Das Vorhaben beschäftigt sich mit der Frage, wie klimagerechtes und zugleich bezahlbares Wohnen möglich ist – insbesondere aus Sicht junger Menschen. Ausgangspunkt sind zwei aktuelle Herausforderungen: der aktuelle Bedarf an bezahlbarem Wohnraum und die ökologische Notwendigkeit im Gebäudesektor zu handeln.
Ziel ist es, junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren – insbesondere Auszubildende, Studierende und Freiwilligendienstleistende – für die sozial-ökologische Wohnungsfrage zu sensibilisieren, ihre politische Handlungskompetenz zu stärken und sie zur Mitgestaltung nachhaltiger Wohnformen zu befähigen.
Das Projekt kombiniert Bildungsarbeit, Praxisvermittlung und strategische Vernetzung. Geplant sind unter anderem eine Infobroschüre, fünf Exkursionen zu inspirierenden Praxisbeispielen, zwei Jugendvernetzungstreffen sowie sechs kurze Social-Media-Videos (Reels).
Die Inhalte und Formate orientieren sich an den Prinzipien non-formaler Bildung und richten sich konsequent diskriminierungssensibel und partizipativ aus. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verknüpfung ökologischer und sozialer Perspektiven im Bereich Wohnen.
Durch die aktive Einbindung junger Menschen, bundesweite Öffentlichkeitsarbeit und gezielte Netzwerkaktivitäten leistet das Projekt einen Beitrag zur Stärkung von Umweltbewusstsein, Engagement und politischer Teilhabe.
Ziel ist es, innovative Lösungsansätze sichtbar zu machen und neue Impulse für eine zukunftsfähige, sozial gerechte und klimagerechte Wohnungspolitik zu setzen.