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Richtig Heizen spart Geld und schützt die Umwelt

Foto von der Seite. Eine Person stellt an einem weißen, digitalen Wärme-Regler eine Temperatur ein. Der Regler ist an einem weißen Heiz-Körper befestigt. Auf dem kleinen Display des Reglers stehen Zahlen.
Ein moderner Wärme-Regler spart viel Geld. Er heizt nur, wenn Sie wirklich zu Hause sind.
Quelle: Andrey Popov / Adobe Stock

So heizen Sie richtig:

Umwelt ist alles um uns herum.

Zum Beispiel Pflanzen, Tiere und Menschen, Luft, Wasser und die Erde.

Sie wollen in Ihrer Wohnung richtig heizen?

Dann gibt es ein paar wichtige Tipps.

 

Heizen ist teuer.

Deshalb: Halten Sie die Temperatur im Blick.

Gut sind 20 Grad.

 

Lüften Sie regelmäßig.

Öffnen Sie dafür die Fenster weit.

Aber nur für ein paar Minuten.

Das nennt man Stoß-Lüften.

 

Schauen Sie, ob Türen oder Fenster undicht sind.

Wenn ja: Verschließen Sie die Stellen gut.

 

Lassen Sie Ihre Heizung regelmäßig kontrollieren.

 

Prüfen Sie, ob Ihr Haus genug gedämmt ist.

Vielleicht muss der Wärme-Schutz besser sein.

 

So geht Heizen richtig:

Heizen kostet viel Geld.

Und es ist schlecht für die Umwelt.

Aber: Zu wenig heizen ist auch nicht gut.

Dann wird es kalt und es kann Schimmel geben.

Sie können Geld sparen.

Und Sie können die Umwelt schützen.

Wenn Sie richtig heizen und richtig lüften.

 

Welche Temperatur ist gut?

Schon ein Grad mehr kostet viel Geld.

Deshalb: Im Wohn-Zimmer reichen 20 Grad.

In der Küche reichen 18 Grad.

Im Schlafzimmer reichen 17 Grad.

 

Wenn Sie nicht zu Hause sind, können Sie die Heizung runterdrehen:

  • tagsüber auf 18 Grad.
  • wenn Sie kurz weg sind auf 15 Grad.
  • wenn Sie länger weg sind noch weniger als 15 Grad.

 

Neue Heizungen kann man gut steuern.

Neue Heizungen regeln automatisch die beste Temperatur.

 

Ein Wärme-Regler funktioniert so:

Ein Wärme-Regler misst die Temperatur im Raum.

Wenn es zu warm wird, schaltet er die Heizung runter.

Das spart Energie.

Stufe 3 auf dem Wärme-Regler ist etwa 20 Grad.

 

Ein Wärme-Regler hat zwei Teile:

  • Der Kopf: Dort stellen Sie die Temperatur ein.
  • Das Ventil: Es bestimmt, wie viel warmes Wasser in die Heizung kommt.

 

Es gibt auch Wärme-Regler, die Sie voreinstellen können.

Dann heizen die Thermostate nur zu bestimmten Zeiten.

 

Zum Beispiel:

Morgens gehen Sie aus dem Haus.

Dann stellt das Thermostat die Heizung runter.

Abends kommen Sie zurück.

Kurz vorher stellt das Thermostat die Heizung wieder hoch.

Das spart bis zu 10 Prozent Energie.

 

Richtig Lüften

Beim Kochen entsteht Feuchtigkeit in der Wohnung.

Auch beim Duschen entsteht Feuchtigkeit in der Luft.

Wenn Menschen ausatmen,

ist die ausgeatmete Luft auch feucht.

Vier Menschen atmen am Tag 12 Liter Wasser in die Luft aus.

 

Darum müssen Sie lüften.

Am besten: Stoß-Lüften.

Also: Fenster weit auf. 5 Minuten lang.

Und das mehrmals am Tag.

 

Lassen Sie Fenster nicht auf Kipp.

Das bringt wenig.

Und: Es geht viel Wärme verloren.

 

Beim Kippen kann sich auch Schimmel bilden.

Vor allem, wenn der Heizkörper unter dem Fenster warm ist.

 

Merken Sie sich:

  • In kalten Räumen muss man öfter lüften.
  • In schlecht gedämmten Wohnungen muss man genau auf die Luft-Feuchtigkeit achten.

Denn: An kalten Wänden kann sich Feuchtigkeit sammeln.

Und dann entsteht Schimmel.

 

In alten Wohnungen sollte die Luft-Feuchtigkeit im Winter unter 50 Prozent sein.

mit einem Luft-Mess-Gerät kann man Luft-Feuchtigkeit messen.

Im Bad ist ein Luft-Mess-Gerät besonders sinnvoll.

 

Fenster und Türen abdichten

Durch undichte Fenster und Türen geht viel Wärme verloren.

Dichten Sie diese Stellen mit Gummi oder Schaum aus dem Bau-Markt ab.

 

Achtung bei Gas-Heizungen in der Wohnung:

Manche Heizungen holen Luft aus dem Raum.

Fragen Sie Ihren Heizungs-Bauer oder den Schornstein-Feger.

 

Heizung warten lassen

Lassen Sie Ihre Heizung im Herbst prüfen.

Bevor Sie die Heizung anmachen. 

Dann funktioniert sie besser.

 

Zum Beispiel:

  • Wird die Luft aus den Heiz-Körpern entfernt?
  • Ist die Heizung richtig eingestellt?
  • Muss die Pumpe kleiner gestellt werden?

 

Wenn ein Heiz-Körper nicht warm wird:

Dann muss man die Luft raus lassen.

Das kann viel Energie sparen.

 

Weitere Tipps zum Energie-Sparen

Decken Sie Heiz-Körper nicht ab.

Keine Möbel oder Vorhänge davor stellen.

Sonst kommt die warme Luft nicht in den Raum.

 

Schließen Sie in der Nacht die Roll-Läden.

So bleibt die Wärme besser im Haus.

Auch geschlossene Vorhänge helfen.

 

Kleben Sie Dämm-Folie hinter den Heiz-Körper.

Dann geht weniger Wärme durch die Wand verloren.

 

Benutzen Sie Heiz-Lüfter nur im Not-Fall.

Zum Beispiel, wenn die Heizung kaputt ist.

Heiz-Lüfter brauchen sehr viel Strom.

 

Stellen Sie Möbel 10 Zentimeter von Außen-Wänden entfernt auf.

So vermeiden Sie Schimmel.

 

Heizen Sie nicht von einem Zimmer ins andere.

Die feuchte Luft kann in kalten Räumen Schimmel machen.

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