Klima | Energie, Luft
Trockenschäden an Bäumen durch hygroskopischen Feinstaub
Die vorliegende Studie befasste sich mit der Frage, ob Feinstaubdeposition die Resilienz von Waldbäumen gegenüber der im Klimawandel ansteigenden Trockenheit verringert. Grundlage ist der im Labor erbrachte Nachweis, dass Feinstaub die Funktion der Stomata und damit den Transpirationssog von Bäumen beeinflussen kann. An den Nadeln und Blättern von Buche, Eiche, Kiefer und Fichte wurde nun untersucht, ob diese Effekte auch im Freiland beobachtet werden können. Dafür wurden die abwaschbaren Ionen des Feinstaubs analysiert und mit den Trockenheitsindikatoren „minimale epiderme Leitfähigkeit“ und „Wasserpotential am Tugorverlustpunkt“ korreliert. Ergänzt wurde die Auswertung um Betrachtungen zu Kronenrauminteraktionen der Feinstaubionen.