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Warum sprechen alle über Stickstoffdioxid?

Stickstoffdioxid macht krank. Daher gilt für die Stickstoffdioxid-Konzentration in der Luft zum Schutz der menschlichen Gesundheit ein europaweiter Grenzwert von 40 µg/m3 bezogen auf die mittlere Belastung in einem Kalenderjahr. Dieser Grenzwert wird vor allem an verkehrsnahen Messstationen in Deutschland nicht eingehalten.

Grundsätzlich gilt: Je weiter man von den Emissionsquellen entfernt ist, desto geringer ist die Stickstoffdioxid-Konzentration in der Luft. Folgerichtig werden die geringsten Belastungen in ländlichen Gebieten gemessen. Ballungsräume und Städte sind hingegen stark belastet. Doch auch innerhalb von Städten zeigen sich große Unterschiede. An Hauptverkehrsstraßen ist die Belastung viel höher als in reinen Wohngebieten. An rund 50 % der verkehrsnahen Messstellen wird der Grenzwert überschritten. An den verkehrsfernen städtischen Hintergrundmessstellen treten hingegen keine Überschreitungen des Grenzwerts mehr auf.

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Im Baustein "Reaktiver Stickstoff" des ⁠UBA⁠-Umweltatlas erfahren Sie, was reaktiver Stickstoff ist, wie er entsteht und warum er in Deutschland zu schwerwiegenden Problemen für Umwelt und Gesundheit führt. Außerdem zeigen wir Ihnen, was die Politik unternimmt, um die Situation zu verbessern, und geben Ihnen Tipps, wie Sie selbst Ihren Stickstoff-Fußabdruck verkleinern können.

Im Themenfeld „Luft und Atmosphäre“ lernen Sie die beiden wichtigsten Luftschadstoffe aus reaktivem Stickstoff kennen: Stickstoffoxide und Ammoniak.

Das Umweltbundesamt

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