Aufbau einer bundesweiten Struktur für partizipative schulische Klimaschutzgremien
Das Projekt unterstützt Schulen bundesweit dabei, Klimaschutzgremien wie Schulklimaräte oder Klimaparlamente aufzubauen und dauerhaft zu verankern. Diese Gremien ermöglichen es Schüler*innen, Lehrkräften und Schulleitungen, gemeinsam Verantwortung für Klimaschutz zu übernehmen und demokratische Mitbestimmung im Alltag zu leben.
Herzstück des Vorhabens ist ein Ausbildungsprogramm für junge Peer-Coaches und Fachkräfte regionaler Umweltbildungsträger. Sie werden methodisch und fachlich geschult, um Schulen langfristig und professionell zu begleiten. Dadurch entsteht eine ressourcenschonende Unterstützungsstruktur, die im Bildungsbereich dringend gebraucht wird und eine große Reichweite ermöglicht.
Neben persönlichen Begleitungen stehen Schulen offene Materialien, praxisorientierte Leitfäden und ein für das Projekt aufgesetztes Large Language Model zur Verfügung, die eigenständiges Arbeiten erleichtern. Begleitend werden Workshops, Vernetzungsveranstaltungen und Best-Practice Sammlungen umgesetzt.
Klimaschutzprojekte wie Energiesparinitiativen, Begrünung von Schulhöfen oder die Installation von Solaranlagen werden so nicht nur angestoßen, sondern im besten Fall nachhaltig umgesetzt.
Das Projekt profitiert von einem bestehenden Netzwerk mit über 20 Umweltbildungsträgern und baut auf den Erfahrungen des aktuellen UBA-Projekts auf. Partner wie EPIZ Faire Schule, Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e.V. (KATE), die Hessischen Umweltschulen, die Klimaneutralenschulen Niedersachsen sowie auch international aktive Akteure wie Greenpeace oder das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) tragen zur schnellen Verbreitung der Idee bei.
Über letztere und Erasmus+ kann die Methode zudem in europäischen Nachbarländern promotet werden. So entsteht ein skalierbares Modell, das Klimaschutz, Demokratiebildung und Schulentwicklung langfristig zusammenführt.