Glossar
T
Treibhausgas
Treibhausgase sind diejenigen gasförmigen Bestandteile in der Atmosphäre, sowohl natürlichen wie anthropogenen Ursprungs, welche thermische Infrarotstrahlung absorbieren und wieder ausstrahlen. Diese Eigenschaft verursacht den Treibhauseffekt. Wasserdampf (H2O), Kohlendioxid (CO2), Lachgas (N2O), Methan (CH4) und Ozon (O3) sind die Haupttreibhausgase in der Erdatmosphäre. Außerdem gibt es eine Vielzahl von ausschließlich vom Menschen produzierten Treibhausgasen in der Atmosphäre, wie die Halogenkohlenwasserstoffe und andere chlor- und bromhaltige Substanzen.
Nach: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht
Trift
Transport von Holz in loser Form anhand der natürlichen Wasserwege aus unwegsamen Waldgebieten.
Quelle: Birgit Jauernig, Flößerei, publiziert am 14.10.2009; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Flößerei
Trittstein
Kleiner, strukturreicher Lebensraum mit guten Habitateigenschaften, der als inselhaftes Biotop bei der Ausbreitung von Arten hilft.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Trockenstress
Trockenstress ist eine außergewöhnliche Belastung für Pflanzen, die durch Trockenheit, also Wassermangel, ausgelöst wird. Wassermangel limitiert die Entwicklung der Pflanze.
Quelle: Pflanzenforschung.de (2014): Trockenstress
Tropennächte
Nächte, in denen die Lufttemperatur zwischen 18 Uhr und 6 Uhr nicht unter 20,0 °C zurückgeht
Troposphäre
Unterste Schicht der Erdatmosphäre, die zwischen 8 und 17 km Höhe hat.
TWh
Terrawattstunden (1 TWh = 1 Milliarde KWh)
Typspezifischer Referenzzustand
Sehr guter ökologischer Zustand gemäß Wasserrahmenrichtlinie, der keine oder nur sehr geringfügige durch den Menschen verursachte Änderungen der Werte für die physikalisch-chemischen und hydromorphologischen Qualitätskomponenten gegenüber den für einen Gewässertyp natürlichen Werten verzeichnet.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
U
UBA
Umweltbundesamt
Ü
Übergangsgewässer
Zu den Übergangsgewässern zählen die Ästuare von Ems, Weser, Elbe und Eider. Es ist der Bereich der Flussmündungen, in dem sich das Süßwasser der Flüsse mit dem Salzwasser der Nordsee mischen.