Raum der grünen Vielfalt
Eine künstlerische Garteninstallation von Teresa Beck
Eine künstlerische Garteninstallation von Teresa Beck
Grünland (Wiesen und Weiden) sind ökologisch wertvolle Flächen in der Agrarlandschaft und Bestandteil einer multifunktionalen Landwirtschaft. Als Dauergrünland gelten Wiesen und Weiden, die mehr als fünf Jahre nicht als Acker genutzt wurden. Der Flächenanteil hat seit Anfang der 1990er Jahre abgenommen. Der Verlust wurde gestoppt, jedoch muss Dauergrünland erhalten werden, damit das so bleibt.
Die Antarktische Halbinsel und Teile der Westantarktis sind für antarktische Verhältnisse klimatisch begünstigt. Hier finden deshalb vielfältige menschliche Aktivitäten zu Forschungs- aber auch Tourismuszwecken statt. Zusammen mit der messbaren Klimaerwärmung ist diese Region deshalb aber auch besonders durch die Einschleppung und Etablierung nicht-heimischer Arten gefährdet.
Unsere Böden sind nicht öde und leer. Weltweit leben 1.000.000.000-mal mehr Bakterien im Boden als es Sterne im Weltall gibt. In einem Teelöffel Boden können wir allein eine Million Bakterien, 120 Tausend Pilze und 25 Tausend Algen finden - alle mikroskopisch klein. Diese Kleinstlebewesen erfüllen wichtige Funktionen im Stoffkreislauf.
Eine Bevölkerungszu- oder -abnahme kann – regional divers – auf Umweltnutzung und Umweltzustand wirken. Nach einer Korrektur der Bevölkerungszahl durch den Zensus 2011 stieg die Bevölkerung Deutschlands über viele Jahre hinweg an. Seit 2025 ist ein Rückgang der Bevölkerungszahl zu beobachten, der vor allem auf einen geringeren Wanderungssaldo und ein gestiegenes Geburtendefizit zurückzuführen ist.
Die Landwirtschaft hat als größte Flächennutzerin Deutschlands erheblichen Einfluss auf Böden, Gewässer, Luft, Klima, biologische Vielfalt – und auf die Gesundheit der Menschen.
Agrarlandschaften sind Lebensraum für viele wildlebende Tier- und Pflanzenarten. Felder, Wiesen, Weiden und Saumstrukturen dienen als Nahrungsgrundlage und bieten Brut- und Rückzugsräume. Die intensive Landwirtschaft schränkt dieses Potenzial jedoch erheblich ein. Die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft ist seit Jahren rückläufig.