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Themen

Abfall | Ressourcen

Essen für die Tonne? 11 Mio. Tonnen Lebensmittel landen im Abfall

Lebensmittelreste auf Tellern

Rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle sind im Jahr 2020 in Deutschland auf dem Müll gelandet. Gleichzeitig leiden weltweit viele Millionen Menschen unter Hunger. Zudem belastet die Verschwendung von Lebensmitteln die Umwelt. Ein bewussterer und wertschätzender Umgang mit Lebensmitteln ist daher unerlässlich.

Gesundheit, Verkehr, Lärm

Verkehrslärm kann Risiko für Depressionen und Angststörungen erhöhen

Blick auf Schienen mit einer S-Bahn, dahinter Stadtpanorama

Schon lange ist bekannt, dass dauerhafter Lärm zu Herzkreislauf-Erkrankungen führen kann. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamt zeigt, dass sich durch ständigen Verkehrslärm aber auch das Risiko für Depressionen erhöhen kann. So kann durch eine Zunahme des Straßen-, Schienen- oder Fluglärms um 10 Dezibel das Erkrankungsrisiko um bis zu vier, fünf und elf Prozent ansteigen.

Abfall | Ressourcen

UBA erstellt Fact Sheets zum Entwurf der EU-Verpackungsverordnung

Zu sehen ist ganz viel Verpacknugsmüll - Flaschen, Dosen, Tüten.

Die EU-Mitgliedstaaten beraten derzeit intensiv über einen Entwurf für neue Regelungen zu Verpackungen und Verpackungsentsorgung. Sechs neue Fact Sheets des UBA unterstützen die Diskussion mit Daten und Fakten, Erfahrungen aus der behördlichen Umsetzung in Deutschland und Hintergrundinformationen, die für die vorgeschlagenen neuen Regelungen von Relevanz sind.

Gesundheit

UMID 01/2023: Diclofenac – Risiko für die Umwelt

Viele verschiedenfarbige Verschlusskappen von Tuben.

Titelthema der neuen Ausgabe ist der Eintrag von Arzneimitteln in die Umwelt und Konsequenzen, vorgestellt am Wirkstoff Diclofenac. Außerdem im aktuellen Heft: Vorkommen von PFAS in der Umwelt, Ergebnisse des europaweiten Projektes HBM4EU, Bevölkerungswahrnehmung von Radon, Einfluss des Klimawandels auf die UV-Strahlungsbelastung und die Sensibilisierung gegen seltene Pollenallergene.

Chemikalien, Wasser

Bewuchsschutz: Interaktiver Atlas für Bootsbesitzer aktualisiert

Marina für Sportboote

Algen, Seepocken oder Muscheln an Booten werden oft mit biozidhaltigen Antifouling-Beschichtungen bekämpft, die die Umwelt schädigen. Im aktualisierten UBA-Bewuchs-Atlas für Bootsbesitzende werden die Bewuchsbedingungen in deutschen Gewässern dargestellt. Zudem gibt das Portal Empfehlungen für einen effektiven und umweltfreundlichen Bewuchsschutz für insgesamt 75 Marinas in Deutschland.

Luft

Umweltbundesamt erweitert App zur Luftqualität

Zwei Smartphones auf lila-farbenem Hintergrund. Aufschrift: Wie gut ist die Luft, die sie atmen?

Wie gut ist die Luft, die wir atmen? Verlässliche und aktuelle Informationen dazu gibt es in der kostenlosen und werbefreien Android- und iPhone-App „Luftqualität“ des Umweltbundesamtes (UBA). Die App Luftqualität berücksichtigt nun einen weiteren, gesundheitsgefährdenden Schadstoff (Feinstaub PM2.5) und ist jetzt auch für die Apple Watch verfügbar.

Chemikalien

Öffentliche Konsultation zum Beschränkungsvorschlag für PFAS

ein Fragebogen und ein Stift

Am 22.03.2023 startete eine sechsmonatige öffentliche Konsultation zum Vorschlag zur Beschränkung von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen). Der Vorschlag sieht vor, dass in Zukunft die Herstellung, Verwendung und das Inverkehrbringen aller PFAS beschränkt werden sollen. Alle betroffenen Akteure sind eingeladen, den Vorschlag zu kommentieren und relevante Informationen einzubringen.

Wirtschaft | Konsum, Digitalisierung

Künstliche Intelligenz spart Rohstoffe und CO₂ beim Fensterbau

technische Anlage mit 12 Roboterarmen, die eine Folie auf ein PVC-Profil aufbringen

Farben und Dekore von Kunststoff-Fensterprofilen werden meist durch Dekorfolien (Kaschierung) erzeugt. Fehleranfälliges händisches Aufbringen führt zu hohen Ausschüssen. In einem Projekt des Umweltinnovationsprogramms zeigte die branchenweit erste Anlage zur vollautomatischen Kaschierung geometrisch komplexer PVC-Profile: Künstliche Intelligenz kann erheblich zur Ressourcenschonung beitragen.

Abfall | Ressourcen

Windenergieanlagen geregelt und umweltfreundlich demontieren

Windkraftanlagen

Der Rückbau von Windenergieanlagen verläuft in Deutschland unterschiedlich. Dadurch könnten Risiken für Mensch und Umwelt entstehen. Zudem kann Verunsicherung den Rückbau verteuern. Eine Studie für das Umweltbundesamt schlägt daher Angleichungen rechtlicher Vorgaben, Prüfung von Rückstellungen sowie Informationspflichten für Hersteller vor.

Chemikalien

Neuartige Materialien: dauerhaft nachhaltig und sicher

Neuartige Materialien werden in ihrer Zusammensetzung und Struktur bewusst so gestaltet, dass sie neue funktionale Anforderungen erfüllen können. Sie versprechen Potenzial für verschiedenste technische Anwendungen.

Neuartige Materialien sind innovative Materialien unterschiedlichster chemischer Zusammensetzung und Form. Sie können Lösungen für globale Herausforderungen bieten. Beispiele wären Trägersysteme für neuartige Wirkstoffe oder Graphen für den künftigen Einsatz in Batterien. Damit die Materialien über ihren Lebenszyklus sicher und nachhaltig sind, sollten bestimmte Eckpunkte berücksichtigt werden.

Luft, Verkehr, Wasser

Scrubber-Abwasser: Einleitverbote zum Schutz der Meere empfohlen

Fünf Labor-Flaschen mit unterschiedlich gefärbter Flüssigkeit von durchsichtig bis braun-schwarz

Das Umweltbundesamt hat die Auswirkungen der Abwassereinleitungen aus Abgasreinigungsanlagen von Seeschiffen (Scrubber) auf die Meeresumwelt untersuchen lassen. Das Scrubber-Abwasser enthält Schadstoffe wie Schwermetalle und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, seine Einleitung in die Meere wird als äußerst bedenklich eingestuft. Einleitverbote – mindestens regional – werden empfohlen.

Wasser

Gewässertyp des Jahres 2023 ist der Mittelgebirgsfluss

Foto des Flusses Wupper

Als „Gewässertyp des Jahres 2023“ kürt das Umweltbundesamt den Mittelgebirgsfluss als typisches Fließgewässer unserer Mittelgebirgslandschaften mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Nur noch wenige dieser Flüsse sind in einem naturnahen Zustand, da Nähr- und Schadstoffeinträge, Begradigungen und Uferbefestigungen sowie Querbauwerke ihn über Jahrzehnte verändert haben.

Kurzlink: www.uba.de/t50de