Wenn Sie Ihre Heizung tauschen wollen, beachten Sie bitte:
Gas- und Öl-Heizungen sind bald verboten.
Planen Sie deshalb früh eine neue Heizung.
Gute Heizungen für die Zukunft sind: Wärme-Pumpe, Fern-Wärme und Solar-Wärme.
Holz-Heizungen sind nur in besonderen Fällen sinnvoll.
Prüfen Sie regelmäßig, wie viel Energie Sie verbrauchen.
Wir brauchen Energie, um Strom und Wärme zu erzeugen.
Energie kann man aus unterschiedlichen Quellen gewinnen.
Warum das wichtig ist:
Die Heizung im Haus verursacht sehr viele schädliche Gase.
Wenn Sie eine moderne Heizung einbauen, schützen Sie die Umwelt.
Umwelt ist alles um uns herum.
Zum Beispiel Pflanzen, Tiere und Menschen, Luft, Wasser und die Erde.
Sie sparen auch Heiz-Kosten.
Gas und Öl werden in Zukunft teurer.
Das liegt am CO₂-Preis.
Bis 2030 kann eine Tonne CO₂ bis zu 400 Euro kosten.
Gas und Öl kosten dann mehr.
Heizen mit Sonne oder Strom wird dadurch günstiger.
Bio-Gas und Wasser-Stoff sind nicht gut geeignet.
Sie sind teuer und es gibt nur wenig davon.
Warten Sie nicht, bis die alte Heizung kaputt geht.
Planen Sie den Tausch am besten sofort.
So prüfen Sie Ihre Heizung:
Seit 2016 gibt es einen Aufkleber für alte Heiz-Kessel.
Der zeigt, wie viel Energie der Kessel verbraucht.
Alte Kessel mit der Klasse C oder D verschwenden Energie.
Heizungen mit erneuerbarer Energie haben A+ bis A+++.
"Erneuerbar" bedeutet, dass etwas nicht alle wird.
Sonne und Wind sind erneuerbar, weil sie immer wieder da sind und wir sie immer wieder nutzen können.
Wenn Ihr Kessel keinen Aufkleber hat, können Sie die Klasse im Internet prüfen.
Prüfen Sie den Verbrauch.
Im Internet gibt es einfache Hilfen dafür.
Zum Beispiel auf der Website von co2online.
Sie brauchen nur wenige Informationen.
Zum Beispiel: Wie groß ist Ihr Haus?
Was steht auf der letzten Heiz-Kosten-Abrechnung?
Mit dem „HeizCheck“ sehen Sie, ob Sie zu viel Energie verbrauchen.
Der „ModernisierungsCheck“ zeigt, ob sich eine neue Heizung lohnt.
Lassen Sie sich beraten.
Fach-Leute helfen Ihnen, die beste Lösung zu finden.
Fach-Leute sind Menschen, die sich in einem Bereich besonders gut auskennen.
Eine Beratung kostet wenig – höchstens 30 Euro.
Zum Beispiel bei der Verbraucher-Zentrale.
Dann sehen Sie, wie Sie Ihr Haus nach und nach verbessern können.
Das wird vom Staat unterstützt
Heizungen im Vergleich
Wärme-Pumpen:
Wärme-Pumpen holen Wärme aus der Umgebung: aus Luft, Erde oder Wasser.
Sie brauchen Strom.
Am besten aus Sonne oder Wind.
Wärme-Pumpen funktionieren auch in alten Häusern.
Manchmal brauchen Sie nur größere Heiz-Körper.
Wenn es sehr kalt ist, hilft ein zweiter Heiz-Kessel.
Fern-Wärme:
Fern-Wärme ist bequem.
Sie bekommen die Wärme über Rohre.
Fern-Wärme ist Umwelt-freundlich, besonders wenn sie aus erneuerbarer Energie kommt.
Solar-Thermie:
Mit Sonnen-Kollektoren können Sie Wasser erwärmen oder das Haus heizen.
Das spart Energie.
Es gibt auch Geräte, die Wärme und Strom gleichzeitig machen.
Holz-Heizungen:
Holz-Heizungen sind schlecht für die Umwelt und die Gesundheit.
Nutzen Sie Holz nur in modernen Öfen.
Oder nur, wenn es nicht anders geht.
Besser ist: Ein Plan, um später ganz ohne Holz zu heizen.
Was Sie noch tun können:
Machen Sie die ganze Heizung neu:
Alle Teile der Heizung müssen gut zusammenarbeiten.
Zum Beispiel: Heizkörper, Wärme-Regler, Pumpe und Steuerung.
Lassen Sie das von einem Fach-Betrieb einstellen.
Das spart Energie.
Verbrauch prüfen:
Schreiben Sie regelmäßig auf, wie viel Heiz-Energie Sie verbrauchen.
Dafür gibt es das kostenlose Energie-Spar-Konto.
Wenn Sie plötzlich mehr verbrauchen, prüfen Sie warum.
Vielleicht wird falsch gelüftet.
Oder die Heizung ist nicht gut eingestellt.
Dämmung prüfen:
Wenn Ihr Haus schlecht gedämmt ist, verliert es Wärme.
Dämmen Sie zum Beispiel das Dach.
Auch kleine Maßnahmen sparen viel Energie.
Antrag für Förderung stellen:
Eine Förderung ist eine Unterstützung.
Das kann zum Beispiel Geld sein.
Eine Förderung kann aber auch Unterstützung beim Lernen sein.
Für den Tausch oder die Heizung besser machen gibt es Geld vom Staat.
Die bekannteste Hilfe heißt: BEG (Bundes-Förderung für effiziente Gebäude).
Es gibt auch andere Programme.
Ein Ratgeber im Internet hilft Ihnen dabei.
Heizen in der Zukunft:
Deutschland will ab dem Jahr 2045 kein CO₂ mehr ausstoßen.
Deshalb müssen auch die Heizungen besser werden.
Gas und Öl werden teurer, weil CO₂ Geld kostet.
Heizen mit erneuerbaren Energien wird günstiger.
"Erneuerbar" bedeutet, dass etwas nicht alle wird.
Sonne und Wind sind erneuerbar, weil sie immer wieder da sind und wir sie immer wieder nutzen können.