Glossar
G
Gesteinsmehl
Naturprodukt, was reich an Mineralien und Spurenelementen insbesondere Kieselsäure, Kalziumoxid, Magnesiumoxid und Eisen ist. Es wird als Bodenhilfsstoff zur Bodenverbesserung eingesetzt.
Gewässeraue
Auen sind die von Überflutungen und wechselnden Wasserständen geprägten Talböden und Niederungen an Bächen und Flüssen.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Gewässerdurchgängigkeit
Auf- und abwärts gerichtete Wanderungsmöglichkeit, im Besonderen für die Fischfauna, aber auch für das Makrozoobenthos und gegebenenfalls Geschiebe.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Gewässerentwicklung
Veränderung eines Gewässers hin zu einem naturraumtypischen bzw. naturnäheren Zustand durch Eigenentwicklung, Wiederherstellung oder Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit und der Durchgängigkeit sowie durch eine angepasste Pflege.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Gewässerentwicklungsfläche
Fläche entlang von Fließgewässern, die für die eigendynamische Entwicklung des Gewässers reserviert ist und eine möglichst naturraumtypische Gewässerentwicklung ermöglicht.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Gewässerentwicklungskorridor
Bereich entlang von Fließgewässern, der entsprechend dem Fließgewässertyp und der Gewässergröße in seiner Ausdehnung variiert und eine möglichst weitgehende naturraumtypische Gewässerentwicklung ermöglicht.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Gewässergüte
Nach vorgegebenen biologisch-chemischen Kriterien bewertete Qualität eines Gewässers.
Nach: UBA (2010): Wasserwirtschaft in Deutschland. Teil 1– Grundlagen
Gewässerlandschaft
Landschaftsraum mit typischen gewässerprägenden geologischen, geomorphologischen und bodenkundlichen Eigenschaften.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Gewässerlauftyp
Linienführung eines Gewässers; kann einstromig (Einbettgerinne) oder mehrstromig (Mehrbettgerinne) sein.
Quelle: Spektrum.de Lexikon der Geowissenschaften: https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/linienfuehrung/4751
Gewässerleitbild
Heutiger potenziell natürlicher Gewässerzustand unter Berücksichtigung irreversibler Veränderungen.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung