Glossar
P
PtL
Power to Liquid: Bereitstellung flüssiger Kraftstoffe mithilfe von Strom
PUE
Power Usage Effectiveness (PUE) ist eine Kennzahl, die das Verhältnis des gesamten Energieverbrauchs eines Rechenzentrums zum Energieverbrauch der informationstechnischen Ausstattung beschreibt. PUE = Gesamtenergieverbrauch des Rechenzentrums / Energieverbrauch der IT-Ausstattung
Q
Querbauwerk
In einem Fließgewässer quer zur Fließrichtung angeordnetes Bauwerk. Querbauwerke dienen z. B. dazu, Sohle und Ufer gegen Erosion zu schützen, die Gewässersohle oder den Wasserspiegel zu heben, Feststoffe zurückzuhalten, die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren oder Wasser zurückzuhalten.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
R
Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC)
Die Konvention wurde am 9. Mai 1992 in New York verabschiedet und am Weltgipfel von 1992 in Rio de Janeiro von über 150 Ländern und der Europäischen Gemeinschaft unterschrieben. Ihr ultimatives Ziel ist: die Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre auf einem Niveau, das gefährliche anthropogene Beeinträchtigungen des Klimasystems verhindert. Es umfasst Verpflichtungserklärungen aller Parteien. Unter der Konvention zielen die in Anhang I enthaltenen Länder (alle OECD- und Schwellenländer) darauf ab, die Treibhausgasemissionen, die nicht vom Montreal-Protokoll kontrolliert werden, bis 2000 auf das Niveau von 1990 zurückzuführen. Die Konvention ist im März 1994 in Kraft getreten.
Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger
RAK
Die RAK ist die Konzentration eines Mittels, unterhalb derer keine inakzeptablen Auswirkungen auf Gewässerorganismen in der Umwelt zu erwarten sind. Abgeleitet wird die RAK aus Labortests an Stellvertreterarten während der Zulassung.
Raubaum
Frisch gefällter und zur Sohl- oder Ufersicherung ins Gewässer eingebrachter Nadel- oder Laubbaum.
Quelle: Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung (2013): Ingenieurbiologische Bauweisen an Fließgewässern, Teil 1 – Leitfaden für die Praxis
Raumordnung
Planung der Raumentwicklung, die die sozialen und wirtschaftlichen Ansprüche an den Raum mit seinen ökologischen Funktionen in Einklang bringt und zu einer dauerhaften, großräumig ausgewogenen Ordnung mit gleichwertigen Lebensverhältnissen führt (§ 1 Abs. 2 ROG).
Quelle: Bundesamt für Justiz: http://www.gesetze-im-internet.de/rog_2008/__1.html
Raw Material Input
Primärrohstoffeinsatz (englisch „Raw Material Input“ / RMI): Ein Stoffstromindikator: Entspricht dem „Direct Material Input“ (DMI), bei dem die Massen der eingehenden Materialien allerdings in Roh-stoffäquivalenten ausgedrückt werden, d.h. unter Einbezug der indirekten Stoffströme. Gebräuchliche Einheit ist „Tonnen pro Jahr“. In der wirtschaftsraumbezogenen Stoffstromrechnung berechnet sich der RMI aus der Gesamtmasse der im Inland gewonnenen Primärrohstoffe und der – in Rohstoffäquivalente umgerechneten – importierten Rohstoffe, Halb- und Fertigwaren. (Quelle: UBA 2012: Glossar zum Ressourcenschutz)
REACH
REACH steht für Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe und leitet sich vom englischen Titel der europäischen Chemikalienverordnung ab: Regulation concerning the Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals
REACH-Verordnung
Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH)