Zukunftskonzepte für eine nachhaltige digitale Infrastruktur
Die Green IT-Fachtagung von Bundesumweltministerium und UBA zeigt Zukunftskonzepte der digitalen Infrastruktur und zeichnet zwei nachhaltige Rechenzentren mit dem Blauen Engel aus.
Am 22. September 2026 lädt das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) zur Fachtagung „Rechenzentren für eine nachhaltige Zukunft – Welchen Beitrag kann die Bundesverwaltung leisten“ ein. Bei der Veranstaltung werden zukunftsfähige Leuchtturmprojekte und Konzepte zur Förderung von Nachhaltigkeit im Bereich Rechenzentren und digitaler Infrastruktur vorgestellt. Die digitale Infrastruktur in Deutschland wird derzeit und in den nächsten Jahrzenhnten massiv ausgebaut. Als bewährtes Instrument für einen umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb steht dafür das „Blaue Engel“-Siegel für Rechenzentren zur Verfügung. Mit dem ‚,Blauen Engel“ können Rechenzentrumsbetreiber nachweisen, dass sie besonders energieeffizient und umweltfreundlich betrieben werden.
Im Fokus der Veranstaltung steht die Frage, welchen Beitrag die Bundesverwaltung für eine moderne, nachhaltige, digitale Infrastruktur leisten kann. Ein Höhepunkt der Tagung ist die feierliche Verleihung des Umweltzeichens „Blauer Engel“ mit den höchsten Umweltstandards an zwei Rechenzentren: Das Co-Location-Rechenzentrum von MainCube, das als Masterrechenzentrum die Bundesverwaltung unterstützt. Weiterhin wird das Rechenzentrum Yexio in Heiligenhaus ausgezeichnet, das als Blaupause für viele weitere Rechenzentren europaweit dient. Beide Rechenzentren gelten als Vorreiter der digitalen Infrastruktur in Sachen Nachhaltigkeit.
Abgeschlossen wird die Fachtagung mit einer Podiumsdiskussion zur Rolle öffentlicher Verwaltungen bei der Gestaltung nachhaltiger digitaler Infrastruktur. An der Podiumsdiskussion nehmen Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS), des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), aus der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein und vom öffentlichen IT-Dienstleister Dataport und des Umweltbundesamtes (UBA) teil.