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Chemikalien

Chemikalien gehören zu den am stärksten regulierten Bereichen im Umweltschutz. Gleichwohl besteht immer noch Handlungsbedarf: Chronische Gesundheitsschäden durch Chemikalien in Innenraumluft, Gebrauchsgegenständen oder Nahrungsmitteln bleiben ein Thema. Pflanzenschutzmittel treffen nicht nur „Schadorganismen“ sondern auch viele Nützlinge. Biozide belasten die Gewässer. Arzneimittelrückstände in Böden und Wasser sind ein Risiko für die dort lebenden Organismen. Hormonelle Wirkungen von Stoffen beeinflussen die Fortpflanzungsfähigkeit von Pflanzen und Tieren. Und schließlich wirken die Stoffe nicht einzeln, sondern als Gemische auf die Umwelt – häufig addiert sich ihre Wirkung. Einige Schritte sind getan, aber der Weg zur Nachhaltigkeit in der Chemie ist noch weit.

Chemikalien

Nanomaterialien - Anpassung der REACH-Verordnung

Nanomaterialien unter Elektronenmikroskop

Mit der Anpassung und Ausgestaltung der REACH-Verordnung für Nanomaterialien gelten nun klarere und eindeutige Regeln für diese auf dem europäischen Markt.

zuletzt aktualisiert am
Chemikalien, Wasser, Boden | Fläche, Landwirtschaft

Umweltbilanz der Landwirtschaft: immer noch zu viele Nährstoffe und Chemie

Ein Acker mit Traktorspuren.

Die Umweltprobleme in der Landwirtschaft sind an vielen Stellen noch nicht gelöst. Das zeigen die neuen „Daten zur Umwelt 2018. Umwelt und Landwirtschaft“ des UBA. Vor allem die Konzentration auf wenige Fruchtarten, der hohe Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln auf dem Feld und von Arzneimitteln im Stall belasten die biologischen Vielfalt und verunreinigen Gewässer, Böden und Luft.

Chemikalien, Gesundheit

Bettwanzen – lästige Untermieter

Bettwanze

Bettwanzen galten in Deutschland als nahezu ausgerottet, doch die kleinen Blutsauger breiten sich auch hierzulande wieder aus. Als Hauptursachen gelten der Tourismus und Handel sowie zunehmende Resistenzen der Tiere gegen chemische Insektizide.

Chemikalien, Gesundheit

Neuer UMID: Mehr Pollenallergien durch den Klimawandel?

Illustration mit stark vergrößerter 3D-Darstellung von Pollenkörnern

Pollenbelastungen und damit auch die Zahl der durch Pollen ausgelösten Allergien werden im Zuge des Klimawandels sehr wahrscheinlich zunehmen. Ausgabe 01/2018 der Zeitschrift UMID erläutert Zusammenhänge und berichtet über Aktivitäten aus den Bereichen Monitoring, Bekämpfung und Information. Weitere Themen: Hitzeaktionspläne, die Anwendung optischer Strahlung in der Kosmetik, Belastung durch PCB.

Chemikalien

Strengere harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung für D4

symbolisierter toter Fisch im Wasser

Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) unterstützt den Vorschlag des Umweltbundesamtes, für Octamethylcyclotetrasiloxan (D4) die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung von „Aquatic Chronic 4 (H413)“ in „Aquatic Chronic 1 (H410)“ zu ändern.

Chemikalien

REACH-Kandidatenliste erweitert, Änderung für Bisphenol A

Formel von Bisphenol A

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat am 15.1.2018 die REACH-Kandidatenliste um sieben besonders besorgniserregende Stoffe erweitert und den Eintrag für Bisphenol A (BPA) aktualisiert. BPA ist nun zusätzlich zu seinen reproduktionstoxischen Wirkungen als besonders besorgniserregend wegen seiner schädlichen Wirkungen auf das Hormonsystem von Menschen und Umweltorganismen identifiziert.

Chemikalien

Chemikalien in der Umwelt: Unterrichtsmaterial zu PFC

Eine Person mit Outdoorkleidung läuft durch einen regnerischen Wald.

Regenjacken oder Pizzakartons: Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) sind allgegenwärtig in Verbraucherprodukten. Einige PFC reichern sich in der Umwelt und in Organismen an und wirken zudem gesundheitsschädlich auf den Menschen. Damit Lehrer ihre Schüler besser für die Thematik sensibilisieren können, stehen nun Unterrichtsvorschläge bereit.

Chemikalien, Landwirtschaft

UBA begrüßt Verbot von Neonikotinoiden im Freiland

Biene an einer Rapsblüte

Drei besonders wirksame Insektizide dürfen nicht mehr im Freiland eingesetzt werden, dafür haben die EU-Staaten am 27.04.2018 in Brüssel gestimmt. Das UBA begrüßt die Entscheidung. Die Gefahr der Wirkstoffe für die Artenvielfalt wurde bereits im Februar von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt.

Chemikalien

AskREACH

Das Projekt AskREACH sensibilisiert europaweit Bevölkerung, Handel und Industrie für sogenannte „besonders besorgniserregende Stoffe“ in Erzeugnissen. Im Projekt wurde die Smartphone-App Scan4Chem entwickelt, mit der sich Verbraucher über solche Stoffe informieren oder Erzeugnis-Lieferanten dazu anfragen können. Die europäische Chemikalienverordnung REACH bildet hierfür den gesetzlichen Rahmen.

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Kurzlink: www.uba.de/t54de