Kein „Weiter so“ bei Glyphosat
Maria Krautzberger zur Verschiebung der Entscheidung über die Glyphosat-Zulassung – Herbizid nimmt Feldvögeln Nahrungsgrundlage
Maria Krautzberger zur Verschiebung der Entscheidung über die Glyphosat-Zulassung – Herbizid nimmt Feldvögeln Nahrungsgrundlage
Menschengemachte Chemikalien finden sich überall in der Umwelt. Keine Stoffgruppe wird dabei so gezielt und großflächig ausgebracht wie Pflanzenschutzmittel. Sie dienen dem Schutz der Kulturpflanzen, schädigen aber weitere Pflanzen und Tiere. Während der Absatz von Pflanzenschutzmitteln auf hohem Niveau bleibt, nimmt die Biodiversität in der Agrarlandschaft weiter ab.
Glyphosat ist das meistverkaufte Pestizid in Deutschland. Dabei sind im Zusammenhang mit diesem Mittel viele Fragen noch ungeklärt. In einer Langzeitstudie hat das UBA untersucht, inwiefern sich Glyphosat im menschlichen Urin nachweisen lässt.
Eine UBA-Fachtagung im Juni 2015 zeigte: Kommunen können oft ganz auf Pestizide verzichten, ohne ihre Unterhaltsverpflichtungen zu vernachlässigen. Vorträge und Ergebnisprotokolle der Workshops stehen nun zum Herunterladen bereit.
Der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln in der intensiven Landwirtschaft verursacht eine Reihe von Umweltproblemen. Besonders negativ: die so genannten Nährstoffüberschüsse. Dies betrifft vor allem Stickstoff. Hier stammen 60 Prozent der Emissionen aus der Landwirtschaft.
In einigen Bundesländern wurden der Eichenprozessionsspinner und andere Baum-Schädlinge in den vergangenen Jahren intensiv bekämpft. Die Bekämpfung erfolgt mit Insektiziden, die meist mit dem Hubschrauber versprüht werden. Daraus ergeben sich Risiken für die Umwelt. Wie sollte mit ihnen umgegangen werden? Das UBA antwortet auf populistische Thesen.
Schadstoffe sind in Böden allgegenwärtig. Sie können z. B. aus Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und privaten Haushalten stammen, aber auch aus natürlichen Quellen. Wenn sich Schadstoffe im Boden anreichern, können sie zu einem Risiko für den Mensch und die weitere Umwelt werden.
Menschengemachte Chemikalien finden sich überall in der Umwelt. Keine Stoffgruppe wird dabei so gezielt und großflächig ausgebracht wie Pflanzenschutzmittel. Sie dienen dem Schutz der Kulturpflanzen, schädigen aber weitere Pflanzen und Tiere. Während der Absatz von Pflanzenschutzmitteln auf hohem Niveau bleibt, nimmt die Biodiversität in der Agrarlandschaft weiter ab.