Wanderausstellung „Mit vielen Augen sehen“
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau
Deutschland
bis
Freitag, 17. Juli 2026 - 18:00
Gemeinsam mit der LAG WfbM Sachsen-Anhalt lädt das UBA vom 9. Juni bis 17. Juli 2026 zur Wanderausstellung „Mit vielen Augen sehen“ im internen Bereich des Dienstgebäudes Dessau ein. Die Ausstellung zeigt Porträts und persönliche Geschichten aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung und vermittelt dadurch Einblicke in ihre Arbeit, Erfahrungen und Bedeutung
Im dritten Jahr der Wanderausstellung „Mit vielen Augen sehen“ gastiert die Präsentation der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen Sachsen-Anhalt (LAG WfbM) im Umweltbundesamt (UBA) in Dessau-Roßlau. Die Schau in Deutschlands zentraler Umweltbehörde ist im internen Bereich des Dienstgebäudes vom 9. Juni bis 17. Juli zu sehen. Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am 9. Juni um 15.00 Uhr statt und bietet für begrenzte Zeit auch externen Besuchenden die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen. Der Leitspruch des UBA ist nach „Für Mensch und Umwelt“.
Seit ihrem Bestehen hat „Mit vielen Augen sehen“ unter anderem in Halle, Magdeburg, Aschersleben, Weißenfels, Bitterfeld-Wolfen, Lutherstadt Wittenberg, Haldensleben und Jessen Station gemacht. Die Ausstellung ist Teil der im Spätsommer 2023 gestarteten gleichnamigen Kampagne. Sie zeigt verschiedene Akteure im Kontext der Arbeit von Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Porträtiert sind Werkstattbeschäftigte, Angehörige, Unternehmer sowie Menschen aus dem sozialen Umfeld der Werkstätten in ganz Sachsen-Anhalt. Ziel der Kampagne, die mit dem ersten Werkstättentag des Landes am 12. September 2023 auf dem Alten Markt in Magdeburg ihren Auftakt feierte, ist das Vermitteln von Sichtweisen, Erfahrungen und Einblicken in die vielschichtige Welt der Werkstätten.
Noch immer dringt zu wenig über die Arbeit von und in Werkstätten für Menschen mit Behinderung bis zur breiten Öffentlichkeit vor. Über die Leistungen sowie den Alltag der dort Beschäftigten wollen Kampagne und Ausstellung informieren und so Wissenslücken schließen. Die Porträts von 20 Protagonistinnen und Protagonisten mit ihren persönlichen Geschichten erzählen dem Betrachter anschaulich, was sie mit Werkstätten für behinderte Menschen verbindet.