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Anmerkung: Mit der Niederschlagsmenge gewichtete Jahresmittelwerte der UBA-Messstationen Westerland, Waldhof, Deuselbach/Hunsrück und Schauinsland, normiert auf 1984. 1984-1999: daily Bulk-Sammler; seit 2000: weekly Wet-only-Sammler

Was kann reaktiver Stickstoff in der Luft noch anrichten?

Nicht nur, dass Stickstoffdioxid und Ammoniak unsere Gesundheit oder die Umwelt direkt gefährden. Sie können in der Luft auch noch andere Schadstoffe bilden.

Feinstaub

Ammoniak ist an der Bildung sekundärer Feinstäube beteiligt. Mit Schwefelsäure oder Salpetersäure etwa reagiert es zu Ammoniumsalzen. Diese können mehrere Tage in der Luft bleiben und über weite Entfernungen transportiert werden.

Bislang gibt es nur wenige Daten zur Konzentration von Ammoniak in der Luft. Sie spiegelt sich aber in der ⁠Deposition⁠ von Ammonium-Ionen wider, die sich aus Ammoniak bilden. Und die gemessene Deposition zeigt Handlungsbedarf: Zwar geht die Konzentration von Ammonium zurück, doch im Vergleich zu anderen Ionen ist dieser Rückgang gering.

Bodennahes Ozon

Stickstoffdioxid wird vom Sonnenlicht in Stickstoffmonoxid und ein Sauerstoffatom gespalten. Letzteres kann sich mit einem Sauerstoffmolekül zu Ozon verbinden. Bodennahes Ozon kann nicht nur die menschliche Gesundheit gefährden, sondern auch für Pflanzen schädlich sein.

Neu im Thema?
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Im Baustein "Reaktiver Stickstoff" des ⁠UBA⁠-Umweltatlas erfahren Sie, was reaktiver Stickstoff ist, wie er entsteht und warum er in Deutschland zu schwerwiegenden Problemen für Umwelt und Gesundheit führt. Außerdem zeigen wir Ihnen, was die Politik unternimmt, um die Situation zu verbessern, und geben Ihnen Tipps, wie Sie selbst Ihren Stickstoff-Fußabdruck verkleinern können.

Im Themenfeld „Luft und Atmosphäre“ lernen Sie die beiden wichtigsten Luftschadstoffe aus reaktivem Stickstoff kennen: Stickstoffoxide und Ammoniak.

Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt