Das Projekt macht auf die kaum sichtbare, aber weit verbreitete Belastung unserer Umwelt durch PFAS aufmerksam – langlebige Chemikalien, die sich in Wasser, Böden, Lebensmitteln und im menschlichen Körper anreichern. Sie gelten als "Ewigkeitschemikalien", weil sie sich nicht abbauen und weltweit nachgewiesen werden – selbst in abgelegenen Regionen. Viele dieser Stoffe sind gesundheitsschädlich, dennoch werden sie weiterhin eingesetzt.
Ziel des Projekts ist es, über die Risiken dieser Stoffe aufzuklären und politischen Druck für einen wirksamen Schutz von Mensch und Umwelt aufzubauen.
Dafür bringt das Projekt Umwelt- und Gesundheitsorganisationen, Medien, Wissenschaft, Behörden und Regulierungsakteure, politische Entscheidungsträger*innen sowie wirtschaftliche Akteure zusammen, stärkt den öffentlichen Diskurs und legt inhaltliche Schwerpunkte auf Bereiche, in denen bereits PFAS-Alternativen existieren.
Neben Öffentlichkeitsarbeit und gezieltem politischem Druck fördert das Projekt auch die konkrete Umsetzung auf Verwaltungsebene sowie die Zusammenarbeit mit Herstellern, Anwenderbranchen und Investoren: Es identifiziert Alternativen, beleuchtet wirtschaftliche Chancen, zeigt konkrete Substitutionspfade auf und unterstützt so eine beschleunigte und praxisnahe Transformation hin zu einer PFAS-freien Zukunft.