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Entwicklung einer Hamburger Gründachstrategie

Hamburg will mit einer Gründachstrategie einen Anstoß für den Bau von Gründächern geben. So soll in innovativer Weise das stadtentwicklungspolitische Ziel der wachsenden kompakten Stadt mit dem Klimaschutz und den politischen Zielsetzungen der Anpassung an den Klimawandel verbunden werden. Gründächer bieten zahlreiche Vorteile. Sie sorgen für ein besseres Stadtklima, erhöhen die biologische Vielfalt, sind gut kombinierbar mit solarer Energiegewinnung und werten das Stadtbild auf. Sie erschließen neue Räume zur Freizeitnutzung und Erholung. Dachbegrünungen helfen auch, Extreme des städtischen Klimas sowie den städtischen Wasserhaushalt auszugleichen.
Mit der Umsetzung der Gründachstrategie soll die Anzahl grüner Dächer in Hamburg zunehmen. In Bezug auf den Wasserhaushalt soll besipielsweise die Regenwasserrückhaltung erhöht und verstärkte Verdunstung von Niederschlägen ermöglicht, die Überlastung der Entwässerungssysteme gemindert und so die Gefahr von Überflutungen verringert werden. Die wissenschaftliche Begleitung und Unterstützung sowie die Ergebnisübertragung der Gründachstrategie auf andere Städte wird von der Hafencity Universität Hamburg wahrgenommen.
Vier Handlungsschwerpunkte bilden das Gerüst der Gründachstrategie: Fordern, Fördern, Informieren und wissenschaftlich Begleiten. Neben Festsetzungen zur Dachbegrünung in der Bauleitplanung und in städtebaulichen Verträgen werden Gründächer mittels Förderprogrammen und finanziellen Zuschüssen sowie einer Minderung der Niederschlagswassergebühr gefordert und gefördert. Die positiven Wirkungen von Gründächern werden sowohl in der Öffentlichkeit als auch in Fachkreisen auf verschiedenen Wegen kommuniziert. Nicht zuletzt geht die Freie und Hansestadt mit gutem Beispiel voran und setzt Gründächer an Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden um.

Eckdaten zur Maßnahme

Maßnahmenträger

Maßnahmenträger
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Freie und Hansestadt Hamburg https://www.hamburg.de/bsu/
Kooperationspartner
HafenCity Universität Hamburg

Dauer und Finanzierung

Beginn der Umsetzung
Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert.

Weiterführende Links

Links zur Maßnahme

Beteiligung

Öffentlichkeit, Wohnungswirtschaft, Einzeleigentümer*innen, Hausbesitzer*innen, Gewerbebetriebe, Projektentwicklerverbände, Akteure im Betrieb von Dachgärten, private Initiativen aus den jeweiligen Gebieten, Behörden und Bezirke, Parlamentarischer Raum, Handels-; Handwerkskammer, Architektenkammer, Verbraucherzentrale Hamburg e.V., ZEBAU - Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt GmbH, EnergieBauZentrum, ELBCAMPUS, Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. FLL, Gütegemeinschaft für Substrate für Pflanzen e.V. GGS, Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V., Unternehmensverbände, Fachverbände, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltverbände, etc.
Erläuterung
Durchgeführte und geplante Beteiligungsformen: Fachveranstaltungen, Publikationen, Workshops, Internetauftritt, Infodialoge, Aktionstage, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, etc.

Erfolge

Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?
  • Ja, Klimaschutz: Einsparung von Treibhausgasemissionen oder Entfernung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre
  • Ja, Natur-, Umwelt- und Ressourcenschutz: z. B. Erhaltung der biologischen Vielfalt, Luftreinhaltung, Gewässerschutz, Ressourceneinsparung
  • Ja, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität: z. B. Erhöhung der Wohnqualität in Städten, Beitrag zu sozialem Ausgleich oder sozialer Integration, besondere Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungsgruppen

Kontaktdaten

Dr. Hanna Bornholdt
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Deutschland
Abteilung
Landschaftsplanung und Stadtgrün
E-Mail
gruendach@bsu.hamburg.de
Telefonnummer
Faxnummer

Ort der Umsetzung

Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Deutschland

Hamburg Städte

Kategorien

Hitzeperioden Starkregen/Sturzfluten veränderte Niederschlagsmuster Finanzielle Förderung (z.B. Subvention, Zuwendung) Freiwillige Vereinbarung, Kooperation Informationsbereitstellung und Sensibilisierung Ökonomisches Instrument (z.B. Steuern, Abgaben) Planungsinstrument (z.B. Landschaftsplan) Öffentliche Verwaltung
Kurzlink: https://www.uba.de/n30554de