wie kann Deutschland seinen Treibhausgasausstoß senken und so seinen Beitrag leisten, den Klimawandel zu begrenzen? Sollte der Ausstoß von CO2 einen Preis bekommen, um klimafreundliche Investitionen und Verhaltensweisen zu fördern, und wie genau? Das UBA hat die Vor- und Nachteile der verschiedenen aktuell diskutierten Ansätze unter die Lupe genommen – mehr dazu in diesem Newsletter. Empfehlen möchten wir Ihnen auch zwei neue Broschüren: „Kunststoffe in der Umwelt“ und unser aktuelles UBA-Magazin „Schwerpunkt“, diesmal zum Thema „Gesunde Luft“. Außerdem in dieser Ausgabe: zwei neue Filme. Unser neuer Imagefilm zeigt unsere Arbeit und die Vielfalt unserer Themen. Und der aktuelle Erklärfilm erläutert, worauf es beim Leitungswasser auf den letzten Metern ankommt, damit das Trinkwasser in hervorragender Qualität aus dem Hahn fließt.
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Ihre Pressestelle des Umweltbundesamtes
CO2-Bepreisung: Schneller Einstieg jetzt nötig
Auch beim Straßenverkehr und bei Gebäuden muss auf klimaneutrale Techniken umgestiegen werden.
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Die Unterstützung dafür, dem Ausstoß des klimaschädlichen CO2 einen Preis zu geben, wächst – zumal negative Folgen des Klimawandels zunehmend auch in Deutschland spürbar sind. In letzter Zeit wurden zahlreiche Gutachten veröffentlicht, die einhellig zu dem Schluss kommen, dass die CO2-Bepreisung ein zentrales Instrument der Klimaschutzpolitik sein sollte und schnelles Handeln unerlässlich ist. Die Bundesregierung wird voraussichtlich noch in diesem Herbst entscheiden, ob und in welcher Form eine CO2-Bepreisung eingeführt wird. Vor diesem Hintergrund analysiert ein neues Papier des UBA die Vor- und Nachteile der verschiedenen Ansätze. Der Verkehrs- und Gebäudebereich steht dabei im Mittelpunkt, weil dort der Handlungsbedarf besonders groß ist. Fazit: Der kurzfristig erforderliche Schub für den Klimaschutz kann aus Sicht des Umweltbundesamtes am besten durch Einführung einer CO2-Komponente in der Energiesteuer erreicht werden, denn sie ist schnell, sozialverträglich und ohne großen Aufwand umsetzbar. Der Emissionshandel hingegen ist im Verkehrs- und Gebäudebereich keine sinnvolle Variante einer CO2-Bepreisung.
Für fossile Heiz- und Kraftstoffe sollte ein mittlerer zweistelliger Euro-Betrag je Tonne CO2 als Eingangssteuersatz gewählt und in den Folgejahren in vorab fest definierten Schritten angehoben werden. Klimafreundliche Investitionen und Verhaltensweisen würden so gefördert; und die Preise klimaschädlicher Produkte würden die durch sie verursachten Klimawandelkosten besser widerspiegeln. Im Verbund mit anderen Instrumenten könnten so die Klimaziele im Verkehr und Gebäudebereich für das Jahr 2030 erreicht werden. Ergänzend ist eine Reform der bestehenden Energiesteuersätze erforderlich, denn aktuell wird etwa leichtes Heizöl geringer besteuert als das klimafreundlichere Erdgas. Außerdem sollten die Energie- und CO2-Steuersätze regelmäßig an die Inflation angepasst werden.
Die Einnahmen aus der CO2-Besteuerung sollten an die Bürgerinnen und Bürger zurückfließen. Beispiele aus anderen Ländern zeigen, dass auf diese Weise eine sozialverträgliche Gestaltung möglich ist. Aus Sicht des Umweltbundesamtes sollte eine Rückverteilung der Einnahmen über eine Klimaprämie kombiniert werden mit einer Entlastung bei den Strompreisen, etwa durch die Senkung der EEG-Umlage. Haushalte mit niedrigen Einkommen würden bei einer solchen Lösung im Durchschnitt entlastet. Außerdem entstehen positive Klimaschutzwirkungen, da niedrigere Strompreise zum Beispiel den Übergang zur Elektromobilität fördern und Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung finanziell attraktiver machen. Allen in Deutschland muss es unabhängig vom Geldbeutel möglich sein, klimafreundlich zu wohnen und mobil zu sein. Deshalb sind flankierende Maßnahmen erforderlich, die es den Menschen erleichtern, sich an steigende Energiepreise anzupassen und auf klimafreundliche Alternativen umzusteigen. Hierzu zählen Förderprogramme zur Energiesparberatung und zur Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte, Anpassungshilfen für Fernpendler und der Aufbau eines attraktiven und kostengünstigen Bus- und Bahnnetzes, auch in ländlichen Räumen. Dies vermeidet soziale Härten und verstärkt die Klimaschutzwirkung der CO2-Besteuerung.
Sommer, Sonne, Urlaubszeit und Badespaß: Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr. Doch jüngst der heiße Sommer 2018 zeigte, dass neben viel Spaß und Entspannung vor allem die Gesundheit zählt. Über den richtigen Umgang mit der „Schattenseite“ des Sommers informiert eine neue Broschüre vom Deutschen Wetterdienst und Umweltbundesamt.
Wenn sich Treibhausgas-Emissionen nicht vermeiden oder reduzieren lassen, können sie zumindest durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Worauf kommt es dabei an?
200 Millionen Schulhefte werden jedes Jahr in Deutschland verkauft, und nur jedes zehnte davon ist aus Recyclingpapier. Dabei schneidet Recyclingpapier mit Abstand am besten ab, wenn es um Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz geht. Denn die Herstellung von Papier belastet die Umwelt stark. Sie benötigt viel Holz, Energie und Wasser und Chemikalien bei der Herstellung.
Antifouling-Beschichtungen sollen Bootsrümpfe vor Bewuchs schützen. Die Produkte enthalten aber meist giftige Biozide, welche anschließend in die Umwelt gelangen und die Ökosysteme schädigen können. Es ist daher wichtig, die Beschichtungen so anzuwenden, dass Mensch und Umwelt möglichst wenig belastet werden.
Nach einer aktuellen Auswertung der Daten von mehr als 14.000 Messstellen für den Zeitraum 2013 bis 2016 ist die Belastung des Grundwassers mit Pflanzenschutzmitteln und deren relevanten Abbauprodukten deutlich zurückgegangen. Das liegt aber vor allem daran, dass Wirkstoffe nicht mehr zugelassen sind. Die Belastung mit noch zugelassenen Stoffen ist dagegen gleichbleibend hoch.
Seit 2013 soll in der EU eine neue Bienen-Leitlinie für die Bewertung möglicher Umweltgefahren von Pflanzenschutzmitteln verabschiedet werden, die erstmalig die Risiken für Hummeln und Wildbienen berücksichtigt. Ein UBA-Projekt trägt die Lebensraumansprüche dieser Insekten und ihrer Empfindlichkeit gegenüber Pestiziden zusammen und gibt Empfehlungen für die Überarbeitung der EU-Leitlinie.
Um die künftigen Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland im Rahmen der Klimawirkungs- und Vulnerabilitätsstudie 2021 im Auftrag der Bundesregierung zu analysieren und zu bewerten, werden neben Klimaprojektionen auch sozioökonomische Szenarien benötigt. Daher wurden im Auftrag des Umweltbundesamtes drei sozioökonomische Szenarien auf nationaler und regionaler Ebene entwickelt.
Luft in Innenräumen muss regelmäßig ausgetauscht werden, damit sie die Gesundheit nicht belastet. Um den Luftwechsel, besonders in energieeffizienten Gebäuden, beurteilen sowie optimal einstellen zu können und damit eine gute Raumluftqualität zu gewährleisten, können Fachleute die Luftwechselrate bestimmen. Das UBA hat verschiedene Messmethoden miteinander vergleichen und bewerten lassen.
Die REACH-Verordnung verpflichtet Lieferanten , Auskunft zu besonders besorgniserregenden Stoffen in Erzeugnissen zu geben. Ab Herbst 2019 wird eine EU-weite Smartphone-App Verbraucher-Anfragen dazu erleichtern. Aktuell wird die App in 13 EU-Ländern getestet. Unternehmen können Anfragen bereits jetzt mithilfe der neuen AskREACH Datenbank zentral beantworten.
Innovative umweltfreundliche Produkte, Produktionsprozesse und Dienstleistungen sollten in Deutschland stärker gefördert werden. Der Staat investiert zwar viel Geld in Forschung und Entwicklung, tut aber zu wenig, um die Verbreitung der Umweltinnovationen im Markt systematisch zu fördern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie im Auftrag des UBA.
Personalisierte Werbung, Instant-Lieferungen, virtuelle Einkaufsassistenten und kontaktloses Bezahlen: Konsum und Digitalisierung sind mittlerweile eng verbunden. Ob dies zu steigenden Umweltbelastungen führt, ist laut eines Berichts des UBA derzeit noch offen. Die Analyse zeigt jedoch, dass die Digitalisierung gute Chancen bietet, Ressourcen effizienter zu nutzen.
Unter dem Motto "EMAS als Motor des Wandels" würdigt die EU-Kommission in diesem Jahr EMAS-Organisationen, die besonders nachhaltig wirtschaften. In der nationalen Vorauswahl konnten sich fünf Organisationen durchsetzen, die in ihren Bewerbungen eindrucksvoll zeigten, wie ihr Klima- und Umweltmanagement nachhaltige Veränderungen anstößt.
Ammoniak ist in Deutschland die Nummer 1 der Luftschadstoffe aus Betrieben und stammt hauptsächlich aus der Intensivtierhaltung. Schadstoffe im Abwasser gehen hauptsächlich aufs Konto der Lebensmittel- und Chemischen Industrie. Und größter CO2-Emittent ist die Energiewirtschaft. Dies und mehr zeigen die aktuellen Daten des Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregisters (PRTR).
Im Jahr 2018 emittierten die stationären Anlagen in Deutschland etwa 422 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Dies entspricht einem Rückgang um 3,5 Prozent gegenüber 2017. Der Rückgang der Emissionen geht maßgeblich auf Minderungen in der Energiewirtschaft zurück. Die Emissionen der energieintensiven Industrie stagnieren dagegen weiter auf dem hohen Niveau der Vorjahre.
Auch in diesem Jahr gibt es einen neuen Leitfaden zur EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE (EMW)! In bewährter Weise stellt er auf 36 Seiten wieder alle wichtigen Informationen rund um die EMW zusammen und liefert mit aktuellen Praxisbeispielen sowohl aus Kommunen als auch von Vereinen, Institutionen und Unternehmen neue Ideen für eine eigene EMW-Teilnahme.
Die Gesellschaft in Deutschland wird immer älter, gleichzeitig schrumpft die Bevölkerung generell, während sie in einigen Gebieten zunimmt. Eine aktuelle UBA-Studie untersucht, wie Kommunen und ganze Regionen diesen Herausforderungen nachhaltig begegnen können und zeigt zahlreiche Praxisbeispiele mit innovativen Ansätzen.
Kommunen haben ein hohes Potenzial für ressourceneffizientes Handeln: kommunale Akteure in der Wirtschaftsförderung, den Fachämtern sowie den Infrastrukturdienstleistern für Energie, Wasser und Abfall können zur Steigerung der Ressourceneffizienz beitragen. Eine Servicestelle könnte die Kommunen hierbei unterstützen. Das zeigt das Projekt „KommRess“ im Auftrag des Umweltbundesamtes.
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU ist ein umfangreiches Steuerungs- und Finanzierungsinstrument für die europäische Landwirtschaft und auch den Umweltschutz in der Landwirtschaft. Aus Sicht des UBA sollte die GAP neu ausgerichtet werden, um starke Anreize für Umwelt- und Naturschutz zu setzen. Aktuell werden die Potenziale aus Umweltsicht bei weitem nicht ausgeschöpft.
Die deutsche Umweltverwaltung ist vom Föderalismus geprägt. Außenstehenden aus dem Ausland erscheint sie oft sehr komplex. Die vom Umweltbundesamt entwickelte Broschüre „A Guide to Environmental Administration in Germany“ gibt internationalen Leserinnen und Lesern einen kompakten Einblick in die deutsche Umweltverwaltung und ihre rechtlichen und politischen Grundlagen.
Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA) empfiehlt insbesondere eine Neujustierung des Bundesberggesetzes hin zu stärker an den Zielen eines umwelt- und ressourcenschonenderen Bergbaus orientierten Genehmigungsrechts. Dazu wurden Reformbausteine für eine Stärkung des Umwelt- und Ressourcenschutzes im Berg-, Abgrabungs- und Raumordnungsrecht erarbeitet.
„Für Mensch und Umwelt″ ist der Leitspruch des UBA und bringt auf den Punkt, wofür wir da sind. Als Deutschlands zentrale Umweltbehörde kümmern wir uns darum, dass es in Deutschland eine gesunde Umwelt gibt, in der Menschen so weit wie möglich vor schädlichen Umwelteinwirkungen, wie Schadstoffen in Luft oder Wasser, geschützt leben können. In einem neuen Video geben wir Einblick in unsere Arbeit.
Der international renommierte Nachhaltigkeitsforscher Dirk Messner wird zum 1. Januar 2020 neuer Präsident des Umweltbundesamtes. Das Bundeskabinett stimmte diesem Personalvorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze am 31. Juli 2019 zu. Professor Messner tritt beim Umweltbundesamt die Nachfolge von Maria Krautzberger an, die zum Jahresende in den Ruhestand geht.
Seit 1. Juli 2019 leitet Dr. Jürgen Landgrebe den Fachbereich V „Klimaschutz, Energie, Deutsche Emissionshandelsstelle“ des Umweltbundesamtes. Der Fachbereich umfasst drei Abteilungen mit insgesamt 19 Fachgebieten.
Seit 1. Juli 2019 leitet Dr. Karsten Krause die Abteilung V 1 „Klimaschutz und Energie“. In 7 Fachgebieten ist die Abteilung im UBA unter anderem verantwortlich für die nationale, europäische und internationale Klimapolitik und die Energiewende.
Das UBA in den Medien
45 Jahre Umweltbundesamt: Eine Behörde macht Deutschland grüner
Ein Artikel auf der Website des ZDF blickt zurück auf 45 Jahre UBA und fünf Errungenschaften.
Klimawandel: "Durch den Bauboom heizen sich die Städte auf"
Die extreme Hitze ist in Innenstädten am schlimmsten. Was dagegen hilft, erklärt Clemens Haße, UBA-Experte für die Anpassung an den Klimawandel, auf ZEIT ONLINE.
Das Magazin "Schwerpunkt" des Umweltbundesamtes widmet sich in jeder Ausgabe relevanten Themen im Bereich Umweltschutz. Es erscheint halbjährlich. In der Ausgabe 1-2019 beleuchtet das Umweltbundesamt
">UBA das Themenfeld "Gesunde Luft": Was ist Luft eigentlich? Was gehört hinein und was nicht? Welche Schadstoffe beeinträchtigen die menschliche Gesundheit und was können wir dagegen tun. Detaillierte Artikel und…
Die Broschüre stellt gute Beispiele der Beteiligungspraxis bei der Anpassung an den Klimawandel im Alpenraum vor. Sie ist ein Ergebnis des Projektes „GoApply – Multidimensional Governance of Climate Change Adaptation in Policy Making and Practice“, welches im EU-Alpenraumprogramm gefördert wird. Sie richtet sich vor allem an interessierte Akteure aus der Verwaltungspraxis und aus…
Bürgerinnen und Bürger werden häufig von unterschiedlichen Quellen gleichzeitig belastet. Die Grundlagen für eine fundierte wirkungsgerechte Beurteilung einer Gesamtlärmproblematik müssen deutlich erweitert werden. In dem Anwendungsleitfaden wird ein erweitertes Berechnungsmodell basierend auf der VDI 3722-2 vorgestellt. Ebenso wird eine Möglichkeit zur Kostenverteilung für Schallschutzmaßnahmen…
Diese Broschüre ist eine Kurzfassung des Leitfadens „Antifouling im Wassersport - Was ist das Beste für Mensch, Umwelt und Ihr Boot?“. Sie werden hier in aller Kürze über die wichtigsten rechtsverbindlichen Vorschriften für einen gesundheits- und umweltbewussten Umgang mit biozidhaltigen Antifouling-Beschichtungen informiert. Neben Hinweisen zur Reinigung des Bootsrumpfes finden Sie einige Tipps…
Bettwanzen werden vor allem durch Tourismus und Handel verschleppt. Man findet sie in Privathaushalten und besonders in touristisch genutzten Unterkünften wie Hotels, Hostels, Ferienwohnungen und Schutzhütten. Zwischen diesen Orten werden Bettwanzen durch Gäste verbreitet. Besonders in Schutzhütten in den Bergen ist die Bekämpfung herausfordernd, da viele Hütten für Schädlingsbekämpfungsfirmen nur…
Der Rückgang der Insektenvielfalt ist seit einigen Jahren ein weltweites Problem, welches nicht nur durch die intensive Landwirtschaft, Habitatfragmentierung und den Klimawandel hervorgerufen wurde. Großen Einfluss haben auch atmosphärische Stickstoffeinträge. Das vorliegende Hintergrundpapier fasst die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich der Auswirkungen erhöhter…
Die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE (kurz EMW) ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Jedes Jahr vom 16. bis 22. September bietet sie Kommunen aus ganz Europa die perfekte Möglichkeit, ihren Bürgerinnen und Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen. Der neue EMW-Leitfaden 2019 für Deutschland fasst auf 36 Seiten alle wichtigen Informationen rund um die…
Das UBA als Ressortforschungseinrichtung berät das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und auch andere Ministerien in nationalen, europäischen und globalen Umweltfragen sowie zu gesundheitlichen Belangen des Umweltschutzes. Es informiert die Öffentlichkeit über den aktuellen Umweltzustand sowie Risiken und vollzieht Gesetze zum Schutz der Umwelt. Dazu ist eine…
Lang anhaltende Perioden extremer Hitze – so genannte Hitzewellen – treten seit etwa 30 Jahren in ungewöhnlicher Häufigkeit in Europa und in Deutschland auf. Die dadurch ausgelösten gesundheitlichen Belastungen können erheblich, mitunter lebensbedrohend sein. Der Sommer 2018 war der zweitheißeste in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Er folgt dem bislang heißesten des Jahres…
Kunststoffe sind wichtige Werkstoffe, und der Bedarf und Verbrauch steigen seit Jahren stark an. Gelangen die Kunststoffe in die Umwelt, können sie Ökosysteme und Lebewesen massiv beeinträchtigen. Inzwischen finden sie sich in Meeren, Flüssen, Seen und Böden. Eine Hauptursache weltweit ist ein unzureichendes Abfall- und Abwassermanagement, aber es gibt noch viele weitere Quellen wie Reifenabrieb…
Der Handlungsleitfaden richtet sich an den Gesetzgeber aber auch an die Leitungen der obersten und oberen Bundesbehörden. Er soll Bundesverwaltungen motivieren, ihre Mobilität möglichst nachhaltig zu gestalten und ihrer Vorreiterrolle gerecht zu werden. Da viele Rahmenbedingungen auf andere Verwaltungen des öffentlichen Dienstes übertragbar sind, sind die Empfehlungen aber auch für Verwaltungen…
Anhand von fünf Fallstudien zeigt die Broschüre „Stoffkreisläufe und Stoffströme auf der regionalen und lokalen Ebene optimieren – Handlungsfelder für die lokale Wirtschaft und Zivilgesellschaft“ Ansätze auf kommunaler Ebene auf, wie durch Optimierung regionaler Stoffkreisläufe ein Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet werden kann. Lokale Unternehmen und die Zivilgesellschaft sind bereits heute…
Ob weniger Lärm durch aerodynamisch optimierte Rotorblätter oder weniger störendes Licht durch nächtliche Beleuchtung (Hindernisbefeuerung) nur nach Bedarf – eine Reihe technischer Möglichkeiten kann helfen, dass Menschen und Tiere im Umfeld von Windenergieanlagen weniger bis gar nicht gestört oder gefährdet werden. Wie genau, erläutert dieses Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes.
Hintergrundpapier
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Nachgezählt
58
UBA-Zahl des Monats 07/2019
Quelle: Umweltbundesamt
In den Jahren 2014 bis 2017 wurden in Deutschland durchschnittlich 58 Hektar pro Tag neu für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Ziel der Bunderegierung ist, dass dieser Wert bis zum Jahr 2020 auf maximal 30 Hektar sinkt. Um dies zu erreichen, müssen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.