10 Jahre Übereinkommen von Paris
Wo stehen wir heute beim Klimaschutz? Eine Bilanz und Interviews mit Menschen, die 2015 in Paris dabei waren.
Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist eine globale Herausforderung. Zentrale Aufgabe ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und unvermeidbare Emissionen auszugleichen. Schlüssel für den Erfolg von Klimaschutzmaßnahmen sind zeitnahe, nachhaltige Infrastruktur-Investitionen. Die Senkung des Energiebedarfs sowie die vollständige Umstellung der Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen zu anderen Umweltherausforderungen stehen dabei im Fokus. Das Umweltbundesamt unterstützt diesen Prozess mit Strategien, Szenarien, Maßnahmen und Instrumenten sowie dem Monitoring. Dabei setzt es einzelne Instrumente, wie den Emissionshandel, Herkunftsnachweise für Ökostrom oder das Umweltzeichen „Blauer Engel“, auch selbst um.
Wo stehen wir heute beim Klimaschutz? Eine Bilanz und Interviews mit Menschen, die 2015 in Paris dabei waren.
Neue Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) zeigen einen neuen Rekord bei der erneuerbaren Stromerzeugung in Deutschland: Noch nie wurde in einem Monat mehr grüner Strom erzeugt als im Juli 2026. Viel Sonne und vergleichsweise windiges Wetter sorgten für den Höchstwert.
Das Konzept der Schwammstadt ist aus einer klimaresilienten Stadtentwicklung nicht mehr wegzudenken. Doch bei der Umsetzung gibt es Hürden. Wie können Schwammstadt-Prinzipien in der Stadtentwicklung verankert werden und wie kann der Bund dies unterstützen? Ein Forschungsprojekt unter Leitung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung im Auftrag des Umweltbundesamts liefert neue Ergebnisse.
Vom 14. bis 20. September 2026 findet in Deutschland zum mittlerweile fünften Mal die Woche der Klimaanpassung statt: Bundesweit und digital machen Kommunen, Verbände, soziale Einrichtungen und andere Akteure sichtbar, wie Klimaanpassung vor Ort gelingt. Veranstaltungen können ab sofort kostenlos auf der Website vom Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) eingetragen werden.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat drei Bildungsmaterialien der „Denkwerkstatt Konsum“ des Umweltbundesamtes (UBA) näher unter die Lupe genommen und für gut befunden. Hier stellen wir Ihnen die Angebote kurz vor.
Was ist eigentlich wirklich damit gemeint, wenn vom „1,5-Grad-Ziel“ für das Klima gesprochen wird? Woher kommt dieser Wert und wie wird er gemessen? Was passiert, wenn wir das Ziel überschreiten – gibt es danach noch ein Zurück unter 1,5 Grad Erderwärmung? Dieser Text geht auf die Hintergründe des 1,5-Grad-Ziels ein und erklärt, warum wir dieses Ziel in Reichweite halten müssen.
Im ersten Halbjahr 2026 stammten rund 57 Prozent des in Deutschland genutzten Stroms aus erneuerbaren Energien. Das zeigen neue Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat). Demnach wurden rund sechs Prozent mehr Strom aus Wind-, Wasser-, Sonnen- und Bioenergie gewonnen als im Vorjahreszeitraum.
Um auf die aktuelle Energiekrise zu reagieren, hat das Umweltbundesamt einen Policy Brief mit konkreten Politikempfehlungen zum Einsparen fossiler Energien und für mehr Energieeffizienz veröffentlicht. Das Kurzpapier enthält 13 konkrete Vorschläge, die sektorübergreifend sowie im Verkehrs- und Gebäudesektor wirken und die Energiesicherheit in Deutschland stärken.
Eine neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Steuer- und Umweltwirkungen der pauschalen Dienstwagenbesteuerung (Ein-Prozent-Regel). Für 2024 ergeben sich Steuermindereinnahmen von mindestens 4,2 Milliarden Euro und zusätzliche CO₂-Emissionen von 1,68 Millionen Tonnen. Die verbesserte Datengrundlage und Methodik sorgen für verlässlichere Ergebnisse als bisherige Studien.
Neue Ergebnisse aus der Studienreihe „Zukunft? Jugend fragen!“ des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, dass der Umwelt- und Klimaschutz bei den 14- bis 22-Jährigen in Deutschland weiter an Bedeutung verliert. Nur noch rund ein Drittel hält das Thema für „sehr wichtig“. 2021 war es noch die Hälfte der Befragten. Zugleich fällt der Blick auf die Zukunft von Umwelt und Klima weiter negativ aus.
Seit dem Atomausstieg wird Kernenergie in Deutschland weiter als Beitrag zu Klimaschutz und Versorgungssicherheit diskutiert. Das Umweltbundesamt ordnet ein, welche Rolle sie im künftigen Energiesystem spielen kann und warum für schnellen und kosteneffizienten Klimaschutz vor allem erneuerbare Energien entscheidend sind.
Klimawandelfolgen treffen alle Menschen, doch nicht alle gleichermaßen. Manche sind Hitze, Starkregen oder Hochwasser stärker ausgesetzt – oft aufgrund sozioökonomischer und demografischer Faktoren. Ein Forschungsprojekt zeigt: Technisch-planerische und sektorale Lösungen allein reichen nicht. Es braucht gezielte Maßnahmen für besonders verwundbare Gruppen, um soziale Ungleichheiten abzumildern.