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Sonnencreme – Schutz für dich und die Meere

Auf dem Bild ist der Strand mit Strandkörben an der Ostsee dargestellt.
Strandkörbe am Ostseestrand
Quelle: FG II 2.3 / UBA

Was ist das Problem?

Sonnenschutz ist wichtig und schützt uns vor Sonnenbrand, Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung. Jedoch wird beim Baden selbst wasserfeste Sonnencreme teilweise abgewaschen. So gelangen jedes Jahr weltweit große Mengen Sonnenschutzmittel in die Meeresumwelt. Besonders bestimmte chemische UV-Filter können sich in Gewässern und Meereslebewesen anreichern und Korallen, Fische oder andere Meereslebewesen schädigen. Für einige dieser Stoffe bestehen zudem Hinweise auf eine hormonähnliche Wirkung sowie eine hohe Beständigkeit in der Umwelt.

Was kann getan werden?

Ein wirksamer Sonnenschutz lässt sich durch eine Kombination aus Schatten, UV-schützender Kleidung und Sonnencreme erreichen. Wer Sonnenschutzmittel verwendet, kann durch eine bewusste Produktwahl zum Meeresschutz beitragen. Empfehlenswert sind Produkte ohne umweltkritische UV-Filter und ohne Nanopartikel. Um diese Produkte zu identifizieren können verschiedene Apps helfen, z.B. Scan4Chem. Zudem hilft es Sonnencremereste möglichst zu Hause abzuduschen, damit weniger UV-Filter direkt in Gewässer eingetragen werden. 
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Webseite der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO): Sonnencreme – Schütze dich und deine Umwelt!

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