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Glossar

R

REACH

REACH steht für Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe und leitet sich vom englischen Titel der europäischen Chemikalienverordnung ab: Regulation concerning the Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals

REACH-Verordnung

Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH)

 

REDD-Mechanismus

REDD steht für: Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation. Der Mechanismus unterstützt Entwicklungsländer finanziell, um Entwaldung zu vermeiden und Aufforstung zu fördern.

Regionales Klimamodell (RCM)

Modelliert das Klima für eine Region und dabei höher aufgelöst als globale Klimamodelle. Es gibt zwei verschiedene Varianten regionaler Klimamodelle:

Dynamische Verfahren simulieren mit einem höher aufgelösten dynamischen (numerischen) Modell Parameter für Teilgebiete eines globalen Klimamodells. Beispiele sind REMO (Regionalmodell) und CLM (Climate Local Model).

Statistische Verfahren gehen davon aus, dass die globalen Modelle im großräumigen Maßstab in der Lage sind, die Muster der atmosphärischen Zirkulation treffend zu beschreiben. Bei den meisten dieser Verfahren werden statistische Beziehungen zwischen den großräumigen Mustern/Wetterlagen und den lokalen Auswirkungen identifiziert, wobei die aus der Vergangenheit oder Gegenwart gewonnenen Beziehungen auf die Projektionen der globalen Modelle angewendet werden. Beispiele sind WETTREG (Wetterlagenbasierte Regionalisierungsmethode) und STAR (Statistisches Regionalisierungsmodell).

Nach: Bundesregierung (2008): Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel

Regionalmodelle

bezüglich Klima:

Modelliert das Klima für eine Region und dabei höher aufgelöst als globale Klimamodelle. Es gibt zwei verschiedene Varianten regionaler Klimamodelle:

Dynamische Verfahren simulieren mit einem höher aufgelösten dynamischen (numerischen) Modell Parameter für Teilgebiete eines globalen Klimamodells. Beispiele sind REMO (Regionalmodell) und CLM (Climate Local Model).

Statistische Verfahren gehen davon aus, dass die globalen Modelle im großräumigen Maßstab in der Lage sind, die Muster der atmosphärischen Zirkulation treffend zu beschreiben. Bei den meisten dieser Verfahren werden statistische Beziehungen zwischen den großräumigen Mustern/Wetterlagen und den lokalen Auswirkungen identifiziert, wobei die aus der Vergangenheit oder Gegenwart gewonnenen Beziehungen auf die Projektionen der globalen Modelle angewendet werden. Beispiele sind WETTREG (Wetterlagenbasierte Regionalisierungsmethode) und STAR (Statistisches Regionalisierungsmodell).

Nach: Bundesregierung (2008): Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel

Rekultivierung

Die bergbauliche Rekultivierung dient dem Ausgleich eines bergbaulichen Eingriffs. Er ist dann ausgeglichen, wenn nach seiner Beendigung keine erheblichen oder nachträglichen Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes zurückbleiben. Zudem muss das Landschaftsbild landschaftsgetreu wiederhergestellt oder neugestaltet sein.

Relevante Metaboliten

Ein Metabolit gilt als relevant, wenn er hinsichtlich seiner pestiziden (biologischen) Aktivität vergleichbare Eigenschaften besitzt wie die Muttersubstanz, er gentoxisch ist und/oder die Ausgangssubstanz beziehungsweise der Metabolit selbst als giftig, sehr giftig, reproduktionstoxisch oder kanzerogen eingestuft ist.

Repowering

alte, weniger leistungsfähige Windenergieanlagen werden durch neue, leistungsstärkere ersetzt

Representative Concentration Pathways (RCPs)

Für den 5. Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) neu entwickelte Szenarien für die Entwicklung der Konzentration von klimarelevanten Treibhausgasen in der Atmosphäre. Die neuen RCP-Szenarien sollen die bisherige Familie der im Jahr 2001 veröffentlichten und für den 3. und 4. IPCC Sachstandsbericht genutzten Emissionsszenarien (SRES; Special Report on Emissions Scenarios) ablösen.

Quelle: DWD (2011) Die neuen RCP-Szenarien für den 5. IPCC Sachstandsbericht

Resilienz

Die Fähigkeit eines Sozial- oder Ökosystems, Störungen aufzunehmen und gleichzeitig dieselbe Grundstruktur und Funktionsweisen, die Kapazität zur Selbstorganisation sowie die Kapazität, sich an Stress und Veränderungen anzupassen, zu bewahren.

Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht