Eine neue Heizung ist gut für die Umwelt
Die Arbeitsgruppe "TOP TENs" des Energy Efficiency Hub (EEHub) unter dem Dach der Internationalen Energieagentur engagiert sich für internationale Zusammenarbeit zur Energieeffizienz. In diesem Zusammenhang hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit Unterstützung des Umweltbundesamts eine Liste mit Vorzeige-Techniken und -Praktiken der Energieeffizienz-Steigerung erstellt.
Der nationale Emissionshandel (nEHS) ist in Deutschland seit 2021 ein zentrales Klimaschutzinstrument, um die Emissionen in den Sektoren Gebäude und Verkehr zu reduzieren. Er bepreist Kohlendioxid-Emissionen aus Brennstoffen in den Bereichen außerhalb des Europäischen Emissionshandels 1 (EU-ETS 1).
Im April 2024 wurde das EU-geförderte Projekt CASRI im Umweltbundesamt (UBA) in Dessau offiziell gestartet. Das Projekt zielt darauf ab, die Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung europäischer Umweltagenturen besser zu vernetzen, innovative Lösungen zu fördern und die Anwendung von Forschungsergebnissen zu verbessern.
Werden die Klimaziele mit der aktuellen Klimaschutzpolitik erreicht? Um dies zu klären und mögliche Lücken zu identifizieren, beauftragt und koordiniert das UBA die Erstellung der Treibhausgas-Projektionen. Diese werden an die Vereinten Nationen und die Europäische Union berichtet, an den Expertenrat für Klimafragen zur Stellungnahme und an den Deutschen Bundestag übersendet.
Auch denkmalgeschützte Gebäude können einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Eine neue Studie analysiert Konfliktbereiche, identifiziert relevante Handlungsfelder und diskutiert Lösungsansätze, um Denkmalschutz und Klimaschutz besser miteinander zu verknüpfen. Die politischen Ziele und Regelungen zu Klima- und Denkmalschutz müssen auf allen Ebenen besser aufeinander abgestimmt werden.
Bis 2045 sollen Gebäude treibhausgasneutral sein, so das Bundesklimaschutzgesetz. Millionen Immobilien müssen dekarbonisiert und energetisch saniert werden. Zahlt der Eigentümer oder kommen Mietende dafür auf? Wie sieht eine faire Kosten-Nutzen-Verteilung aus? Damit hat sich das Forschungsprojekt FLAMME unter Beteiligung des Umweltbundesamtes beschäftigt.
„Die Energie von morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist.“, schrieb Jules Verne 1870 in „Die geheimnisvolle Insel“. Wasserstoff wird eine wichtige Rolle in der zukünftigen Energieversorgung einnehmen. Er wird als direkt genutzter Endenergieträger benötigt, z.B. in der Stahlindustrie, oder als Sekundärenergieträger, um Kohlenwasserstoffe für Flugzeuge herzustellen.