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Welche Regeln schützen Grundwasser, Flüsse, Seen und Meere vor reaktivem Stickstoff?

text_media_right Schutzgutbezogenes Handeln Nein No

<p>Im Baustein "Reaktiver Stickstoff" des UBA-Umweltatlas erfahren Sie, was reaktiver Stickstoff ist, wie er entsteht und warum er in Deutschland zu schwerwiegenden Problemen für Umwelt und Gesundheit führt. Außerdem zeigen wir Ihnen, was die Politik unternimmt, um die Situation zu verbessern, und geben Ihnen Tipps, wie Sie selbst Ihren Stickstoff-Fußabdruck verkleinern können.</p><p>Im Themenfeld "Schutzgutbezogenes Handeln" können Sie sich zu sektoralen Strategien informieren, die konkrete Schutzgüter, wie die Gesundheit des Menschen, die Luft oder das Wasser, adressieren.</p>

Seit den 1970er-Jahren wird in der deutschen und der europäischen Gesetzgebung geregelt, wie Grundwasser, Binnengewässer und Meere vor Belastungen mit Stickstoff zu schützen sind. Gesetze und Verordnungen legen beispielsweise Grenzwerte fest und regeln die landwirtschaftliche Düngepraxis, die Abwasserreinigung und vieles mehr. Ziel ist es, Gefahren für Mensch und Umwelt zu vermeiden oder in einem vertretbaren Rahmen zu halten.

Die geltenden Mindeststandards sind in europäischen Richtlinien formuliert, unter anderem in der Nitratrichtlinie, der Kommunalabwasserrichtlinie, der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), der Grundwasserrichtlinie (GWRL) und der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL). Deutschland setzt die europäischen Vorgaben in Gesetzen und Verordnungen um: im Wasserhaushaltsgesetz, in der Abwasserverordnung oder der landwirtschaftliche Düngegesetzgebung.

Dadurch wurde schon einiges erreicht. Seit den 1980er und 1990er Jahren wurde beispielsweise viel getan, um kommunale und industrielle Kläranlagen zu verbessern. Sie haben heute flächendeckend einen guten technischen Stand und tragen dazu bei, die Stickstoffbelastungen zu verringern. In anderen Bereichen besteht dagegen noch Handlungsbedarf: Vor allem die diffusen Einträge aus der Landwirtschaft sind weiter zu senken, um den Zustand unserer Gewässer nicht nur besser, sondern gut zu machen.

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Aufnahme Ostsee bei Prerow Wir wissen mehr über den Mond als über die Tiefen der Ozeane.
Quelle: Wera Leujak / UBA
weiße Paragraphenzeichen in der linken oberen Ecke des Bildes Paragraphen
Quelle: AllebaziB / Fotolia.com
Priel Priel im Wattenmeer
Quelle: C. M. Stock
Wasserstrahl trifft von einer Hand gehaltenes Wasserglas Die Qualität von Trinkwasser ist in Deutschland sehr gut.
Quelle: bigfoot / Fotolia.com
Nordseestrand mit Stadt im Hintergrund Nordseestrand
Quelle: Wilke / Umweltbundesamt
braunes Wasser in einem Becken einer Kläranlage In Schlamm aus Kläranlagen stecken Schadstoffe – aber auch Nährstoffe und Energie.
Quelle: Jürgen Fälchle / Fotolia.com
Fischerboote in der Nordsee Fischerboote in der Nordsee
Quelle: Blickfang / Fotolia.com
Die Abbildung zeigt Grünalgen auf Wattflächen auf der Nordseeinsel Spiekeroog. Grünalgen auf Wattflächen
Quelle: Wera Leujak
Schaum der abgestorbenen Schaumalgen am Strand Schaum der abgestorbenen Schaumalgen
Quelle: Umweltbundesamt
Der Strom Elbe durchfließt das Elbsandsteingebirge Elbe - Elbsandsteingebirge
Quelle: Michael Egenburg-Shutterstock.com
Traktor mit Schleppschlauch Der Schleppschlauch verhindert Umweltbelastungen
Quelle: stefanthiermayer / Fotolia.com
Klärbecken in einer Kläranlage Klärbecken in einer Kläranlage
Quelle: Rob Bouwman / Fotolia
Fischschwarm schwimmt durchs Wasser Fischschwarm schwimmt durchs Wasser
Quelle: franck_MAZEAS/ Fotolia
Kreidefelsen auf Rügen Kreidefelsen auf Rügen
Quelle: Wilke / Umweltbundesamt
Donau am Drei-Flüsse-Eck in Passau Donau am Drei-Flüsse-Eck in Passau
Quelle: Hendrik Schwartz / Fotolia.com
Ein Traktor düngt ein Feld Ein Traktor düngt ein Feld
Quelle: Emjay Smith / Fotolia
Wasserstrahl trifft von einer Hand gehaltenes Wasserglas Die Qualität von Trinkwasser ist in Deutschland sehr gut.
Quelle: bigfoot / Fotolia.com
Grünalgenbewachsene Wattfläche auf Langeoog Grünalgenbewachsene Wattfläche auf Langeoog
Quelle: Wera Leujak
Der Dom am Rhein bei Sonnenuntergang Köln am Rhein
Quelle: Hoffmann / UBA
Breiter Fluss, in dem moosbewachsene Baumstämme liegen. Der Lindenbach
Quelle: Stefan Marx
Blick in einen Brunnen mit Grundwasser Brunnen mit Grundwasser
Quelle: Michael Clapham / Thinkstock/iStock
Das Foto aus dem Weltraum zeigt, dass am 12. Juli 2011 Blaualgen die gesamte Ostsee zu etwa 90 Prozent bedeckten. Verteilung der Cyanobakterien in der Ostsee
Quelle: LANCE – NASA/GSFC/ESDIS
Nordseestrand mit Stadt im Hintergrund Nordseestrand
Quelle: Wilke / Umweltbundesamt
Sandstrand mit Holzbuhne und Möwen Die deutschen Meeresgewässer der Nord- und Ostsee unterliegen vielen Belastungen.
Quelle: DeVIce / Fotolia.com
Traktor mit Schleppschlauch Der Schleppschlauch verhindert Umweltbelastungen
Quelle: countrypixel / Fotolia.com
Eine Entwässerungsanlage mit der Stadt Dresden im Hintergrund Die Abwasserabgabe könnte einen Beitrag zur Finanzierung des Ausbaus großer Kläranlagen leisten.
Quelle: Stadtentwässerung Dresden GmbH
Agenmatten am Strand von Kap Arkona Algenmatten am Strand von Kap Arkona
Quelle: Wera Leujak / UBA
weiße Paragraphenzeichen in der linken oberen Ecke des Bildes Paragraphen
Quelle: AllebaziB / Fotolia.com
Ein Strand an der Nordseeküste mit Wellen Der Welttag der Ozeane erinnert daran: unsere Meere brauchen weiterhin Schutz
Quelle: Umweltbundesamt
Traktor mit Gülletank und Schleppschlauch auf landwirtschaftlicher Nutzfläche Gülletraktor mit Schleppschlauchausbringung

Tierarzneimittel gelangen vor allem durch die Nutzung von Gülle als Dünger in die Umwelt.

Quelle: countrypixel / Fotolia.com
Meer und Küstengebiet Meer und Küstengebiet
Quelle: Daniel Muller / Fotolia.com
Foto: Getreidefeld, das bis an die Uferkante eines sehr geradlinig verlaufenden Baches heranreicht. Landwirtschaft und Gewässerentwicklung im Einklang

Insbesondere im Gewässernahbereich ist eine Abstimmung der verschiedenen Nutzungsinteressen wichtig.

Quelle: leningrad1975 / Fotolia
Bewässerung eines Feldes Bewässerung eines Feldes
Quelle: Monty Schumacher / Fotolia.com
kaputter weißer Gymnastikball liegt, ähnlich einem Schwan, an einem Sandstrand am Meer Kurzes Spiel am Strand, langer Weg im Meer – kaputter Ball am Ostseestrand bei Ahrenshoop

Platz 10 des UBA-Fotowettbewerbs “Sommer, Sonne – Plastikmüll?” im Jahr 2011

Quelle: Sylvie Wesnigk
Meereshorizont mit Wolken am Himmel Meereshorizont
Quelle: CC Vision

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