Umweltschutz in der Landwirtschaft
Die konventionelle Intensivlandwirtschaft führt zu dramatischen Umweltschäden. Wie es anders gehen könnte, zeigt die neue Fachbroschüre „Umweltschutz in der Landwirtschaft“.
Die Landwirtschaft ist abhängig von intakten Umwelt- und Klimabedingungen, gleichzeitig aber auch Verursacherin zahlreicher Umweltbelastungen. Die intensive Nutztierhaltung, der hohe landwirtschaftliche Flächenbedarf und die intensive Nutzung von Acker- und Grünland belasten Oberflächen- und Grundwasser sowie die Luft, emittieren Treibhausgase, bedrohen die Bodenfruchtbarkeit und tragen zum Verlust der Biodiversität bei. Der Wandel von einer Landwirtschaft, die auf Kosten der Umwelt produziert, hin zu einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft stellt Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Das Umweltbundesamt informiert Sie über die Umweltfolgen der Landwirtschaft und zeigt Möglichkeiten und Wege auf, wie Landwirtschaft zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Die konventionelle Intensivlandwirtschaft führt zu dramatischen Umweltschäden. Wie es anders gehen könnte, zeigt die neue Fachbroschüre „Umweltschutz in der Landwirtschaft“.
UBA-Präsidentin Maria Krautzberger bekräftigt in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) den Vorschlag, die Mehrwertsteuer bei Fleisch von sieben auf 19 Prozent zu erhöhen. Die intensive Tierhaltung belastet die Umwelt nicht nur mit Klimagasen, sondern zum Beispiel auch mit Nitrat, das ins Grundwasser gelangt, mit hohen Ammoniak- und Stickoxidemissionen, mit Antibiotika oder anderen Tierarzneimitteln.
Die „Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt" (KLU) hat ihre Arbeit neu aufgenommen. Sie wird in den kommenden zwei Jahren Vorschläge erarbeiten, welche Agrarsysteme in der Lage sind die Anforderungen von Umwelt, Gesellschaft und Landwirtschaft gleichermaßen zu vereinen.
Wenn es regnet, versickert das Wasser – wenn es auf guten Boden fällt. Ist der Boden aber versiegelt oder verdichtet, wie es in der Stadt und in der heutigen Landwirtschaft oft der Fall ist, kann es zu Hochwasser und Überschwemmungen kommen. Was dagegen zu tun ist, zeigt das aktuelle Positionspapier „Böden als Wasserspeicher“.
Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und UBA-Präsidentin Maria Krautzberger gaben im Rahmen des "Festivals der Zukunft - Umweltpolitik 3.0" am 10. September 2016 in Berlin den offiziellen "Startschuss" für eine neue bundesweite Informations- und Kommunikationsplattform im Internet zum Thema Flächensparen: www.aktion-fläche.de.
Was ist Stickstoff? Warum ist zu viel davon ein Problem für Mensch und Umwelt? Und was können wir dagegen tun? Ein neuer Film gibt Antworten.
Ab welcher Menge werden Stickstoffeinträge für Heidebiotope kritisch? Wie beeinflussen solche Einträge die Fähigkeit des Waldbodens, Kohlenstoff zu speichern? Können Bohnen mit ihren stickstoffbindenden Knöllchenbakterien den Anbau von Energiemais nachhaltiger machen? Eine neue UBA-Veröffentlichung präsentiert 257 Forschungsprojekte zu „Stickstoff im Boden“ aus den Jahren 2000 bis 2014.
Antibiotika aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung wie aus der Nutzung durch den Menschen können im Grundwasser landen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes (UBA).
Maria Krautzberger zur Verschiebung der Entscheidung über die Glyphosat-Zulassung – Herbizid nimmt Feldvögeln Nahrungsgrundlage
Einige Regionen Deutschlands werden im Sommer auf Grund des Klimawandels immer trockener. Die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen mit behandeltem Abwasser könnte sich als lohnend erweisen. Ein UBA-Studie zeigt jedoch: Nur selten bringt die Bewässerung mit behandeltem Abwasser wirtschaftliche und ökologische Vorteile. Diese Bewässerungspraxis birgt vielmehr neue Risiken für Mensch und Umwelt.
Das UBA rät in einem „5-Punkte-Programm für einen nachhaltigen Pflanzenschutz“ zum Umdenken beim Pflanzenschutz auf dem Acker. Besonders wichtig ist, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln insgesamt deutlich zu minimieren und stärker auf Alternativen zu setzen. Immerhin werden die Mittel großflächig in erheblichen Mengen ausgebracht – etwa 100.000 Tonnen pro Jahr in Deutschland.
Trotz Fortschritten im Umwelt- und Naturschutz bedrohen Landschaftszerstörung, Umweltgifte oder der Klimawandel noch immer Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume. Für den Erhalt der Biodiversität muss weltweit noch mehr getan werden, auch in Deutschland. Welchen Beitrag Umweltschutz dabei leisten kann, zeigt das aktualisierte UBA-Themenheft „Durch Umweltschutz die biologische Vielfalt erhalten“.