Methodenkonvention 3.0: Kostensätze für Verkehr überarbeitet
Das Kapitel „Umweltkosten des Personen- und Güterverkehrs in Deutschland“ der Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten wurde überarbeitet.
Nachhaltigkeits- und Umweltprobleme haben meist vielfältige, oft auch globale Ursachen. Deshalb müssen Lösungen auch auf internationaler Ebene gefunden werden. Die internationale Zusammenarbeit im Umweltschutz hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine immer größere Bedeutung erhalten. Die wichtigsten Adressaten des UBA sind die Institutionen der Europäischen Union und der Vereinten Nationen, die OECD sowie die Länder Mittel- und Osteuropas. Für die deutsche Nachhaltigkeitspolitik ist die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie besonders relevant. Das Umweltbundesamt erarbeitet Strategien, um vorausschauend und unter Beachtung von Prozessen und Ressourcen langfristig auf Entwicklungen Einfluss zu nehmen.
Das Kapitel „Umweltkosten des Personen- und Güterverkehrs in Deutschland“ der Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten wurde überarbeitet.
Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA) empfiehlt insbesondere eine Neujustierung des Bundesberggesetzes hin zu stärker an den Zielen eines umwelt- und ressourcenschonenderen Bergbaus orientierten Genehmigungsrechts. Dazu wurden Reformbausteine für eine Stärkung des Umwelt- und Ressourcenschutzes im Berg-, Abgrabungs- und Raumordnungsrecht erarbeitet.
Die Gesellschaft in Deutschland wird immer älter, gleichzeitig schrumpft die Bevölkerung generell, während sie in einigen Gebieten zunimmt. Eine aktuelle UBA-Studie untersucht, wie Kommunen und ganze Regionen diesen Herausforderungen nachhaltig begegnen können und zeigt zahlreiche Praxisbeispiele mit innovativen Ansätzen.
Im Dezember jährt sich die Unterzeichnung des Antarktis-Vertrages zum 60. Mal. Bereits im Juli findet die 42. Konsultativtagung der Antarktis-Vertragsstaaten (Antarctic Treaty Consultative Meeting, ATCM) in Prag statt. Dort wird eine Deklaration unterzeichnet, mit der sich die Staaten nachdrücklich für die Ziele des Antarktisvertrags und seines Umweltschutzprotokolls einsetzen.
Bevölkerung erwartet mehr Umwelt- und Klimaschutz von allen Akteuren
Im Vorfeld des dritten Deutsch-Indischen Umweltforums trafen sich am 5. und 6. Februar 2019 Vertreterinnen und Vertreter des Bundesumweltministeriums, der GIZ und des Umweltbundesamtes u.a. mit dem Indischen Ministerium für Umwelt, Wald und Klimaschutz in Neu-Delhi.
Das Schweizer Bundesamt für Umwelt hat im November 2018 gemeinsam mit den Umweltämtern von Deutschland, Österreich und Liechtenstein sowie dem Umweltministerium von Luxemburg zum Dialog und Erfahrungsaustausch hinsichtlich grüner Finanzen eingeladen. Nun sind die Präsentationen und Videointerviews der Referentinnen und Referenten online.
Wie stark schreitet der Klimawandel in Deutschland voran? Wie wirken Luftschadstoffe auf die Umwelt? Dies lässt sich unter anderem daran beobachten, wie sich Ökosysteme verändern. Veränderungen der Baumarten-Zusammensetzung können als Indikator dienen. Welche neuen Potenziale das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus bietet, hat das UBA in einer Machbarkeitsstudie untersuchen lassen.
Die Erderwärmung muss auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden, um die Risiken abzumildern, so der Weltklimarat (IPCC). Ein UBA-Positionspapier zeigt, wie eine diesem Ziel entsprechende EU-Klimapolitik aussehen könnte. Denn schon bis 2020 sollen die Vertragsparteien ihren nationalen Beitrag zum Erreichen der Ziele des Pariser Klimaabkommens vorlegen. Bisher ist weit weniger zugesagt als nötig wäre.
Klimaschutz und bessere Luft sind sowohl in polnischen als auch in deutschen Städten ein wichtiges Thema. In einem Beratungshilfeprojekt des Bundesumweltministeriums und des UBA wurden Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit von deutschen und polnischen Kommunen sowie weiterer Schlüsselakteure für den Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft vertieft.
Brennt es in Industrieanlagen, muss genügend Löschwasser zur Verfügung stehen. Enthält die Anlage Stoffe, die Umwelt und Gesundheit schaden können, muss während des Löscheinsatzes verhindert werden, dass abfließendes, kontaminiertes Löschwasser in Gewässer, Boden und Grundwasser gelangt. Zwei neue Leitfäden unter der UNECE-„Industrieunfall“-Konvention geben Empfehlungen.
Die Kommission Nachhaltiges Bauen (KNBau) beim UBA hat Empfehlungen für klimaschonendes Bauen und zukunftssicheren Städtebau vorgelegt.