Kampagne: "Klimahelfer. Änder’ was, bevor’ s das Klima tut" (2012-2015)

  • Publikum in der Ausstellung zur Anpassung an den Klimawandel.
    Klimahelfer Austellung
  • Pflanzaktion mit Aktiven und Politiker Peter Altmaier.
    Klimahelfer Pflanzaktion
  • Jugendlicher mit T-Shirt "Durstlöscher" auf Klimahelfer Plakat.
    Plakat Durstlöscher
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Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist nur etwas für Umweltverbände? Von wegen! Spätestens seit der Kampagne des Deutschen Jugendrotkreuzes (JRK) ist es auch Sache des Deutschen Roten Kreuzes. Denn gerade das DRK als eine der großen Wohlfahrtsorganisationen und als nationale Rotkreuz-Gesellschaft hat eine wesentliche Verantwortung. Nicht umsonst lautet auch eines der Ziele des Jugendrotkreuzes: Einsatz für Gesundheit und Umwelt! Das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK) ist der Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Über 113.000 junge Mitglieder im Alter von 6 bis 27 Jahren engagieren sich gemeinsam für Gesundheit, Umwelt, Frieden und internationale Verständigung. Mit der Kampagne „ Klimahelfer. Änder’ was, bevor’ s das Klima tut“ wählte das JRK ein Thema mit internationaler Brisanz und Aktualität aus. Die zentrale Botschaft der Kampagne lautete: „Klimawandel betrifft uns alle. Auch Du kannst etwas tun und Dich für eine bessere Welt und lebenswerte Zukunft engagieren – werde KlimahelferIn!“
Ein Ziel der Kampagne war es, bei jungen Menschen die Bewusstseinsschaffung für die Problematiken des weltweiten Klimawandels anzuregen. Zum JRK-Supercamp im Mai 2012 starteten mehr als 1.500 Jugendliche die neue Kampagne. Bis zu ihrem Ende im Jahr 2015 machten hunderte von jungen Menschen mit Aktionen auf die humanitären Konsequenzen des Klimawandels in ganz Deutschland aufmerksam. Bis 2014 wurden 178 Aktionen auf der interaktiven Deutschlandkarte der Kampagnen-Website eingetragen. So wurde u.a. unter Anwesenheit des damaligen Bundesumweltministers Peter Altmaier deutschlandweit mehr als 1.100 Bäume gepflanzt.
Um die Politik zum Handeln zu bewegen, erarbeitete das JRK gemeinsam mit der NAJU und der BUNDjugend eine Petition an den Deutschen Bundestag mit 3.451 Unterschriften. Auch startete das JRK einen Spendenaufruf für ein DRK-Schulprojekt auf der Insel Hatiya. Während der Kampagne wurden mehr als 123 JRKler zu Kampagnenbotschaftern ausgebildet. Diese setzen sich bis heute und in Zukunft für eine nachhaltige Wirkung der Inhalte der Kampagne ein.

Eckdaten zur Maßnahme

Maßnahmenträger

MaßnahmenträgerDeutsches Jugendrotkreuz (DJRK)
http://jugendrotkreuz.de
Kooperationspartner

klima-allianz, Kindernothilfe, Oxfam, Brot für die Welt, Naturschutzjugend und BUNDjugend

Dauer und Finanzierung

Dauer

Beginn der Umsetzung
Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?

Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP), Eigenmittel und Mittel der Glücksspirale

Beteiligung

Welche weiteren Personengruppen wurden an der Planung oder Umsetzung der Maßnahme beteiligt?

breite Öffentlichkeit (z.B. Petition)

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?

ErläuterungDie gesamte Kampagne ist beteiligungsorientiert und jugendgemäß ausgerichtet.

Erfolge

Welche Erfolge wurden bis jetzt mit der Maßnahme erreicht?

Fast alle Landesverbände beteiligten sich an der Kampagne mit eigenen Projekten, und bis 2014 wurden 178 Aktionen auf der interaktiven Deutschlandkarte der Kampagnen-Website eingetragen. 123 JRKler wurden auf Bundesebene zu Kampagnenbotschaftern ausgebildet, die die Inhalte in den Verband trugen. Im Kampagnenzeitraum wurden weit über 1.100 Bäume gepflanzt.

ErläuterungEine wissenschaftliche Begleitung und Auswertung fand durch ein sozialwissenschaftliches Institut und durch eine Evaluation der Teilnehmenden statt.

Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?

Die Kampagne Klimahelfer macht die humanitären Konsequenzen des Klimawandels zum Thema. Die Herausforderungen durch die Erderwärmung sind enorm: Stürme, Hitzewellen oder Überschwemmungen treten verstärkt auf. Das alles wirkt sich auf den Menschen und seine Umwelt aus. Als mögliche Lösungen werden Klimaschutz- und insbesondere Klimanpassungmaßnahmen diskutiert und umgesetzt.

Was können wir tun, um die Auswirkungen zu verringern und die Umwelt zu schützen? Auf diese Fragen wollte die Kampagne Antworten geben und anregen, selbst aktiv zu werden. Denn es sind die kleinen Schritte, die am Ende viel bewegen. Auch Klimaschutz und Nachhaltigkeit mussten mitgedacht werden.

Hindernisse

Hat die Maßnahme negative Nebeneffekte?

Es werden keine Konflikte mit anderen Zielsetzungen gesehen.

Ansprechperson

Gabriele Debatin
Deutsches Rotes Kreuz - Generalsekretariat
Carstennstr.58
12205 Berlin
Deutschland
Abteilung Deutsches Jugendrotkreuz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Team 47
Telefonnummer030/85404-383
Fax Nr.030/85404-484

Ort der Umsetzung

Berlin
Deutschland

Bundesweit

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