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Wie tragen Energiewirtschaft und Industrie zur Stickstoff-Emission bei?

Inhaltsverzeichnis

text_media_right draggable_disabled Energiewirtschaft und Industrie Nein No

<p>Im Baustein "Reaktiver Stickstoff" des UBA-Umweltatlas erfahren Sie, was reaktiver Stickstoff ist, wie er entsteht und warum er in Deutschland zu schwerwiegenden Problemen für Umwelt und Gesundheit führt. Außerdem zeigen wir Ihnen, was die Politik unternimmt, um die Situation zu verbessern, und geben Ihnen Tipps, wie Sie selbst Ihren Stickstoff-Fußabdruck verkleinern können.</p><p>Im Themenfeld "Energiewirtschaft und Industrie" erfahren Sie zum Beispiel, wie in diesen Wirtschaftszweigen reaktiver Stickstoff entsteht, welche Rolle unterschiedliche Energieträger dabei spielen und wie die emittierenden Betriebe in Deutschland verteilt sind.</p>

In Energiewirtschaft und Industrie entsteht reaktiver Stickstoff vor allem, wenn fossile oder nachwachsende Brennstoffe verbrannt werden, um Strom oder Wärme zu erzeugen. Zum Beispiel

  • in Kraftwerken,
  • in industriellen Brennöfen, aber auch
  • in Kleinfeuerungsanlagen von Gewerbe, Landwirtschaft und privaten Haushalten.
Kraftwerk mit rauchenden Schornsteinen und Windkraftanlagen vor dunkelgrauem Himmel auf einem Feld Milder Winter und geringerer Stromverbrauch: deutsche Kraftwerke stießen 2014 weniger CO2 aus.
Quelle: kgdad / Fotolia.com

Bei den hohen Temperaturen in den Verbrennungsanlagen bilden sich Stickstoffoxide. Sie entstehen aber ebenso bei verschiedenen industriellen Prozessen, etwa in der chemischen Industrie. Insgesamt tragen Energiewirtschaft und Industrie rund 50 % zum Ausstoß von Stickstoffoxiden in Deutschland bei.

Hinzu kommen andere stickstoffhaltige Gase wie Lachgas und Ammoniak, die bei der Verbrennung von Brennstoffen und bei chemischen Prozessen in der Industrie in die Atmosphäre entweichen. Ihr Anteil am jeweiligen Gesamtausstoß ist aber deutlich geringer.

Hinweis

Wir fassen unter „Energiewirtschaft und Industrie“ die folgenden Quellen aus dem nationalen Emissionsinventar zusammen:

  • Emissionen aus Verbrennungsprozessen in stationären Feuerungsanlagen von Energiewirtschaft (NFR 1.A.1), Industrie (NFR 1.A.2) sowie Gewerbe, Landwirtschaft und privaten Haushalten (NFR 1.A.4)
  • Emissionen aus industriellen Prozesse (NFR 2)
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