Anpassungsstrategien an den Klimawandel: Bildungsmodule für die Bereiche Stadtplanung, Städtebau und Bauwesen mit Fokus auf die Region Oberrhein

  • Seminarteilnehmender präsentiert Arbeitsergebnisse anhand von zwei Flipcharts, auf denen die Arbeitsergebnisse auf buntem Moderationskarten geschrieben stehen. Andere Seminarteilnehmende stehen davor und hören zu.
    Vorstellung der Ergebnisse der moderierten Arbeitsgruppen (3. Seminar)
  • Projektphasen
    Projektphasen
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Ziel war die Entwicklung und Durchführung zielgruppenorientierter Fort- und Weiterbildungsangebote zur Anpassung an den Klimawandel im Bereich Städte- und Siedlungsbau für die Region Oberrhein. Die Fortbildungsseminare sollten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Handlungs-, Gestaltungs- und Entscheidungskompetenz hinsichtlich der Fragestellungen zur Klimaanpassung vermitteln, so dass sie als Akteure und Multiplikatoren das Wissen in ihren Kommunen vor Ort zielgerichtet und effektiv nutzen und weitervermitteln können.
Damit sollte ein Beitrag dazu geleistet werden, in der breiteren Öffentlichkeit ein Bewusstsein für Handlungsnotwendigkeiten zur Klimaanpassung in der Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung zu entwickeln. Das Gesamtkonzept sowie die erstellten Bildungsseminare wurden so konzipiert, dass sie modifiziert auf andere Regionen oder Kommunen übertragen werden können.

Eckdaten zur Maßnahme

Maßnahmenträger

MaßnahmenträgerInstitut für Fortbildung und Projektmanagement ifpro
http://www.ifpro.de
Kooperationspartner

fesa e.V., Freiburg;
ifpro, Freiburg

Dauer und Finanzierung

Dauer

Beginn der Umsetzung
Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?

1) Teilförderung des Projektes im Rahmen des Programms: Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, eine Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).
2) Eigenmittel

Beteiligung

Welche weiteren Personengruppen wurden an der Planung oder Umsetzung der Maßnahme beteiligt?

Mitarbeitende kommunaler Fachabteilungen, Forschungseinrichtungen sowie Planer/-innen, Architekt/-innen und Bauingenieur/-innen.

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?

ErläuterungBeteiligung anhand zwei halbtägiger Workshops und darauf aufbauend fünf ganztägiger Fachseminare: Die Seminare strukturierten sich in Fachvorträge und moderierten Arbeitsgruppen zu den jeweiligen fachlichen Schwerpunkten. Im Vorfeld wurden themenspezifische Einzelgespräche mit unterschiedlichen Akteur/-innen geführt. Die Fachvorträge waren nach den Seminaren auf der Projektwebseite einsehbar.

Erfolge

Welche Erfolge wurden bis jetzt mit der Maßnahme erreicht?

Das Projektkonzept erhielt sehr viel positive Resonanz bei den Teilnehmenden der Seminare. An den beiden Auftakt-Workshops nahmen mehr als 60 Teilnehmer/-innen teil. Insgesamt nutzten 140 Teilnehmer/-innen die Möglichkeit zur Qualifikation im Rahmen der fünf Fortbildungsseminare. Die prozentual größte Teilnehmergruppe bildeten dabei Angestellte aus kommunalen Verwaltungen (überwiegend Stadtplanung). Die Restlichen verteilten sich ungefähr zu gleichen Teilen auf Vertreter/-innen von universitären Forschungseinrichtungen, in der Kommunalberatung tätigen Dienstleistungsunternehmen, Vertreter/-innen von Verbänden und NRO sowie Sonstige.

ErläuterungDie Erfolgskontrolle erfolgte anhand der Anzahl und des Feedbacks der Teilnehmenden an den Workshops und Fachseminaren.

Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?

- Aufbau von Datenbanken der Kompetenztragenden und Multiplikator/-innen
- Gebietsanalyse im Bereich der Akteure (Kommunen, Regionalverbände und Forschungseinrichtungen) und der Klimaanpassungsaktivitäten
- Regionaler und interregionale Wissenstransfer
- Verknüpfung von relevanten Kompetenztragenden im Projekt- und Bundesgebiet
- Konkrete Impulse für die Projektregion und für Baden-Württemberg

Hindernisse

Welche Hindernisse gab es während der Umsetzung?

Vielfach wurde uns ein sehr hohes Interesse insbesondere von Seiten kommunaler Mitarbeitenden signalisiert. Die Teilnahme scheiterte des öfteren an der angespannten Personallage bei vielen Kommunen.

Hat die Maßnahme negative Nebeneffekte?

In seltenen Fällen wurden Konfliktsituationen zwischen den Themenkomplexen Klimaschutz und Anpassung identifiziert. In den meisten Fällen herrschte allerdings Konsens, dass die beiden Themen gemeinsam untersucht sowie behandelt werden müssen und die Synergien zwischen der Bereichen genutzt werden sollen.

Ansprechperson

Dr. Wulf Westermann
Institut für Fortbildung und Projektmanagement ifpro
Gerberaus 5
79098 Freiburg
Deutschland
Abteilung Fachbereichsleitung Klimaschutz und Erneuerbare Energien
Telefonnummer0761 51914319

Ort der Umsetzung

Gerberau 5
79098 Freiburg
Deutschland

Freiburg

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