Umwelt und Gesundheit in Stadtentwicklung und -planung: UMID 2/14
Wie gesunde Wohn- und Lebensverhältnisse auch in sozial benachteiligten Stadtvierteln geschaffen werden können, ist Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift UMID.
Im Zentrum unserer Arbeit steht der Schutz der menschlichen Gesundheit vor unerwünschten Einwirkungen aus der Umwelt. Wir forschen und vergeben Forschungsaufträge, um Erkenntnisse über Herkunft und Ausmaß von gesundheitlich relevanten Umweltbelastungen zu gewinnen. Dabei ist der fachübergreifende Ansatz besonders wichtig. Die verschiedenen Bereiche der Hygiene, der Medizin, der Natur- und Sozialwissenschaften und der Epidemiologie arbeiten hier zusammen: Sie analysieren, wie stark die Schadstoffbelastungen des Körpers sind und kombinieren dieses Wissen mit Daten der Verunreinigung von Wasser, Boden und Luft. Die Ergebnisse fließen bundesweit in die Praxis ein und werden fortlaufend in die Normsetzung und Regulierung auf nationaler und internationaler Ebene eingebracht.
Wie gesunde Wohn- und Lebensverhältnisse auch in sozial benachteiligten Stadtvierteln geschaffen werden können, ist Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift UMID.
Schutz vor intensiver Sonnenstrahlung ist unverzichtbar.
Wenn die sommerliche Hitze besonders in Städten auch nachts nicht aus der Wohnung weichen will, gibt‘s auch in Deutschland tropisch heiße Nächte.
Gesundheitsämter, Landkreise und Kommunen in Süddeutschland sollten ein Auge auf die Verbreitung der Asiatischen Tigermücke haben. Denn die mittlerweile bereits in Italien fast flächendeckend verbreitete Mückenart kann gefährliche Krankheitserreger übertragen.
Sozial benachteiligte Menschen sind überproportional häufig auch benachteiligt, was ein gesundes Wohnumfeld angeht. Sie wohnen an Straßen mit hoher Lärm- und Luftbelastung und haben weniger Zugang zu Grünflächen. Eine neue Publikation zeigt, was Kommunen für mehr Umweltgerechtigkeit tun können.
Klimawandel und mögliche Zusammenhänge mit allergischen Erkrankungen der Atemwege, die durch Pollen hervorgerufen werden, sind Thema der Ausgabe 01/2014 der Zeitschrift „Umwelt und Mensch – Informationsdienst“ (UMID). Der Artikel diskutiert Einflussfaktoren und nennt mögliche Präventions- und Anpassungsmaßnahmen.