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Nr.: 5/2019UBA aktuell

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie wollen wissen, wie gut die Luft an Ihrem Wohnort ist? Oder suchen detaillierte Daten zur Luftqualität in Deutschland für wissenschaftliche Zwecke? In diesem Newsletter stellen wir Ihnen unser deutlich erweitertes und verbessertes Informationsangebot vor. Keine gute Nachricht in Sachen saubere Luft: Diesel-Pkw stoßen im realen Fahrbetrieb auf der Straße immer noch deutlich zu viel Stickstoffdioxid aus – auch die der Abgasnormen 6a, b und c. Die neuen Messungen und Berechnungen des UBA in Zusammenarbeit mit fünf weiteren europäischen Umwelt- und Verkehrsbehörden zeigen jedoch auch: Sauberer ist technisch möglich. Diesel-Pkw der Abgasnormen Euro 6d-TEMP halten die EU-Grenzwertvorgaben auch im Realbetrieb ein. Ebenfalls unter die Lupe genommen haben wir die neuen E-Tretroller – dies und mehr in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Interessante Lektüre wünscht

Ihre Pressestelle des Umweltbundesamtes

Wie gut ist die Luft? Neues Infoangebot per App und UBA-Website

Smartphone zeigt die App "Luftqualität" in der Anwendung
Die App "Luftqualität" gibt aktuelle Informationen zu Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon.
Quelle: Umweltbundesamt

Wie gut ist die Luft, die wir atmen? Verlässliche und aktuelle Informationen dazu gibt es seit Ende August in der kostenlosen und werbefreien Android- und iPhone-App „Luftqualität“ des Umweltbundesamtes. Die App stellt stündlich aktualisierte Daten für die gesundheitsgefährdenden Schadstoffe Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid und Ozon zur Verfügung. Die Daten stammen von über 400 Luftmessstationen aus ganz Deutschland. Ein Luftqualitätsindex, der von „sehr gut“ bis „sehr schlecht“ reicht, informiert zudem auf einen Blick über die Luftqualität an jeder Station. Je nach Wert gibt die App Gesundheitstipps für Aktivitäten im Freien. Auch der Empfang von Warnhinweisen kann eingestellt werden, um bei schlechter Luftqualität schnell informiert zu sein. 

Gleichzeitig zum Start der App hat das UBA auch das Informationsangebot „Aktuelle Luftdaten“ auf seiner Website weiterentwickelt und noch übersichtlicher gestaltet. Neu ist auch hier der Luftqualitätsindex, der einen schnellen Überblick über die aktuelle Situation gibt. Das Portal bietet zudem deutschlandweite Konzentrationskarten, die zeigen, wie stark die Belastung in Deutschland durch einen von fünf auswählbaren Luftschadstoffen (Feinstaub, Stickstoffdioxid, Ozon, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid) regional zu bestimmten Tagen und Uhrzeiten ausfiel. Zusätzlich ist eine Ozonvorhersage verfügbar. Für alle fünf Schadstoffe sind die gemessenen Konzentrationsdaten jeder Messstation aktuell, aber auch für die Vergangenheit, abrufbar. Individuell können hier Daten mehrerer Stationen oder Stoffe für verschiedene Zeiträume zusammengestellt, angezeigt und auch heruntergeladen werden. In Form sortierbarer Tabellen sind für das aktuelle Jahr Grenz- und Zielwertüberschreitungen aller Stationen aufgelistet. Außerdem stehen Jahresbilanzen zurück bis zum Jahr 2000 mit allen grenz- oder zielwertrelevanten Auswertungen zur Verfügung.

Verbrauchertipps

Erklärfilm: Klimaneutral leben im Alltag

Klimaneutral leben im Alltag

Je nach Lebensstil kann der persönliche CO2-Fußabdruck sehr unterschiedlich sein. Die wichtigsten Stellschrauben liegen im Bereich Mobiliät, Wohnen und Ernährung. Mit dem aktualisierten CO2-Rechner können Sie Ihren persönlichen Abdruck berechnen und erfahren, wie wir alle weniger CO2 im Alltag verursachen können. weiterlesen

UBA-Positionen

Aus Wissenschaft und Forschung

Stau in der Stadt.

Reale Stickoxid-Emissionen von Diesel-Pkw nach wie vor zu hoch

Diesel-Pkw der Abgasnormen Euro 3 bis 6a/b/c weisen im realen Fahrbetrieb nach wie vor deutlich erhöhte Stickstoffoxidemissionen auf. Die Emissionen liegen damit um ein Vielfaches über den Grenzwerten für den Labormesszyklus. Diesel-Pkw der Abgasnormen Euro 6d-TEMP halten die EU-Grenzwertvorgaben dagegen auch im Realbetrieb ein. weiterlesen

Elektroauto an Ladestation

Elektromobilität schlägt Wasserstoff bei Energiewende im Verkehr

Die kostengünstigste Option für den Umbau des Verkehrs zu einem treibhausgasneutralen Sektor sind laut einer neuen Studie Elektrofahrzeuge. Der teuerste Weg wäre ein Umstieg auf Brennstoffzellenfahrzeuge, die aus erneuerbarem Strom hergestellten Wasserstoff nutzen. Diese Option würde gegenüber einer möglichst direkten Nutzung von Strom im Zeitraum 2020 - 2050 rund 600 Milliarden Euro mehr kosten. weiterlesen

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau

Viel Sonne und Wind sorgen für Stromrekorde

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien legte im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nochmals deutlich zu. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres etwa 129 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und damit etwa zehn Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018. Der Zubau neuer Windenergieanlagen hat sich 2019 allerdings verlangsamt. weiterlesen

grüne Wiese

Flächenzertifikatehandel – Flächenverbauchsziele sind erreichbar

Durch einen kommunalen Handel mit Flächenzertifikaten könnte das Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung erreicht und der Flächenverbrauch bis 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag gesenkt werden. Das sind die Ergebnisse eines realitätsnahen Modellversuches zum Flächenzertifikatehandel, in dem 87 Kommunen aus ganz Deutschland das Instrument erfolgreich ausprobierten. weiterlesen

Auf dem Foto sind eine Kinderhand und eine Erwachsenenhand zusehen, die gemeinsam eine junge Pflanze mit Erdballen halten.

Wie gelingen gesellschaftliche Veränderungen?

Große Probleme erfordern große Lösungen. Angesichts von Klimakrise und Artensterben fordern immer mehr Menschen eine Transformation der Gesellschaft. Ein UBA-Hintergrundpapier zeigt, dass der Wandel beispielsweise durch Innovationen wie solidarische Landwirtschaftsmodelle, Bürgerbeteiligung und die Bildung von Allianzen gelingen kann. weiterlesen

verschiedene bunte Tabletten und Pillen von oben fotografiert

Moderne Umweltanalytik für Arzneimittelwirkstoffe entwickelt

Aktuelle Probenahmekonzepte und moderne analytische Nachweisverfahren wurden kombiniert mit dem Ziel, standardisierte Methoden für ausgewählte Arzneimittelwirkstoffe in verschiedene Matrizes vom Wasser über Sediment und Schwebstoffen bis zu Biota (Fisch) zu entwickeln, zu optimieren und zu validieren. Ferner wurde ein Konzept zur Überwachung von Gewässern ausgearbeitet. weiterlesen

Eine Kläranlage aus der Luft gesehen.

Phosphor-Rezyklate belasten die Böden deutlich weniger

Wird Klärschlamm als Dünger eingesetzt, gelangen neben Schwermetallen und organischen Schadstoffen, auch Arzneimittelrückstände wie Antibiotika auf die Felder. Das schadet Bodenorganismen und fördert die Verbreitung mehrfachresistenter Bakterien in der Umwelt. Eine UBA-Studie zeigt, dass sich Arzneimittelrückstände im Klärschlamm durch technische Phosphorrückgewinnung deutlich vermindern lassen. weiterlesen

Vorne ist ein Steinbruch zu sehen, dahinter Hügel und blauer Himmel mit einigen Wolken.

Folgen des Klimawandels auf den Bergbau

Durch den Klimawandel und seine Folgen, wie Extremwetterereignisse, steigt das Umweltrisiko durch den globalen Bergbau. Das zeigen aktuelle Forschungsergebnisse, die das UBA auf der 15. Jahreshauptversammlung des Intergovernmental Forum on Mining, Minerals, Metals and Sustainable Development (IGF) vorstellt. Betroffene Unternehmen und Behörden müssen sich besser auf die Veränderungen einstellen. weiterlesen

Autos stehen auf einer Autobahn im Stau.

Autonutzung bei jungen Menschen nach wie vor hoch

Eine UBA-Studie zum Mobilitätsverhalten jüngerer und älterer Menschen zeigt, dass junge Menschen heute kaum weniger stark auf das Auto ausgerichtet sind als früher. Gleichzeitig nimmt die (Auto-)Mobilität älterer Menschen zu. Beide Personengruppen sind für eine Verkehrswende von großer Bedeutung und sollten durch gezielte Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität unterstützt werden. weiterlesen

Ein überquellender Abfalleimer

Abfallvermeidung messbarer machen

Abfälle vermeiden schont Ressourcen und schützt Mensch und Umwelt. Im Abfallvermeidungsprogramm des Bundes wurden darum 2013 Ziele und Maßnahmen festgehalten und bereits mögliche Indikatoren benannt. Bisher ist jedoch unbekannt, wie wirksam diese sind. Um den Erfolg von Abfallvermeidungsmaßnahmen wissenschaftlich messbar zu machen, wurden für eine UBA-Studie geeignete Indikatoren entwickelt. weiterlesen

Ein Buchenwald mit grünem Blätterdach und Laub auf dem Waldboden.

Wie Klimawandel und Stoffeinträge Wälder verändern

Standortfaktoren wie Boden und Klima bestimmen, welche Bäume, sonstige Pflanzen- und Tierarten in einem Wald leben, wieviel Holz heranwächst. Wie weit Klimawandel und Stickstoffeinträge die Strukturen, Funktionen und Leistungen von Wäldern verändern, kann mit dem vom UBA entwickelten „Bewertungskonzept für die Ökosystemintegrität“ wissenschaftlich eingeschätzt werden. weiterlesen

Grünes Moos

Ergebnisse des deutschen Moos-Monitoring veröffentlicht

Aus der chemischen Analyse von Moosen lassen sich Rückschlüsse auf die atmosphärische Schadstoffbelastung ziehen (Biomonitoring). Seit 1990 nahm die Belastung durch die meisten Metalle flächendeckend deutlich ab. Für Stickstoff ist gegenüber 2005 keine Entlastung festzustellen. Bei der Erhebung 2015/16 fanden erstmals auch Untersuchungen zu organischen Schadstoffen statt. weiterlesen

Wirtschaft & Umwelt

Flugzeug beim Start

Konferenz: Luftverkehr der Zukunft

Wie wird der Luftverkehr umweltschonend, treibhausgasneutral und lärmarm? Am 6. und 7. November 2019 lädt das Umweltbundesamt zu einer Konferenz nach Berlin, um diese Fragen zu diskutieren und lösungsorientierte Konzepte, Vorschläge und Ideen vorzustellen. Die Konferenz ist Teil der Veranstaltungsreihe "UBA Forum mobil & nachhaltig". weiterlesen

Logo: Umweltinnovationsprogramm mit einem blaugrünen Zeichen, das an ein Zahnrad erinnert, aber auch an einen Haken, der zeigt, das alles in Ordnung ist.

40 Jahre innovative Ideen für mehr Umweltschutz

In den letzten 40 Jahren wurden mit dem Umweltinnovationsprogramm 733 Pilotprojekte gefördert, mit denen erhebliche Umweltentlastungen erzielt werden konnten. Die Projekte zeigen, wie fortschrittliche Verfahren zur Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen in der Praxis umgesetzt werden können und tragen so dazu bei, den Stand der Technik in Deutschland voranzubringen. weiterlesen

Ein Acker mit Traktorspuren.

Quo vadis Landwirtschaft?

Eine neue Veröffentlichung der Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt (KLU) schlägt für fünf entscheidende Bereiche eine fundamentale Neuausrichtung der Agrarwirtschaft vor: bei den Nährstoffüberschüssen, beim Ernährungssystem, im internationaler Agrarhandel, der Entwicklung des ländlichen Raumes und in der Digitalisierung. weiterlesen

Eine Lüftungsanlage in einem Gebäude.

Energiesparen bei Klima- und Lüftungsanlagen

Viele Klima- und Lüftungsanlagen sind versteckte Energiefresser. Denn oft sind sie nicht optimal eingestellt, enthalten veraltete Komponenten oder sind überdimensioniert. Alle Anlagen lassen sich optimieren. Das haben Erfahrungen in der Praxis gezeigt. Oft sind schon mit geringem Aufwand große Einsparungen möglich. Gleichzeitig verbessert sich das Raumklima, und der Komfort steigt. weiterlesen

Windkraftanlagen und Solarpanels auf einer Wiese

Nachfrage nach Ökostrom steigt

Angebot und Nachfrage von Ökostrom steigen seit Jahren kontinuierlich Die Zahl der Ökostromprodukte ist von 810 im Jahr 2013 auf 1.157 Produkte im Jahr 2017 gestiegen. Knapp 80 Prozent der Stromanbieter führten 2017 mindestens ein Ökostromprodukt im Angebot. Gleichzeitig ist die Stromkennzeichnung kaum bekannt und kann aktuell wenig Wirkung entfalten. Das zeigt die „Marktanalyse Ökostrom II“. weiterlesen

Waschmaschinen auf einem Haufen

Sammelquote von 45 Prozent für Elektroaltgeräte 2017 erfüllt

2017 wurden in Deutschland erstmals über zwei Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikgeräte in Verkehr gebracht. Die Sammelmenge an Elektroaltgeräten betrug 836.907 Tonnen, wodurch die seit 2016 geltende Sammelquote von 45 Prozent knapp eingehalten wurde. Ab 2019 gilt eine Sammelquote von mindestens 65 Prozent. Um diese zu erreichen, müssen noch viel mehr Haushaltsgroßgeräte eingesammelt werden. weiterlesen

Ein Chip mit blauem Hintergrund

KRU empfiehlt Substitutionsquote als Erfolgsmaßstab für Recycling

Recyclingquoten geben lediglich den Anteil an Wertstoffen aus dem Abfall an, die einem Recycling zugeführt werden. Die Ressourcenkommission am UBA (KRU) empfiehlt, zusätzlich eine Substitutionsquote einzuführen, um einen realistischen Erfolgsmaßstab für die Kreislaufwirtschaft zu erhalten. Die Substitutionsquote gibt an, welche Mengen an Primärrohstoffen durch Recylingrohstoffe ersetzt werden. weiterlesen

Das Bild zeigt einen fahrenden ICE 3 der Deutschen Bahn AG in ländlicher Umgebung.

Züge umweltfreundlich klimatisieren

Bahnklimaanlagen, die komprimierte Außenluft zur Kühlung nutzen, sind schon heute eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Alternative zu Bahnklimaanlagen mit klimaschädlichen Kältemitteln. Durch innovative Anlagenkonstruktionen und optimierte Wartung können Energiebedarf und Kosten der luftgestützten Zugklimatechnik weiter sinken. weiterlesen

Gruppenbild der Jury

Jury nominiert 31 Projekte für den Bundespreis Ecodesign 2019

130 Ideen, die unsere Welt nachhaltiger gestalten, konkurrierten bei der Jurysitzung um die begehrte staatliche Auszeichnung. 31 Produkte und Konzepte überzeugten die Fachjury aus Expertinnen und Experten für Umwelt und Design und können auf eine Prämierung durch die Bundesumweltministerin am 25. November 2019 hoffen. weiterlesen

Die Erde aus dem Weltall gesehen.

Klimaschutz in Unternehmen: Diskussion zu Klimamanagement

Viele Unternehmen wollen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Erreichung der internationalen Klimaziele leisten und führen dafür ein Klimamanagement ein oder bezeichnen sich bereits als „klimaneutral“. Dabei gibt es aber deutliche Qualitätsunterschiede. Auf einem Workshop in Frankfurt diskutierte das UBA mit 21 Unternehmen aus verschiedenen Branchen über glaubwürdiges Klimamanagement. weiterlesen

Umwelt kommunal

Löwenzahn und anderes Unkraut in Ritzen von Treppenstufen einer Steintreppe

Weniger Pestizideinsatz in Kommunen möglich

Ob bei der Unkrautbeseitigung oder Schädlingsbekämpfung: Alternative Methoden wie Heißwasserbehandlung oder intelligente Fallensysteme machen es bereits heute möglich, auf umweltschädliche Chemikalien zu verzichten. Das zeigte die Fachtagung "Pestizidfreie Kommune" des UBA vom 9. bis 10. September in Dessau-Roßlau. weiterlesen

Ein mit Bäumen bepflanzter Platz in Schönbeck.

Umweltgerechtigkeit in den Kommunen

Gesundheitsbelastungen durch Umwelteinflüsse wie Lärm oder Luftverschmutzung sind in sozial benachteiligten Stadtteilen oft besonders hoch. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes, zum Thema Umweltgerechtigkeit im Interview mit der Zeitschrift demo: Wie können Kommunen Umwelt- und Klimaschutz sowie Gesundheit und soziale Gerechtigkeit vereinen? weiterlesen

von Regen überflutete Unterführung

Neue internationale Norm unterstützt bei Anpassung an Klimafolgen

Neben Maßnahmen zum Klimaschutz rückt auch die systematisch geplante Anpassung an die Folgen des fortschreitenden Klimawandels zunehmend in den Fokus von Entscheidungsträgern – sowohl in Städten und Gemeinden als auch in Unternehmen. Die neue Norm ISO 14090 der Internationalen Normungsorganisation (ISO) gibt nun Hilfestellung, wie gute Anpassung schrittweise umgesetzt werden kann. weiterlesen

Eine Stadt aus der Luft, es sind Dächer und eine Straße zu sehen.

Regenwasserverdunstung: Potential zur Kühlung in Stadt und Umland

Die Nutzung von Regenwasser für die Verdunstungskühlung ist ein relativ neuer Ansatz bei der Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel. Das UBA hat untersuchen lassen, wie sich entsprechende Techniken und Verfahren auf Gebäude-, Quartiers- und Gesamtstadtebene auswirken, welche energetischen Einsparungen sich ergeben und welche Handlungsempfehlungen sich daraus ableiten lassen. weiterlesen

Umwelt international

​Recht & Regelungen

Fahrradfahrer mit Helm und Umhängetasche

StVO-Novelle muss Benachteiligung des Umweltverbundes beenden

Das UBA empfiehlt mehr Umwelt- und Klimaschutz bei der Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO). Zwar begrüßt es die Stärkung von Radverkehr und Carsharing. Die Novelle müsse aber deutlich weiter gehen. Öffentliche Verkehrsmittel, ergänzt um Rad- und Fußverkehr, Bike-, Ride- und Carsharing, sind das Rückgrat der Stadtmobilität. Eine StVO-Novelle muss daher die Rechte dieser Verkehrsarten stärken. weiterlesen

Das UBA in den Medien

Kann ich klimaneutral leben?

UBA-Nachhaltigkeitsexperte Dr. Michael Bilharz begleitet ZDF WISO bei einem Selbstversuch im Alltag.

E-Scooter

Elektrische Tretroller, wie sie aktuell in Innenstädten zum Verleih angeboten werden, sind zurzeit kein Gewinn für die Umwelt. UBA-Verkehrsexpertin Dr. Katrin Dziekan im MDR-Magazin Umschau.

Blackbox Flakon: Ungesunde Duftstoffe in Parfums

Immer wieder werden Schadstoffe in Parfums gefunden, die dort nicht hineingehören oder in der gefundenen Dosis die zulässigen Mengen überschreiten. Die Substanzen können problematisch für die menschliche Gesundheit sein, nicht nur für Allergiker. UBA-Toxikologin Dr. Marike Kolossa-Gehring im Deutschlandfunk.

Gefährliche Stoffe in Spielzeug: Folgen von Elektroschrott-Recycling

UBA-Expertin Dr. Marike Kolossa-Gehring in ZDF WISO zu Schadstoffen in Kinderspielzeugen.

Wird das Grundwasser knapp? Wenn kein Regen fällt

Insgesamt gibt es in Deutschland keine Wasserknappheit. Aber durch die anhaltende Trockenheit im vergangenen Jahr haben sich die Grundwasserbestände noch nicht erholt. UBA-Experte Dr. Jörg Rechenberg im Interview mit dem Internetradio detektor.fm.

Frisch veröffentlicht

Das Cover der Publikation

BattG-Melderegister: Antworten auf häufig gestellte Fragen


Nach dem Batteriegesetz (BattG) sind alle Hersteller von Batterien unter anderem verpflichtet, ihre Marktteilnahme, Änderungen und gegebenenfalls auch den Marktaustritt gegenüber dem Umweltbundesamt (⁠UBA⁠) elektronisch anzuzeigen. Um dieser Pflicht nachkommen zu können, stellt das UBA seit dem Jahr 2009 das BattG-Melderegister zur Verfügung. Im Dokument „Häufig gestellte Fragen“ we…weiterlesen

Reihe
Hintergrundpapier
Seitenzahl
6
Erscheinungsjahr
Cover des Kommissionspapiers Bodenmarkt und Kapital

Bodenmarkt und Kapital

Korrektur gravierender Fehlentwicklungen notwendig

Position der Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU)

Die Nutzung des Bodeneigentums in der Agrarpolitik und im Planungsrecht orientiert sich gegenwärtig unzureichend am Gemeinwohl. Der großflächige Ankauf landwirtschaftlicher Flächen oder ganzer Betriebe durch überregionale Kapitalanleger hat in vielen Fällen negative Folgen für den ländlichen Raum, die Kulturlandschaft und die nachhaltige Bodenbewirtschaftung. Das Positionspapier zeigt nicht nur d…weiterlesen

Reihe
Position
Seitenzahl
12
Erscheinungsjahr
Cover of broschure Guidelines for conflict-sensitive adaptation to climate change

Guidelines for conflict-sensitive adaptation to climate change


This guide outlines how to design and implement climate change adaptation projects in a fragile or conflict-affected context. It addresses planners and project managers and provides tools and methods to ensure that an adaptation project does not exacerbate tensions and, ideally, contributes to peace and stability. In three chapters, the guide provides a conceptual framework on conflict sensitivit…weiterlesen

Reihe
Leitfäden und Handbücher
Seitenzahl
32
Erscheinungsjahr
Cover des Kommissionspapiers Landwirtschaft quo vadis?

"Agrar- und Ernährungssysteme der Zukunft?"(veröffentlicht 2019)

Agrar- und Ernährungssysteme der Zukunft – Vielfalt gewähren, Handlungsrahmen abstecken

Position der Kommission Landwirtschaft beim Umweltbundesamt (KLU)

Die Landwirtschaft befindet sich in einem starken Spannungsfeld zwischen ökonomischen und ökologischen Herausforderungen. Die Gesellschaft erwartet von ihr die Produktion von billigen Lebensmitteln, gleichzeitig werden aber die Forderungen nach einer Landwirtschaft, die nur einen geringen ökologischen Fußabdruck aufweist, immer nachdrücklicher. Die Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt (KL…weiterlesen

Reihe
Position
Seitenzahl
52
Erscheinungsjahr
Cover des Positionspapiers Positionspapier zur Primärbaustoffsteuer

Positionspapier zur Primärbaustoffsteuer


Jährlich werden in Deutschland über 500 Millionen Tonnen Baumineralien gewonnen. Dies belastet die Umwelt erheblich, etwa durch Eingriffe in den Wasserhaushalt oder die Zerstörung von Biotopen. Das Umweltbundesamt schlägt daher vor, eine Primärbaustoffsteuer auf Kies, Sand und Naturgips einzuführen, die Recyclingbaustoffe wettbewerbsfähig macht. Dies würde einen erheblichen Beitrag zur Steigerung…weiterlesen

Reihe
Position
Seitenzahl
20
Erscheinungsjahr
Karte mit Pins von Industriebranchen

Schadstoffe im PRTR – Situation in Deutschland – Berichtsjahre 2007 - 2022


In dieser Publikation wird ein Überblick über die Daten des deutschen ⁠PRTR⁠ (Pollutant Release and Transfer Register) gegeben. Für jeden Schadstoff werden die Anzahl der gemeldeten Betriebe und deren Freisetzungen in Luft, Wasser und Boden, sowie deren Verbringungen mit dem Abwasser übersichtlich dargestellt. Getrennt nach Industriebranchen werden Daten für das aktuelle Berichtsjah…weiterlesen

Reihe
Broschüren
Seitenzahl
114
Erscheinungsjahr
Das Cover der Publikation

Substitutionsquote: Ein realistischer Erfolgsmaßstab für die Kreislaufwirtschaft


Die Industriegesellschaft hat jahrzehntelang unseren Wohlstand gesichert. Zugleich sind der Ressourcen- und Energieverbrauch sowie die Treibhausgasemissionen stark gestiegen. Es gilt mehr denn je, unseren Wohlstand vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Das erfordert die sparsame Verwendung von Ressourcen und lange Nutzung sowie die Wieder- und Weiternutzung von Rohstoffen, die sich bereits in de…weiterlesen

Reihe
Position
Seitenzahl
16
Erscheinungsjahr
Cover des Hintergrundpapiers Wandelprozesse verstehen und erfolgreicher gestalten

Wandelprozesse verstehen und erfolgreicher gestalten


Seit einigen Jahren gewinnt das Schlagwort der „Transformation“ in umweltpolitischen Debatten an Bedeutung. Der Begriff verdeutlicht die Dimension und Eingriffstiefe des notwendigen Wandels von Gesellschaften in Richtung ⁠Nachhaltigkeit⁠. Außerdem erlaubt er eine systemische Perspektive, mit der die Komplexität dieses Wandels verständlich wird. Das Hintergrundpapier wirft Licht auf …weiterlesen

Reihe
Hintergrundpapier
Seitenzahl
24
Erscheinungsjahr
Cover des Positionspapiers WHO-Leitlinien für Umgebungslärm für die Europäische Region

WHO-Leitlinien für Umgebungslärm für die Europäische Region

Lärmfachliche Bewertung der neuen Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation für Umgebungslärm für die Europäische Region


Die Weltgesundheitsorganisation hat im Oktober 2018 neue Leitlinien für Umgebungslärm für die Europäische Region veröffentlicht. Diese beinhalten quellenspezifische Empfehlungen für fünf unterschiedlichen Lärmquellen: Straßenverkehr, Schienenverkehr, Luftverkehr, Lärm von Windenergieanlagen und Lärm während der Ausübung von Freizeitaktivitäten. Für jede dieser Lärmquellen werden Leitlinienwerte f…weiterlesen

Reihe
Position
Seitenzahl
28
Erscheinungsjahr

Nachgezählt

42

Infografik: auf grünem Hintergrund steht: Nur 42 % der Getränke wurden 2017 in Mehrweg-Flaschen abgefüllt. 2010 waren es noch 48 %.
UBA-Zahl des Monats 10/2019
Quelle: Umweltbundesamt

Im Jahr 2017 wurden nur rund 42 Prozent der Getränke in Mehrwegflaschen abgefüllt. Der Anteil von Mehrwegflaschen lag damit 0,7 Prozentpunkte unter dem Wert des Jahres 2016. Das zeigt die neueste Auswertung der Getränkeabfüllung in Deutschland des UBA. Damit liegt der Mehrweganteil nach wie vor deutlich unter dem im Verpackungsgesetz vorgegebenen Ziel von 70 Prozent.

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