Wie lässt sich der Stickstoffausstoß bei der Stromerzeugung verringern?
<p>Im Baustein "Reaktiver Stickstoff" des UBA-Umweltatlas erfahren Sie, was reaktiver Stickstoff ist, wie er entsteht und warum er in Deutschland zu schwerwiegenden Problemen für Umwelt und Gesundheit führt. Außerdem zeigen wir Ihnen, was die Politik unternimmt, um die Situation zu verbessern, und geben Ihnen Tipps, wie Sie selbst Ihren Stickstoff-Fußabdruck verkleinern können.</p><p>Im Themenfeld "Energiewirtschaft und Industrie" erfahren Sie zum Beispiel, wie in diesen Wirtschaftszweigen reaktiver Stickstoff entsteht, welche Rolle unterschiedliche Energieträger dabei spielen und wie die emittierenden Betriebe in Deutschland verteilt sind.</p>
Wie viel reaktiver Stickstoff ausgestoßen wird, um uns mit Strom, warmem Wasser und Heizwärme zu versorgen, bestimmt unser Energiemix. Denn die Stickstoffmenge, die je Kilowattstunde Strom oder Wärme in die Umwelt entweicht, ist bei jedem Energieträger verschieden. Die Unterschiede dieser „spezifischen Emissionen“ sind beträchtlich.
Damit der Stickstoff-Fußabdruck von Energiewirtschaft und Industrie kleiner wird ist die Energiewende so zu gestalten, dass ein immer kleinerer Anteil an Strom und Wärme durch die Verbrennung von Kohle, Gas und Öl aber auch Biomasse erzeugt wird. Stattdessen sollen verstärkt emissionsarme Alternativen wie Geothermie, Sonnen- und Windenergie zum Einsatz kommen. Einen Nachholbedarf gibt es besonders im Wärmesektor, da große Teile der genutzten Wärmeenergie durch Verbrennungsprozesse entstehen.
Einen kleinen Beitrag zur Verringerung der Stickstoffoxid-Emission können wir alle leisten, indem wir bei der Wahl unseres Stromtarifs auf eine emissionsarme Stromerzeugung achten. Oder indem wir, auch zum Wohle unseres Geldbeutels, sparsam mit Strom und auch Wärme umgehen.