Direkt zum Inhalt Direkt zum Hauptmenü Direkt zur Fußzeile

Essbare Stadt Minden - Stadtbegrünung im Zeichen des Klimawandels

Unser Projekt der „Essbaren Stadt Minden“ begann bereits 2013 mit selbstgebauten Pflanzkästen. Wir planen, unser Projekt durch neue Pflanzprojekte auszuweiten und die neu gepflasterte Innenstadt mit einem neuen Begrünungskonzept zu gestalten. Dieses soll zu einem Teil aus unseren Pflanzkästen bestehen und zum Anderen aus Speisetürmen (Pflanztonnen). Wir möchten kleine Grüninseln in der Innenstadt schaffen, um das allgemeine Stadtklima zu verbessern. Zudem kann auf Pflanzenschutzmittel und Düngung verzichtet werden. Die Pflanzen können ausgewechselt werden und sind dementsprechend dem Klimawandel anpassbar.
Für unsere Projekte verwenden wir Pflanzen aus ökologischem Gartenanbau. Für die Pflanztürme soll es Patenschaften mit Gastronom*innen und Geschäftsleuten geben. Gespräche mit entsprechenden Interessent*innen fanden bereits statt.

Eckdaten zur Maßnahme

Maßnahmenträger

Maßnahmenträger
Bürgerinitiative Essbare Stadt Minden http://www.essbare-stadt-minden.de/
Kooperationspartner
- Elke Fucking - ökologische Gärtnerin und Bezugsquelle für unsere Pflanzen.
- SBM - Die Stadtbetriebe Minden unterstützen uns durch das Gießen und den Transport unserer Kästen.Weitere Pflanzkästen der Stadt als Leihgabe erhalten wir dieses Jahr.
- Aponix - vertikale Pflanzsysteme.
- ISG - Obermarkt - mögliche Zusammenarbeit für eine grüne Stadtenwicklung und mehr "Klima-Inseln".
- Schnurrviertel - Unterstützung für unsere Vernetzungstreffen.
- BOA - Netzwerk für die obere Stadtentwicklung.
- Gastronomen La cantina, Rudis Pfannkuchenstüble.

Dauer und Finanzierung

Beginn der Umsetzung
Wie hoch waren die (geschätzten) Kosten für die Umsetzung?
40.000 Euro
Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?
  • Bund
  • Privat
Spenden, Fördergelder (NKI), Kursgebühren und Mitgliedsbeiträge

Weiterführende Links

Beteiligung

Wurden neben den Kooperationspartnern andere Personengruppen/Institutionen in die Planung/Umsetzung der Maßnahmen eingebunden?
  • Breite Öffentlichkeit
Erläuterung
- Das Café Klee KIZ (Inklusion) Klienten mit Handicap
- Kurse an Schulen
- Kindergärten mit Kursen und Garten-AG
- Gastronom*innen und Bürger*innen mit Patenschaften für Kästen
- KSG-Infoveranstaltungen für unser Projekt
- Caritas-Projekt - Eine Wärmestube mit kräuterbepflanzten Kästen.

Erfolge

Welche Erfolge konnten Sie mit Ihrer Maßnahme erzielen?
Durch das Projekt hat schon ein Umdenken stattgefunden. Das Projekt wird nicht nur als dekorative Stadtbegrünung gesehen, sondern leistet auch gleichzeitig einen Beitrag als ergänzende Lebensmittelversorgung für jeden.
Darüber hinaus wollen wir mit dem Projekt insekten- und bienenfreundliche Verkehrsinseln schaffen.
Erläuterung
Durch einen Vereinskassenwart, zwei Kassenprüfer, Vorstandvorsitzende und den PTJ (kurze Wege für den Klimaschutz).
Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?
  • Ja, Natur-, Umwelt- und Ressourcenschutz: z. B. Erhaltung der biologischen Vielfalt, Luftreinhaltung, Gewässerschutz, Ressourceneinsparung
Es wird bis zu 40% weniger Wasser verbraucht. Weniger Anbauflächen für Lebensmittel sind nötig. Kleine grüne Oasen sind auf kleinsten Raum möglich. Durch Blühstreifen schafft man zusätzlich insekten- und bienenfreundliche Flächen. Auf Pflanzenschutzmittel und Düngung kann verzichtet werden. Die Pflanzen können ausgewechselt werden und sind dementsprechend dem Klimawandel anpassbar.

Hindernisse

Welche Hindernisse gab es während der Umsetzung?
Es gibt leider eine sehr schwierige Kommunikation zwischen den planenden Behörden und dem Verein "Essbare Stadt". Dies erschwert die Durchführung unserer Projekte.
Hat die Maßnahme negative Nebeneffekte?
  • Ja, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: z. B. Innovation, Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen oder Regionen
Es gibt Schwierigkeiten für Vereine Fördergelder zu erschließen, weil die Förderungen zeitlich begrenzt sind. Teilweise werden die gewinnbringenden Ideen aus den geförderten Konzepten gestrichen, was eine Wirtschaftlichkeit des Projektes schwierig macht.

Kontaktdaten

Andrea Sperr
Essbare Stadt Minden
Neutorstr. 15
32427 Minden
Deutschland
Abteilung
E-Mail
speerling@mail.de
Telefonnummer
0571-8291269
Faxnummer

Ort der Umsetzung

Neutorstr. 15
32427 Minden
Deutschland

Minden-Lübbecke

Kategorien

Hitzeperioden Niedrigwasser Starkregen/Sturzfluten Trockenheit Höhere Durchschnittstemperaturen veränderte Niederschlagsmuster Freiwillige Vereinbarung, Kooperation Informationsbereitstellung und Sensibilisierung Nichtregierungsorganisation
Kurzlink: https://www.uba.de/n66419de