahmen befinden sich zudem bereits in der Umsetzung.
- Wie wird der Erfolg der Maßnahme evaluiert?
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- Analyse (z.B. Soll-Ist-Abgleiche, Meilensteinabgleich, Medienanalyse)
- Monitoring (z.B. Messung, Erfassung von Daten, TN-Zahlen, Webseitenklicks)
- quantitative Befragung (mittels Fragebögen)
- Erläuterung
- Die Maßnahmen werden mit Hilfe von Indikatoren überprüft, wodurch ein Abgleich zwischen Soll- und Ist-Zuständen möglich wird. Außerdem werden Daten erhoben und ausgewertet, um die Erfolge messen zu können. Umfragen und Fragenbögen ergänzen die qualitativen Ergebnisse um quanitative Aussagen.
- Wie planen Sie Ihr Projekt weiterzuentwickeln?
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Das Klimaanpassungskonzept wird in regelmäßigen Abständen angepasst und fortgeschrieben.
Für die Umsetzung des Konzepts hat die Stadt Gladbeck erneut eine Förderbewilligung vom BMUKN erhalten, sodass in den Jahren 2026-2028 erste Maßnahmen umgesetzt werden. Ziel ist die langfristige Verstetigung der Klimaanpassung in der kommunalen Verwaltung sowie die Stärkung der Eigenvorsorge der Gladbecker Bevölkerung.
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- Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?
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- Nein
Hindernisse
- Welche Hindernisse gab es während der Umsetzung?
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Um die teilweise geringe Reichweite bei den Beteiligungsformaten für die Öffentlichkeit zu erhöhen, wurden verschiedene digitale wie Präsenzformate angeboten und unterschiedliche Kommunikationskanäle sowie bestehende Netzwerke genutzt.
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- Hat die Maßnahme negative Nebeneffekte?
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- Nein
Kontaktdaten
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Annekatrin StangeStadt Gladbeck - Amt für Umwelt, Klima und EnergieWilly-Brandt-Platz 245964 GladbeckDeutschland
- Abteilung
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annekatrin.stange@stadt-gladbeck.de
- Telefonnummer
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02043992303
- Faxnummer
Ort der Umsetzung
Willy-Brandt-Platz 2
45964 Gladbeck
Deutschland