Nutzung von Effektbasierten Monitoringmethoden zur besseren Bewertung der Wirkung von Schadstoffen auf die Gewässerökologie
Fließgewässer weltweit sind stark von veränderter Landnutzung, Ressourcenausbeutung, Umweltverschmutzung, Klimawandel und invasiven Arten betroffen, was insbesondere in Feuchtgebieten und Auen zu erheblichen Biodiversitätsverlusten führt. Die genaue Rolle von Schadstoffen in diesem Zusammenhang ist noch unzureichend erforscht, da ihre Erfassung durch die große Anzahl registrierter Substanzen und technische Herausforderungen erschwert wird. Um eine ganzheitlichere Bewertung zu ermöglichen, sollen zukünftig Bioassays oder effektbasierte Methoden (EBM), die Schadstoffwirkungen sowohl In-vivo als auch In-vitro messen, als alternativer und integrativer Bewertungsansatz genutzt werden. Vor diesem Hintergrund hatte das Projekt zum Ziel, Bioassays in zwei Szenarien anzuwenden, um ein integratives Überwachungskonzept zu testen, das chemische Analysen, effektbasierte Tests und ökologische Parameter miteinander verknüpft.