Indikator: Emission von Luftschadstoffen
Die Landwirtschaft in Deutschland trägt maßgeblich zur Emission klimaschädlicher Gase bei. Dafür verantwortlich sind vor allem Methan-Emissionen aus der Tierhaltung (Fermentation und Wirtschaftsdüngermanagement von Gülle und Festmist) sowie Lachgas-Emissionen aus landwirtschaftlich genutzten Böden als Folge der Stickstoffdüngung (mineralisch und organisch).
Ziel der deutschen Luftreinhalte- und Klimaschutzpolitik besteht in der nachhaltigen Reduzierung der Luftbelastungen und der das Klima beeinflussenden Emissionen. Dabei ist die genaue Kenntnis der Emissionssituation grundlegend für die erforderlichen Strategien und Maßnahmen.
Als Vertragsstaat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) ist Deutschland verpflichtet, jährlich Emissionsinventare zu erstellen. Dies gilt auch für die fluorierten Treibhausgase (F-Gase).
Zu den fluorierten Treibhausgasen gehören teilfluorierte Kohlenwasserstoffe, vollfluorierte Kohlenwasserstoffe, Schwefelhexafluorid und Stickstofftrifluorid. Diese Stoffe können beispielsweise als Kältemittel, bei der Herstellung bestimmter Schaumstoffe oder als Isoliergas in Schaltanlagen eingesetzt werden. Fluorierte Treibhausgase haben ein zum Teil sehr hohes Treibhauspotential.
Mit Bus und Bahn sind Sie sicherer und deutlich umwelt- und klimafreundlicher unterwegs als mit dem Auto oder Flugzeug. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zum Autofahren können Sie die Zeit aktiv zum Arbeiten oder Lesen nutzen. In unseren UBA-Umwelttipps geben wir Ihnen nützliche Hinweise, die Ihnen die Entscheidung zum Ticketkauf erleichtern.
Die Herstellung von Fleisch und Fleischprodukten ist die umsatzstärkste Branche der Nahrungsmittelindustrie. Beim Schlachten von Tieren entstehen zwei Klassen von Produkten: Lebensmittel und nicht für den menschlichen Verzehr gedachte tierische Nebenprodukte. Die Umweltauswirkungen liegen primär beim Abwasser, Gerüchen und Energieverbrauch.